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Zu viele Imker in Mielkendorf ...

@ Seebauer #
Es gibt auch Einbahnstraßen.

der Drohn
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@ derDrohn #
derDrohn schrieb:
Es gibt auch Einbahnstraßen.


Und achtspurige Autobahnen.

In Polen gibt es so ein schönes Wort: PRZEPSZCZELENIE,
auf deutsch wäre es "Überbienung" eines Gebietes.

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@ Immenkieper #
Immenkieper schrieb:

Und achtspurige Autobahnen.

In Polen gibt es so ein schönes Wort: PRZEPSZCZELENIE,
auf deutsch wäre es "Überbienung" eines Gebietes.


Da wollte schon mal einer die Überbevölkerung reduzieren.....dieses Gedankengut ist nicht meine Welt!
Das darf gerne bei den Braunen bleiben.

Der Drohn
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#
Ich hab' gerade mal ein bischen in die Vergangenheit geschaut. Um 1900 wurde hier im hiesigen Kirchspiel zusammen mit Imkern eines benachbarten Kirchspiels der Imkerverein gegründet. Von Beginn an bis zum zweiten Weltkrieg bestand der Imkerverein aus ca. 50 Imkern mit 3500 Korbvölkern (eingewinterte Völker).
Nach dem Krieg kamen viele Kleinimker aus den ehem. deutschen Gebieten hinzu, so daß der Imkerverein fast 130 Mitglieder hatte.
Auch wenn damals mit den Völkern gewandert wurde, so ist das doch immer noch eine beeindruckende Anzahl an Völkern pro Einwohner.

Ich würde mir daher bei 7 Imkern im Dorf mit vielleicht je 5-10 Völkern keinen Kopp machen. Ich vermute mal, daß du eventuell zu den Großimkern im Dorf gehörst

Du könntest ja mal eine Kampagne im Dorf starten unter dem Motto "Mielkendorf blüht auf". Du berätst deine Nachbarn bei der Umgestaltung ihrer Gärten. Empfehle ihnen, Obstgehölze, Weiden, Linden, Kastanien, Ahorne und von mir aus auch Robinie zu pflanzen, um der heimischen Insektenwelt was zu bieten. Vielleicht stellt ja auch die Gemeinde eine Fläche zu Verfügung, die man in der Hinsicht "verbessern" kann.
Dazu dann noch ein paar mehrjährige Blühflächen und das Trachtangebot im Dorf sollte gesichert sein.

5
 
@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Ist halt wie mit dem Autofahren,
wer selber fährt, darf auch nicht auf andere schimpfen.


Das passt, wie die Faust auf's Augen.
WIiewohl es eine Meinung gibt, dass ein Stand mit 20 Völkern als Ideal anzusehen ist.
Ohne geforscht zu haben warum.
Wenn der Hauptflugradius 800 Meter beträgt, was wiederum Meinungen sind (ja, ich Weiss, 2 und 5 km..)
Ist es mit einer Bienendichtenberechnung wohl unwesentlich, wieviel Einwohner eine Gemeinde hat, sonder eher die Fläche, auf deren sich diese verteilt.
Wie auch die Trachtsituation wichtiger sein wird.

Worüber man doch ein Filmchen drehen könnte.

Und, der Ansatz, dass es nicht Deine Bienen über dem Nachbarsgrund sind ist doch genial, oder nicht?
Also freue Dich, dass Deine, in Meinen Augen unverantwortlich Genetische Mischkulanz am Stand vielleicht durch andere ein wenig geradegebogen wird.
Gehe mit einer Flasche Wein hinüber, dann wird's nicht wieder ein Streit.
6
 
@ Leanne #
Leanne schrieb:

...und dazu kein YT-Filmchen?


Früher gab es in aller Regelmäßigkeit den Kojak-Krimi und heute werden wir bereits alle paar Tage mit einem Imkerkrimi aus dem Norden bedient. Was will man denn noch mehr
Doch irgendwann läuft jede Serie aus, weil es niemanden mehr interessiert.

LG
Imka
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.06.19 um 19:11 Uhr.
#
Es hies mal dass früher ausgelotet wurde was ein Stand bringt . Und so lange wurde erweitert. Die Grenze war für Standimkerei dann so um 60 Völker. Das war dann auch die Größe die ein "Bienenwirt" vernüftig bearbeiten konnte. Wandern und Spezialtrachten mal ausgenommen.


Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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@ Nordbiene #
Nordbiene schrieb:

... anlässlich eines Dorffestes in Mielkendorf habe ich ein Gespräch verfolgt, dass jemand in Mielkendorf Moorteich Imker werden will und dort Bienen aufzustellen gedenkt.
Das wäre dann der siebente Imker in Mielkendorf mit noch nicht einmal 2.000 Einwohnern.

Warum machen sich die Leute nicht schlau und erkundigen sich, ob die Bienen nicht jetzt schon sich gegenseitig die Haare vom Kopf fressen?
Wieviele Bienen / Imker verträgt ein Trachtgebiet? Was meint Ihr?
Gruß
Nb

Es gibt nie zu viele Imker!
Es gibt nie zu viele Bienen!
Wer da etwas anderes behauptet, das ist ein Futterneider.
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
2
 
@ Honiglang #
Honiglang schrieb:

Es gibt nie zu viele Imker!
Es gibt nie zu viele Bienen!
Wer da etwas anderes behauptet, das ist ein Futterneider.


Das sehe ich auch so!
Nicht die Bienen bzw. die Anzahl der Völker werden zum Problem, sondern u.U. Imker, die nicht fachgerecht und verantwortungsbewusst handel, resp. behandeln und den "wahren" Imkern zum Albtraum werden können. Dies beginnt schon damit, wenn "exotische Rassen" und daraus resultierende Bastarde die Vermehrungsarbeit beeinträchtigen.

LG
Imka
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@ derDrohn #
derDrohn schrieb:
Da wollte schon mal einer die Überbevölkerung reduzieren.....dieses Gedankengut ist nicht meine Welt!
Das darf gerne bei den Braunen bleiben.
Der Drohn


Und was haben die Polen damit zu tun?
Die haben ein schönes Wort für eine zu hohe Bienendichte,
allerdings keine Definition desselben.
Wenn allerdings auf jede Linde 1 Volk kommt, könnte es knapp werden.

Im ganzen Land MV (23.000 km²) hat jeder Imker fast 8 km² "für sich".
Wenn man dort zu Besuch ist, hat man echt Mühe, mal eine flotte Biene zu treffen.

Also mit den Bienen ist es wie mit den Menschen:
drängeln sich im Westen, statt im Osten die Natur zu genießen.




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