Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Zu viele Imker in Mielkendorf ...

« zurück 1 ... 7 8 9
@ Oesibee #
Oesibee schrieb:

Der eine liest Friedrich Ruttner, der andere versteht nicht, dass die Alpen im Osten auslaufen und die Carnica damit auch dort ein wärmeres Klima vorfand, was in der Folge die natürliche Verbreitung an den beginnenden Nordalpen begrenzte, wo eben die dunkle Biene sich verbreitete, oder verbreitet hatte.
Was, zugegeben, für einen Flachländer schwer zu verstehen sein mag, dass Berge eine Verbreitung begrenzen.
Ich empfehle, vor dem nächsten Filmchen, lieber Bienenfreund, Friedrich Ruttner, leider 1998 verstorben, zu lesen.
Als nächstes wird dann erklärt, dass Guido Sklenar nicht am Nord-Westrand dieses Verbreitungsgebietes , im Räume Mistelbach, imkerte.
So nebenbei, kurz bevor die Landschaft Richtung, ich glaube Böhmische Platte ansteigt und das Klima rauher wird....
Wer die Gegend kennt weiß, dass auf einer Seite eines Hügels dort Schnee liegen kann und auf der anderen Seite das Panonische Klima die Vegetation vorantreibt.
Was, ca. 20..30 km hinter Wien, in Richtung Nordwest aufhört.
Wie die, damals natürliche Verbreitung der Carnica.
REINZUFÄLLIG ?

Daher, beginnende Alpennordrand, tut mir leid.
ich fahre regelmäßig drüber und kenne die Unterschiede, bis hin zur gleichen Reinzucht-Volksstärke und deren Unterschiede

Ähm, kann das jemand mal in ein korrektes und damit verständliches Deutsch übersetzen?
Danke für über 10.000 Youtube-Abonnenten: [www.youtube.com] - Mein Imker-Equipment: [imkerforum.nordbiene.de]
0
 
#
Die ganzen Unterartenbezeichnugen wie Ligustica, carnica, mellifera, etc. sind Humbug!
Was wir sehen sind nur phänotypische Erscheinungen Ausgestaltungen von Genotypen.

Ein mütterlicher Effekt auf die Königinproduktion bei Honigbienen

Highlights

• Honigbienenköniginnen legen in Königinzellen größere Eier als in Arbeiterzellen

• Die Eigröße beeinflusst sowohl die Genexpression als auch das Gewicht der erwachsenen Königin

• Die In-Ovo-Umgebung ist ein mütterlicher Effekt, der die Entwicklung der Kaste bei Bienen beeinflusst

Zusammenfassung
Einflüsse der Mutter auf den Phänotyp der Nachkommen, sogenannte maternale Effekte, sind eine wichtige Ursache für die adaptive phänotypische Plastizität [1, 2]. Eusoziale Insekten weisen eine dramatische phänotypische Plastizität mit morphologisch unterschiedlichen Reproduktions- (Königin-) und Arbeiterkasten auf [3, 4]. Das vorherrschende Paradigma für Honigbienen (Apis mellifera) ist, dass Kasten eher umweltbedingt als genetisch bedingt sind, wobei die Umwelt und die Ernährung junger Larven eine Kastendifferenzierung bewirken [5, 6, 7, 8, 9]. Eine Rolle für die Auswirkungen auf die Mutter wurde nicht berücksichtigt, aber hier zeigen wir, dass die Eigröße auch die Entwicklung der Königin beeinflusst. Königinnen legten in den größeren Königinzellen signifikant größere Eier als in den Arbeiterzellen. In Königinnenzellen (QE) gelegte Eier, in Arbeiterzellen (WE) gelegte Eier und 2 Tage alte Larven aus Arbeiterzellen (2L) wurden in künstliche Königinnenzellen überführt, um als Königinnen in einer standardisierten Umgebung aufgezogen zu werden. Neu aufgetauchte erwachsene Königinnen aus QE waren schwerer als diejenigen aus den anderen beiden Gruppen und hatten mehr Ovariolen, was auf eine Konsequenz der Eigröße für die Morphologie der erwachsenen Königinnen hinweist. Genexpressionsanalysen identifizierten mehrere signifikant unterschiedlich exprimierte Gene zwischen neu aufgetauchten Königinnen aus QE und denen aus den anderen Gruppen. Dazu gehörte eine unverhältnismäßig große Anzahl von Genen, die an Hormonsignalen, der Körperentwicklung und den Immunsystemwegen beteiligt sind. Dies sind Schlüsselmerkmale, die sich zwischen Königinnen und Arbeitern unterscheiden. Die Tatsache, dass die Eigröße die Morphologie und Physiologie der aufkommenden Königinnen beeinflusst und dass die Königinnen größere Eier in den Königinzellen ablegen, zeigt sowohl eine mütterliche Auswirkung auf die Expression des Königinnenphänotyps als auch eine aktivere Rolle der Königin bei der Gynproduktion als bisher.
aus: [www.sciencedirect.com]


A Maternal Effect on Queen Production in Honeybees

HaoWei13Xu JiangHe13Chun HuaLiao13Xiao BoWu1Wu JunJiang1BoZhang1Lin BinZhou1Li ZhenZhang1Andrew B.Barron2Zhi JiangZeng14

Current Biology, June 2019, [doi.org]
0
 
@ derDrohn #
Danke für die Erklärung.
Jetzt wird's auch in Mielkendorf verstanden werden....
0
 
@ derDrohn #
derDrohn schrieb:

Die ganzen Unterartenbezeichnugen wie Ligustica, carnica, mellifera, etc. sind Humbug!....

Ja klar

So einfach kann man sich das auch machen.
Gruß
Nb
Danke für über 10.000 Youtube-Abonnenten: [www.youtube.com] - Mein Imker-Equipment: [imkerforum.nordbiene.de]
0
 
@ Hochfeld #
Nach dem Eispanzer der Eiszeit gab es nördlich der Alpen, Pyrinäen, und dem Kaukasus "gar nichts"
Alles was hier wächst, kreucht und fleucht ist von Süden und Osten eingewandert. Dieser Vorgang ist bis heute nicht bendet.

Wie kommst du auf diese steile These? Die Eiszeit war auch nichts statisches und auch nördlich der Alpen gab es Pflanzen und Lebewesen, sogar während des Eispanzers.
0
 
« zurück 1 ... 7 8 9
Werde Mitglied der Community Imkerei, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang