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Frage zum Schleudern von Naturbau..

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Frage zum Schleudern von Naturbau..
Hallo, ich imkere mit Langstroth - und ein bisschen DN.

Bestimmt ist meine Frage nicht neu, trotzdem würde ich gern Erfahrungen erfragen. Und da hier die Experten für Naturbau sind, hoffe ich grade hier etwas Positives zu erfahren
Kann man einfach nur durch Draht (quer) die Bienen, mit etwas Anfangsmittelwand oben, ausbauen lassen und ist das dann trotzdem tragfähig genug zum Schleudern? Ich habe eine Selbstwendeschleuder, die man von lahm bis turbo einstellen kann.
Oder lieber in den Honigräumen mit Mittelwand arbeiten?

Die Überlegung kommt jetzt mit allen Wachsskandalen und dem gestiegenen Preis für Mittelwände/Wachs verstärkt auf.
Wer hat das schon probiert und was sind die Erfahrungen daraus?


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@ Ankoc #
Wer Naturbau möchte ist gut beraten nicht nur an der Oberleiste ein Mittelwandstreifchen anzubringen. Auch am Seitenteil mit 2 mal 50 mm langen MW Streifchen, 5 mmm hoch auf drei Drittel verteilt. Streifchen gut vorwärmen, Flüssigwachs mit Lötrohr auftragen, Streifchen einlegen.

Auch am Unterschenkel sind zwei Streifchen hilfreich.

Ein Lochblech-Schleuderkorb hat mehr Auflage als ein Dratkorb.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 17.06.19 um 17:53 Uhr.
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Seit letztem Jahr setze ich in meinen Dadant US Honigräumen (Halbzargen) etwa zur Hälfte Rähmchen nur mit ca. 2cm breiten Anfangsstreifen bis zum oberen Draht ein. Die andere Hälfte bestücke ich mit Waben vom Vorjahr. Im Prinzip funktioniert das. Allerdings tendieren meine Bienen dazu, erst in die ausgebauten Waben einzutragen, bevor neue ausgebaut werden. Ein "vorausschauendes" Ausbauen in Trachtpausen habe ich nicht beobachtet. Die Waben können ungleichmäßig werden. Bzgl. der optimalen Anordnung bin ich noch am experimentieren. Zu diesem Thema findet sich einiges in www.imkerfirum.de .
Karl
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@ Ankoc #

Oder lieber in den Honigräumen mit Mittelwand arbeiten?

Wer hat das schon probiert und was sind die Erfahrungen daraus?

Mit MW arbeiten mir bekannte größere Demeters auch.
im BR Naturbau der Misch so wie ich es will, im HR bei mir immer MW.
Naturbau im HR halte ich für Murks.
lg

Viele Grüße Alexander
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass imkern bienengemäß, einfach, praktisch, zeitsparend und preiswert sein muss.
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Bei Naturbau im BR ist damit zu rechnen, dass die Bienen Drohnenbrut (aus Imkersicht) willkürlich über die Waben verteilen und davon u.U. auch deutlich mehr als dem Imker lieb anlegen.
Die Meinung "Naturbau im HR ist Murks" berücksichtigt nicht, dass verschiedene Imker unterschiedliche Prioritäten haben.
Karl
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Naturbau Honigrähmchen Naturbau
Ich arbeite als Demeter Imkerin ausschließlich mit Naturbau.
Zadant im Brutraum.
Für den Honigraum haben sich bei halbe Zargen 1/2 Zander mit Draht waagerecht bewährt.
Ich gebe als Anfangsstreifen nur eine Wachsspur oben am Rähmchen.
Nach einigen Jahren habe ich somit etliche Honigrähmchen. Beim Aufsetzen mische ich immer einige ausgebaute Rähmchen mit leeren Rähmchen. Habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ganze Rähmchen lassen sich ganz normal schleudern. Teilweise ausgebaute werden als Wabe im Glas angeboten.

Sicherlich habe ich nicht soviel Honig wie bei konventioneller Wirtschaftsweise.

Doch ich glaube wer sich mit Naturbau befasst, ist sich dessen bewusst.
Die Einwände, Naturbau würde den Ausbau von Drohnenbrut fördern; stimmen nur bedingt.

… ich freue mich, dass es immer mehr Anhänger von Naturbau gibt

Frankenbiene
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Sicher geht das,
am schönsten Imkern ist halt bei guter Tracht, und starken Völkern,
da wird sehr viel ausgebaut ohne Lücken und Zapfen.
Wenns dumm läuft, ganz ohne Draht kann man die Waben nach dem Schleudern wenn der Honig etwas fester ist halt gleich zum einschmelzen geben.
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@ Ankoc #
Ankoc schrieb:

Hallo, ich imkere mit Langstroth - und ein bisschen DN.

Bestimmt ist meine Frage nicht neu, trotzdem würde ich gern Erfahrungen erfragen. Und da hier die Experten für Naturbau sind, hoffe ich grade hier etwas Positives zu erfahren
Kann man einfach nur durch Draht (quer) die Bienen, mit etwas Anfangsmittelwand oben, ausbauen lassen und ist das dann trotzdem tragfähig genug zum Schleudern? Ich habe eine Selbstwendeschleuder, die man von lahm bis turbo einstellen kann.
Oder lieber in den Honigräumen mit Mittelwand arbeiten?

Die Überlegung kommt jetzt mit allen Wachsskandalen und dem gestiegenen Preis für Mittelwände/Wachs verstärkt auf.
Wer hat das schon probiert und was sind die Erfahrungen daraus?


Die Lösung ist ganz einfach - Du mußt ausprobieren, ob und wie es für Dich paßt:

Nimm einfach ein paar gedrahtete Rähmchen mit Anfangsstreifen und hänge sie zwischen ausgebaute Waben. Oder zwischen Rähmchen mit Mittelwänden. Je nachdem, was Du so hast. Wenn sie irgendwann mal verdeckelt sind, probierst Du einfach das Schleudern aus!

Grundsätzlich gilt, Naturbau kann dauern!
Und der Ertrag wird wohl geringer sein!

Ich selbst habe 100% Naturbau im Honigraum (Dadant-Flachzarge). Rähmchen mit Anfangsstreifen ohne Drahtung. Teilweise auch nur einfache Oberträger mit Wachsspur. Ernte nur einmal im Jahr! Und zwar Preßhonig.



*Flachzargen-Rähmchen sind sicher für das Schleudern gut geeignet, weil sie kleiner und stabiler sind...

Getretener Quark wird breit - nicht stark!

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@ Bienenalex #
Bienenalex schrieb:

Mit MW arbeiten mir bekannte größere Demeters auch.
im BR Naturbau der Misch so wie ich es will, im HR bei mir immer MW.
Naturbau im HR halte ich für Murks.
lg


...ja, kann man natürlich so sehen.

ABER wenn ich im HR keine Mittelwände aus Fremdwachs habe, kann ich den Unsicherheitsfaktor
schon mal ausschließen: wenigstens keine Rückstände aus Schmuddelwachs in meinem Honig



Getretener Quark wird breit - nicht stark!

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@ Ankoc #
Ankoc schrieb:

Hallo, ich imkere mit Langstroth - und ein bisschen DN.

Bestimmt ist meine Frage nicht neu, trotzdem würde ich gern Erfahrungen erfragen. Und da hier die Experten für Naturbau sind, hoffe ich grade hier etwas Positives zu erfahren
Kann man einfach nur durch Draht (quer) die Bienen, mit etwas Anfangsmittelwand oben, ausbauen lassen und ist das dann trotzdem tragfähig genug zum Schleudern? Ich habe eine Selbstwendeschleuder, die man von lahm bis turbo einstellen kann.
Oder lieber in den Honigräumen mit Mittelwand arbeiten?

Die Überlegung kommt jetzt mit allen Wachsskandalen und dem gestiegenen Preis für Mittelwände/Wachs verstärkt auf.
Wer hat das schon probiert und was sind die Erfahrungen daraus?

Mit einer Selbstwendeschleuder ist das Schleudern von Naturbau kein Problem.
Nur wenn der Honig schon in der Wabe kandiert ist, dann kann es zu Wabenbruch kommen.
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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