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Umfrage

Teilnehmer: 49

Was haltet ihr von der Landlive-Schließung?
Antworten   Stimmen Prozent
Gut
3 6 %
schlecht
43 88 %
mir egal/weiß ich nicht
3 6 %

Was haltet ihr von der Landlive-Schließung?

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Ich bin schon einige Jahre hier Mitglied und es gab Zeiten in dennen ich sie intensiver genutzt habe und andere in dennen ich hier nur sporadisch war.

Ich liebe es mit anderen Menschen zu chatten wenn ich mich in Dingen und Entwicklungen unsicher fühle, die meist ähnliche Meinungen haben wie ich. Und mir einfach auch das Gefühl geben, meine Gedanken sind nicht an den Haaren herbeigezogen sondern, es gibt viele die genauso fühlen und denken wie ich.

Ich finde es toll mit so vielen Landwirten Kontakt aufbauen zu können, und auch Meinungen von Jägern und anderen hören und lesen zu können.
Mansche Fragezeichen sind für mich hier einfacher zu losen gewesen, weil ich da viele Seiten kennengelernt habe.

Bei einer Unsicherheit, konnte ich schauen ob mich jemand im Chat vielleicht einen Tipp geben kann oder in einem Forum geklärt wurde.

Ich hatte auch Einblicke in das Leben anderer Landwirte.

Ich werde einige von hier sehr vermissen. Und hoffen das ich diesen Menschen irgendwo anderst über den Weg laufen werde.

Es ist einfach eine tolle Seite gewesen. Und es ist absolut schade das es sie bald nicht mehr geben soll. Ich weiß nicht was ich dann mache. Habe viele tolle Menschen hier kennengelernt, ich werde euch alle vermissen.
3
 
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Das, was aktuell mit Facebook, Google und Konsorten auf die Menschheit losrollt, hat schon vor Jahrzehnten ein großartiger Informatiker vorhergesehen und mahnend den Finger erhoben: Joseph Weizenbaum

Joseph Weizenbaum bei Wikipedia


Ich meine mich zu erinnern, daß ich schon in den 1980ern in der Tagesschau einen Bericht gesehen hatte, in dem Joseph Weizenbaum warnte, daß wir Menschen Probleme mit dem rasanten Fortschritt in der IT bekommen werden und diese IT unser Leben sehr verändern wird. Da hat er wahrlich recht gehabt.

Eine gute Nacht wünscht der Schnuckenbock, der sich selber sein Heidekraut mit Softwareentwicklung verdient, aber bisher Facebook und Konsorten erfolgreich vermeiden konnte.
2
 
@ altilla #
Hallo
Antworten darauf scheinen mir vielschichtig.
Die "Media" incl. der Hardware kommen den Konsumenten teurerer als das Dabei-sein im Forum.
Der materielle Umsatz ist größer doch tut er nicht weh. - Für beides gilt das Wort - vorübergehend.
Lässt die Lust am Dabei-sein nach - so wird man was Neues mit neuem, angenehmem Duft anbieten.
Wer vorausschaut arbeitet schon länger daran.
Wichtig ist auch: man ist in den Konsumentenmedien in zahlreicher Gesellschaft die das Gefühl vermittelt - da kann ich selbst mitmachen ohne mich mit neuen Erkenntnisse herumzuplagen usw.
Es gibt noch viele andere triftige Gründe - nur leider bis jetzt kein Konzept wie man dem LL-Forum Massen von "Usern" kurz vor Torschluss noch zutreiben könnte!
Würde es was nützen – wenn das Opfer schon erlegt, (oder vornehmer) die Würfel gefallen sind?
Grüße HI
1
 
@ Schnuckenbock #
Schnuckenbock schrieb:

...daß ... diese IT unser Leben sehr verändern wird. Da hat er wahrlich recht gehabt. ...

Jo, das ist ja kein Geheimnis.

Und: die Menschen (User) machen das freiwillig. Niemand wird gezwungen, Facebook, Instagram oder Twitter zu nutzen. Die allermeisten tun es aber gerne, weil es so viele Vorteile bringt6: Vernetzung mit Menschen weltweit mit denselben Interessen, zielgerichtete Werbung und damit schnelles Auffinden des gewünschten Produktes, maßgeschneiderte Nachrichten, gefilterte Themen, die interessieren.

Ist es da verwunderlich, dass die "alten Forensysteme" da schlechte Karten haben?

Mit dem "Datenschutz" haben allerdings nur wir Deutsche Probleme. In anderen Ländern wird das nicht so eng gesehen.

Gruß
Nb
Danke für über 10.000 Youtube-Abonnenten: [www.youtube.com] - Mein Imker-Equipment: [imkerforum.nordbiene.de]
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@ Schnuckenbock #
Schnuckenbock schrieb:

Das, was aktuell mit Facebook, Google und Konsorten auf die Menschheit losrollt, hat schon vor Jahrzehnten ein großartiger Informatiker vorhergesehen und mahnend den Finger erhoben: Joseph Weizenbaum

Joseph Weizenbaum bei Wikipedia


Ich meine mich zu erinnern, daß ich schon in den 1980ern in der Tagesschau einen Bericht gesehen hatte, in dem Joseph Weizenbaum warnte, daß wir Menschen Probleme mit dem rasanten Fortschritt in der IT bekommen werden und diese IT unser Leben sehr verändern wird. Da hat er wahrlich recht gehabt.

Eine gute Nacht wünscht der Schnuckenbock, der sich selber sein Heidekraut mit Softwareentwicklung verdient, aber bisher Facebook und Konsorten erfolgreich vermeiden konnte.


Ich habe Herrn Weizenbaum in einem Vortrag bei der Uni Marburg gehört und muss immer öfter an ihn denken. Alles was er 1988 gesagt hat, trifft erschreckend zu. Von Bewertungen (z. B. Score bei der Schufa, maschinelle Risikobewertung der Versicherungen), Analysierung des Einkaufsverhalten, Vorauswahl der Nachrichten, lückenlose Bewegungsüberwachung (RFID im Pass bzw. Gesichtserkennung), er wusste schon was auf uns zu kommt. Auch was die Macht im Staat damit alles anfangen kann, wenn der politische Wind gegen den Bürger weht, siehe China. Deswegen bin ich auch kein Freund vom Fratzenbuch & Co. Es gibt Leute die kein Problem damit haben, dass Whatsapp das gesamte Adressbuch im Smartphone ausliest oder Facebook alle meine Bilder im Netz aufspürt und mir zuordnet, für mich sind das aber keine Servicedienste, für mich sind das Stasimethoden.

3
 
@ Chakula #
Chakula schrieb:

... Es gibt Leute die kein Problem damit haben, dass Whatsapp das gesamte Adressbuch im Smartphone ausliest oder Facebook alle meine Bilder im Netz aufspürt und mir zuordnet, ....

Das kann man unterschiedlich bewerten. Meine Meinung:

Ich habe kein Problem damit. Die Technik wird weitergehen, und da ich mir nichts zu Schulden kommen lasse, brauche ich nichts zu befürchten, sondern genieße die Vorzüge von Facebook und Instagram. Ohne diese hätte ich niemals im Leben Imker aus Korea, Russland oder Madeira kennengelernt. Und viele viele andere Menschen auch nicht.

Zur staatlichen Nutzung dieser Technik: diese halte ich in Deutschland für zu gering, sie könnte besser sein, um Kriminellen auf die Schliche zu kommen. Aber in Deutschland besteht ja Täterschutz, das wissen wir ja, insbesondere, wenn diese Täter keine Deutschen sind.

Gruß
Nb
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@ Nordbiene #
Nordbiene schrieb:

Das kann man unterschiedlich bewerten. Meine Meinung:

Ich habe kein Problem damit. Die Technik wird weitergehen, und da ich mir nichts zu Schulden kommen lasse, brauche ich nichts zu befürchten, sondern genieße die Vorzüge von Facebook und Instagram. [...]


...schön, wenn du kein Problem damit hast, daß dein komplettes Adressbuch von facebook ausgelesen wird.
Möglicherweise sehen das aber die Leute, deren Adressen in deinem Adressbuch stehen, ganz anders!
Getretener Quark wird breit - nicht stark!

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@ BFex #
BFex schrieb:

...schön, wenn du kein Problem damit hast, daß dein komplettes Adressbuch von facebook ausgelesen wird.
Möglicherweise sehen das aber die Leute, deren Adressen in deinem Adressbuch stehen, ganz anders!

Das mag ja sein, deshalb geben die Leute, die vlt. etwas zu verbergen haben, ihre Nummer nicht heraus.

Na, wenn man sonst keine Probleme hat, dann sucht man sich welche.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.08.19 um 10:24 Uhr.
@ Nordbiene #
Nordbiene schrieb:

Das mag ja sein, deshalb geben die Leute, die vlt. etwas zu verbergen haben, ihre Nummer nicht heraus.

Na, wenn man sonst keine Probleme hat, dann sucht man sich welche.


Das Argument "...ich habe ja nichts zu verbergen..." ist der größte Schuss ins Knie überhaupt!
Wenns die Stasi noch gäbe, würden sie jedesmal eine Kerze anzünden, wenn dieser Spruch kommt ...

Soviel Blauäugigkeit ist echt schon bemerkenswert...


Getretener Quark wird breit - nicht stark!

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Zurück zum Thema: es gibt natürlich auch gute Gründe gegen "Social Media" und für die eigene Homepage mit Forum, Board, Shop, o. ä.

Hier einige stichhaltige Gründe.

Die Begründung Nachhaltigkeit gefällt mir sehr.

Gruß
Nb
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