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Welche Bücher lest ihr?

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Mein nächstes Buch, was ich vorhabe zu lesen:

Die Brüder Karamasow von Dostojewski
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.04.19 um 14:24 Uhr.
@ altilla #
Dostojewskis letztes Werk.
Ich glaube, ich werde es mir auch mal antun... als "Krimi-Mimi" sprichts mich u. a. auch an.
LISTEN and SILENT are spelled with the same letters.
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Erstens kommt es anders,
Zweitens als der Jäger denkt....

Von Jürgen Heinrich
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.

Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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The Storm of War: A New History of the Second World War

von Andrew Roberts
Wohlan!
Voran ans Werk ihr Schergen!
Sollt im Schatten euch verbergen!
Die fiesesten der Fallen ölen!
Und pflichtbewusst die Gäste quälen!
Hau Allen auf die Finger drauf!
Und pass auf deine Schätze auf!
EHRBAR! - Lass den Gegner sein!
Du selbst sei FIES und auch GEMEIN!
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Zorn, Zeit und Ewigkeit

von Werner Bergengruen
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Rolf Peter Sieferle - Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung (ISBN: 9783944872414)

In der Migrationskrise offenbaren sich nicht nur die Schwächen und das Scheitern des permissiven Staates, sondern auch die grassierenden Verständnis- und Erklärungsnöte der Öffentlichkeit. Während der deutsche Staat in seiner Führung handlungsunfähig erscheint, fehlt es dem medialen Establishment an krisenfesten Begriffen: der Einbruch der Wirklichkeit wird mit bundesrepublikanischen Wohlfahrtsideen und One-World-Phantasien quittiert: Wohlstand für alle, Grenzen für niemand. Dabei übersieht man die Fragilität eines Gemeinwesens, das durch den Sozialstaat getragen wird. Es fußt auf Solidarität und Vertrauen Werte, die in einem Land mit ungeregelter Einwanderung gefährdet sind. Der Sozialstaat und seine Segnungen lassen sich nicht ins Unendliche expandieren. Denn im Globalisierungsstrudel, in dem die Ansprüche universal werden und jeder Ort erreichbar scheint, wird das Wohlfahrtsversprechen zu einem Anachronismus, dessen Verheißungen für die meisten Migranten uneinlösbar sind.

Die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat verdeutlicht der im September 2016 verstorbene Historiker Rolf Peter Sieferle in seiner letzten Studie. Sie ist Aufklärung, weil sie die Irreführungen einer »emphatischen Politik« entlarvt. Die Sentimentalisierung der »Flüchtlings«-Debatte kontert der Autor mit ebenso nüchternem Blick wie die Narrenfeuer der Medien. Rolf Peter Sieferle widerspricht der Akklamation, die an die Stelle der Kritik getreten ist und überwindet die Sprachverbote der »offenen« Gesellschaft.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
tyr schrieb:

Rolf Peter Sieferle - Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung (ISBN: 9783944872414)

.........[/i]

"Gustav Seibt, der auch einen Nachruf in der Süddeutschen Zeitung verfasste, hielt Sieferle für „ein[en] interessante[n] Stiliste[n]“ mit „eine[r] große[n] erzählerische[n] und theoretische[n] Formulierungsfreudigkeit“. Seine letzte Schaffensphase sei allerdings durch „wüstes Schimpfen und Primitivität“ geprägt, wodurch seine „Differenzierungsfähigkeit“ abhandenkam. Seibt attestierte Sieferle zuletzt einen „gnadenlose[n] Zynismus“.[38] Nach Jan Grossarth (FAZ) „galt [er] als ein außergewöhnlich feingeistiger Historiker“. Grossarth merkt zugleich jedoch kritisch an, dass er zuletzt „giftige, rechtsradikale Bücher“ geschrieben habe.[3]"
Quelle


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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.04.19 um 11:36 Uhr.
@ forstgarten #
forstgarten schrieb:

"Gustav Seibt, der auch einen Nachruf in der Süddeutschen Zeitung verfasste, hielt Sieferle für „ein[en] interessante[n] Stiliste[n]“ mit „eine[r] große[n] erzählerische[n] und theoretische[n] Formulierungsfreudigkeit“. Seine letzte Schaffensphase sei allerdings durch „wüstes Schimpfen und Primitivität“ geprägt, wodurch seine „Differenzierungsfähigkeit“ abhandenkam. Seibt attestierte Sieferle zuletzt einen „gnadenlose[n] Zynismus“.[38] Nach Jan Grossarth (FAZ) „galt [er] als ein außergewöhnlich feingeistiger Historiker“. Grossarth merkt zugleich jedoch kritisch an, dass er zuletzt „giftige, rechtsradikale Bücher“ geschrieben habe.[3]"
Quelle


Hast Du es gelesen? Ich schon. Man kann den INhalt sicher diskutieren, aber von wahllosen Schimpfen ist mir nichts aufgefallen, sondern eher dem Versuch einer fundierten Gesellschaftskritik. Rechtsradikal ist derzeit eher ein Gütesiegel, da alles, was nicht hundertprozentig Regierungskonform ist, derzeit rechtradikal oder gar nazistisch ist, wobei die "Linke" mit diesem tun immer weiter die echten Nazionalsozialisten, und ihre Verbrechen, relativiert. Das geht inzwischen soweit, das für Jugendliche das Adjektiv "rechtsradikal und Nazi, nur noch Synonym für "Anderdenken" als der öffentliche Mainstream ist.
das gewisse Kreise zu keiner fundierten Kritik mehr fähig zu sein scheint, sondern nur noch auf "emphatischer" ebene argumientiert, ist sattsamt bekannt, und auch das Wiki bei brisanten politischen Themen keine Blumentöpfe gewinnt, schon gar nicht neutral ist.
Sieferle entsammt der marxistischen Linken, wie auch Wagenknecht, allerdings der westdeutschen Linken.
Er war u.a. Vortsand der Sozialistischen Deutschen Stundenbundes, und ein , bei Linken, hochanerkanntes Eibnführungsbuch zu Karl Marx und seinen revoluitionstheorien verfasst.

Es ist mit ihm eigfendlich so, wie Henry Broder mal singenmäß schrioeb, er hätte seine politischen Ansichten eigendlich nicht verändert, trotzdem sei er dort, wo er vor zehn Jahren noch als Linker beschimpft wurde, heute als rechter gebrandmarkt.
Ebenso z.B. Willi Wimmer, einst Mitarchitekt der deutschen Ostpolitik, der Entspannungspolitik und hochgeehrter Ostpolitiker in den reihen der CDU, Mitkonstrukteur sdes Einheitsvertrags etc.pp, heute offen als ru nazistischen Kreisen tendierend und Verschwörungstheorietiker (Sächsische Zeitung, übrigens ein Blatt der SPD- eigenen Medienholding, der Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft ).....
Oder Wagenknecht, einer dogmatischen Marxistin, der ernsthaft von ihrer Restpartei, sowie der verblödeten Gürnen, neurechte Tendenzen vorgeworfen werden.

Es ist wie mit Sieferles Buch "Finish germania", auch da hatte die Süddeutsche eine bitter böse Rezension gebracht, ohne es zu lesen, sonst wäre ihr aufgefallen, das es sich nur um eine reine Textsammlung handelt, die verscheidene historische Themen abarbeitet. Lieber hat man sich an dem Titel und dem Verlag festgebissen, der allerdings, laut Sieferle, absichtlich gewählt wurde.


Also, erst lesen, dann meckern.

PS, hab ich vergessen, erschienen ist die Schrift übrigens bei "Tumult". [de.wikipedia.org]
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
tyr schrieb:

Rolf Peter Sieferle - Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung (ISBN: 9783944872414)

In der Migrationskrise offenbaren sich nicht nur die Schwächen und das Scheitern des permissiven Staates, sondern auch die grassierenden Verständnis- und Erklärungsnöte der Öffentlichkeit. Während der deutsche Staat in seiner Führung handlungsunfähig erscheint, fehlt es dem medialen Establishment an krisenfesten Begriffen: der Einbruch der Wirklichkeit wird mit bundesrepublikanischen Wohlfahrtsideen und One-World-Phantasien quittiert: Wohlstand für alle, Grenzen für niemand. Dabei übersieht man die Fragilität eines Gemeinwesens, das durch den Sozialstaat getragen wird. Es fußt auf Solidarität und Vertrauen Werte, die in einem Land mit ungeregelter Einwanderung gefährdet sind. Der Sozialstaat und seine Segnungen lassen sich nicht ins Unendliche expandieren. Denn im Globalisierungsstrudel, in dem die Ansprüche universal werden und jeder Ort erreichbar scheint, wird das Wohlfahrtsversprechen zu einem Anachronismus, dessen Verheißungen für die meisten Migranten uneinlösbar sind.

Die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat verdeutlicht der im September 2016 verstorbene Historiker Rolf Peter Sieferle in seiner letzten Studie. Sie ist Aufklärung, weil sie die Irreführungen einer »emphatischen Politik« entlarvt. Die Sentimentalisierung der »Flüchtlings«-Debatte kontert der Autor mit ebenso nüchternem Blick wie die Narrenfeuer der Medien. Rolf Peter Sieferle widerspricht der Akklamation, die an die Stelle der Kritik getreten ist und überwindet die Sprachverbote der »offenen« Gesellschaft.

[www.nzz.ch]

Auch so eine für manchen unliebsame Meinung.
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Josh Ryan-Collins: Why Can't You Afford a Home? (The Future of Capitalism)
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