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Stiftung Warentest testet Honig

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Stiftung Warentest testet Honig
In der test- Ausgabe 2/2009 werden Testergebnisse über 35 Honige veröffentlicht.
Es wurde auch untersucht, ob gentechnisch veränderte Pollen und Pestizit- und Arzneimittelrückstände
im Honig zu finden sind. Auch wurde untersucht, ob die Sortenbezeichnung stimmt.
Die Honige wurden auch verkostet.
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.

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Beitrag bearbeitet von Hans_Hagen_Theimer am 23.01.09 um 18:25 Uhr.
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Stiftung Warentest
Postfach 304141

10724 Berlin




Test Nr. 2/2009 Honig


Sehr geehrte Damen und Herrn,

als Imker und Bienenfachwart (Ausbilder) habe ich mit großem Interesse schon Ihren Test über Honig mit großem Iinteresse im Jahr 2004 (Aprilausgabe) gelesen. Ich möchte wiederholen, was ich Ihnen damals geschrieben habe, damit ähnliche Fehler nicht noch einmal passieren:

„Wir Imker bzw. unsere Bienen können in Deutschland nur etwa 20 bis 25 % des hier verbrauchten Honig produzieren (siehe Schaubild). Leider haben Sie überproportional Auslandshonig und Honig von Großabfüllern untersucht, nicht aber den Honig von „normalen“ Imkern, die mehr als 95 % (fünfundneunzig) des deutschen Honigs liefern. Dies gibt meines Erachtens ein falsches Bild. Sie sollten beim nächsten Test vor allem auch Honig beim Hobbyimker einkaufen, denn nur 0,5 Prozent aller Imker in Deutschland sind Erwerbsimker, und entsprechend proportional deutschen Honig testen.

(Schaubild Auslandshonig)
aus: „Wir über uns“, Deutscher Imkerbund e.V.

Die Hauptleistung der Honigbiene ist nicht Produktion von Honig, Propolis, Blütenpollen, Gelee Royale, Bienengift oder Wachs sondern die Bestäubung von Blüten, die den Wert der genannten Bienenprodukte um ein Vielfaches übersteigt. Man sollte deshalb bevorzugt hiesigen Honig kaufen, denn nur dann ist die auch die Bestäubung der hiesigen Kulturpflanzen gesichert. Grundsätzlich ist gegen ausländischen, d.h. außereuropäischen Honig nichts einzuwenden und wir sind auch - als Weltmeister im Honigverbrauch - auf ihn angewiesen.

Der Begriff Mischblütenhonig ist in Deutschland nicht gebräuchlich, weil Blütenhonig immer ein Gemisch von Honig bzw. Nektar verschiedener Blüten ist, es sei denn, er ist ausdrücklich als Sortenhonig deklariert und enthält damit mindestens 50 % des genannten Honigs.

Wird Honig als Rapshonig (Sortenhonig mit mehr als 50 % Rapshonig) deklariert, ist aber Blütenhonig im Glas enthalten, so sollte dies nicht zu einer Abwertung führen, weil Blütenhonig ein preislich in der Regel teurer Honig ist. Anders verhält es sich bei Wald- und Tannenhonig. Letzterer ist wesentlich seltener und damit erheblich teurer.

Wenn der Honigfreund seinen Honig direkt beim Hobby-Imker für 4,00 Euro kauft, dann verdient dieser für seine Arbeitsleistung so gut wie nichts, sondern kann bestenfalls seine Unkosten decken, sonst müsste er seinen Honig mindestens für das Doppelte verkaufen.“

Ungünstig fand ich auch den nicht ganz sachlichen Kommentar zu Professor Dustmanns damalige Aussage über Honig. Der von Ihnen 2004 beanstandete Tannenhonig wurde übrigens von einem bienenwissenschaftlichen Institut überprüft und für in Ordnung (also Tannenhonig) gefunden.

Ich schätze Ihrer Arbeit sehr. Ihre Informationen und Tests sind wichtig für meine Kaufentscheidungen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Hagen Theimer
www.bienenfreunde-chiemgau.de – theimerhans-hagen@t-online.de

Den oben in "....." gesetzen Brief habe ich 2004 auf den damaligen Honigtest hin geschrieben und will ihn jetzt nochmakls wiederholen, damit die Stiftung Warentest nicht die gleichen Fehler wie damals macht. (Rapshonig ist kein Blütenhonig, Deutscher Honig unterrepäsentiert, geprüfter Tannenhonig ist kein Tannenhonig).

Habt Ihr noch einen Kommentar dazu, bevor ich ihn wegschicke? Danke!


Gruß, Hans-Hagen
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@ Hans_Hagen_Theimer #
Hans_Hagen_Theimer schrieb:

Stiftung Warentest
Postfach 304141

10724 Berlin




Test Nr. 2/2009 Honig


Sehr geehrte Damen und Herrn,

als Imker und Bienenfachwart (Ausbilder) habe ich mit großem Interesse schon Ihren Test über Honig mit großem Iinteresse im Jahr 2004 (Aprilausgabe) gelesen. Ich möchte wiederholen, was ich Ihnen damals geschrieben habe, damit ähnliche Fehler nicht noch einmal passieren:

„Wir Imker bzw. unsere Bienen können in Deutschland nur etwa 20 bis 25 % des hier verbrauchten Honig produzieren (siehe Schaubild). Leider haben Sie überproportional Auslandshonig und Honig von Großabfüllern untersucht, nicht aber den Honig von „normalen“ Imkern, die mehr als 95 % (fünfundneunzig) des deutschen Honigs liefern. Dies gibt meines Erachtens ein falsches Bild. Sie sollten beim nächsten Test vor allem auch Honig beim Hobbyimker einkaufen, denn nur 0,5 Prozent aller Imker in Deutschland sind Erwerbsimker, und entsprechend proportional deutschen Honig testen.

(Schaubild Auslandshonig)
aus: „Wir über uns“, Deutscher Imkerbund e.V.

Die Hauptleistung der Honigbiene ist nicht Produktion von Honig, Propolis, Blütenpollen, Gelee Royale, Bienengift oder Wachs sondern die Bestäubung von Blüten, die den Wert der genannten Bienenprodukte um ein Vielfaches übersteigt. Man sollte deshalb bevorzugt hiesigen Honig kaufen, denn nur dann ist die auch die Bestäubung der hiesigen Kulturpflanzen gesichert. Grundsätzlich ist gegen ausländischen, d.h. außereuropäischen Honig nichts einzuwenden und wir sind auch - als Weltmeister im Honigverbrauch - auf ihn angewiesen.

Der Begriff Mischblütenhonig ist in Deutschland nicht gebräuchlich, weil Blütenhonig immer ein Gemisch von Honig bzw. Nektar verschiedener Blüten ist, es sei denn, er ist ausdrücklich als Sortenhonig deklariert und enthält damit mindestens 50 % des genannten Honigs.

Wird Honig als Rapshonig (Sortenhonig mit mehr als 50 % Rapshonig) deklariert, ist aber Blütenhonig im Glas enthalten, so sollte dies nicht zu einer Abwertung führen, weil Blütenhonig ein preislich in der Regel teurer Honig ist. Anders verhält es sich bei Wald- und Tannenhonig. Letzterer ist wesentlich seltener und damit erheblich teurer.

Wenn der Honigfreund seinen Honig direkt beim Hobby-Imker für 4,00 Euro kauft, dann verdient dieser für seine Arbeitsleistung so gut wie nichts, sondern kann bestenfalls seine Unkosten decken, sonst müsste er seinen Honig mindestens für das Doppelte verkaufen.“

Ungünstig fand ich auch den nicht ganz sachlichen Kommentar zu Professor Dustmanns damalige Aussage über Honig. Der von Ihnen 2004 beanstandete Tannenhonig wurde übrigens von einem bienenwissenschaftlichen Institut überprüft und für in Ordnung (also Tannenhonig) gefunden.

Ich schätze Ihrer Arbeit sehr. Ihre Informationen und Tests sind wichtig für meine Kaufentscheidungen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Hagen Theimer
www.bienenfreunde-chiemgau.de – theimerhans-hagen@t-online.de

Den oben in "....." gesetzen Brief habe ich 2004 auf den damaligen Honigtest hin geschrieben und will ihn jetzt nochmakls wiederholen, damit die Stiftung Warentest nicht die gleichen Fehler wie damals macht. (Rapshonig ist kein Blütenhonig, Deutscher Honig unterrepäsentiert, geprüfter Tannenhonig ist kein Tannenhonig).

Habt Ihr noch einen Kommentar dazu, bevor ich ihn wegschicke? Danke!


Gruß, Hans-Hagen

Test ist 2009 im Kopf steht 2008 ist das korrekt?
Zum Sortenhonig, wenn Raps deklariert ist sollte auch Raps drin sein. Ich schreibe immer Frühtracht/Raps
usw. Nur wenn ich in Hohen Neuendorf Honig zu Untersuchung hatte gebe ich die genaue Sorte an.
Ansonsten aus meiner Sicht in Ordnung.

Gruß Jobiene
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@ Hans_Hagen_Theimer #
Hans_Hagen_Theimer schrieb:

Stiftung Warentest
Postfach 304141

10724 Berlin




Test Nr. 2/2008 Honig


Sehr geehrte Damen und Herrn,

als Imker und Bienenfachwart (Ausbilder) habe ich mit großem Interesse schon Ihren Test über Honig mit großem Iinteresse im Jahr 2004 (Aprilausgabe) gelesen. Ich möchte wiederholen, was ich Ihnen damals geschrieben habe, damit ähnliche Fehler nicht noch einmal passieren:

„Wir Imker bzw. unsere Bienen können in Deutschland nur etwa 20 bis 25 % des hier verbrauchten Honig produzieren (siehe Schaubild). Leider haben Sie überproportional Auslandshonig und Honig von Großabfüllern untersucht, nicht aber den Honig von „normalen“ Imkern, die mehr als 95 % (fünfundneunzig) des deutschen Honigs liefern. Dies gibt meines Erachtens ein falsches Bild. Sie sollten beim nächsten Test vor allem auch Honig beim Hobbyimker einkaufen, denn nur 0,5 Prozent aller Imker in Deutschland sind Erwerbsimker, und entsprechend proportional deutschen Honig testen.

(Schaubild Auslandshonig)
aus: „Wir über uns“, Deutscher Imkerbund e.V.

Die Hauptleistung der Honigbiene ist nicht Produktion von Honig, Propolis, Blütenpollen, Gelee Royale, Bienengift oder Wachs sondern die Bestäubung von Blüten, die den Wert der genannten Bienenprodukte um ein Vielfaches übersteigt. Man sollte deshalb bevorzugt hiesigen Honig kaufen, denn nur dann ist die auch die Bestäubung der hiesigen Kulturpflanzen gesichert. Grundsätzlich ist gegen ausländischen, d.h. außereuropäischen Honig nichts einzuwenden und wir sind auch - als Weltmeister im Honigverbrauch - auf ihn angewiesen.

Der Begriff Mischblütenhonig ist in Deutschland nicht gebräuchlich, weil Blütenhonig immer ein Gemisch von Honig bzw. Nektar verschiedener Blüten ist, es sei denn, er ist ausdrücklich als Sortenhonig deklariert und enthält damit mindestens 50 % des genannten Honigs.

Wird Honig als Rapshonig (Sortenhonig mit mehr als 50 % Rapshonig) deklariert, ist aber Blütenhonig im Glas enthalten, so sollte dies nicht zu einer Abwertung führen, weil Blütenhonig ein preislich in der Regel teurer Honig ist. Anders verhält es sich bei Wald- und Tannenhonig. Letzterer ist wesentlich seltener und damit erheblich teurer.

Wenn der Honigfreund seinen Honig direkt beim Hobby-Imker für 4,00 Euro kauft, dann verdient dieser für seine Arbeitsleistung so gut wie nichts, sondern kann bestenfalls seine Unkosten decken, sonst müsste er seinen Honig mindestens für das Doppelte verkaufen.“

Ungünstig fand ich auch den nicht ganz sachlichen Kommentar zu Professor Dustmanns damalige Aussage über Honig. Der von Ihnen 2004 beanstandete Tannenhonig wurde übrigens von einem bienenwissenschaftlichen Institut überprüft und für in Ordnung (also Tannenhonig) gefunden.

Ich schätze Ihrer Arbeit sehr. Ihre Informationen und Tests sind wichtig für meine Kaufentscheidungen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Hagen Theimer
www.bienenfreunde-chiemgau.de – theimerhans-hagen@t-online.de

Den oben in "....." gesetzen Brief habe ich 2004 auf den damaligen Honigtest hin geschrieben und will ihn jetzt nochmakls wiederholen, damit die Stiftung Warentest nicht die gleichen Fehler wie damals macht. (Rapshonig ist kein Blütenhonig, Deutscher Honig unterrepäsentiert, geprüfter Tannenhonig ist kein Tannenhonig).

Habt Ihr noch einen Kommentar dazu, bevor ich ihn wegschicke? Danke!


Gruß, Hans-Hagen


Ich würde jetzt nicht schreiben!
Der Test ist schon gelaufen, so denke ich!

Es ist nicht gut bei kleinen Imkern z.B. Honig zu Testzwecken einzukaufen. Die paar Gläser sind auch nicht wichtig!
Da muß schon eine Marktkapazität dahinter stecken ( Pflümer, Breitsammer, Ulrich, SIG , Meißen usw.)
Was machen wir denn, wenn bei einem kleinen Imker aus den "neue Bundesländern" Maispollen vom MON 810 im DIB- Glas gefunden wird!
Von Rückständen aus Behandlungsmitteln ganz zu schweigen!
Hoffentlich kommen wir Imker gut dabei weg!
Bisher war unser Honiggeschäft nach einem Test immer besser!
Hoffentlich testet man mal den "Kanadischen Rapshonig"!
Gruß!
Honiglang
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ Hans_Hagen_Theimer #
Habt Ihr noch einen Kommentar dazu, bevor ich ihn wegschicke? Danke!

Ich bin jetzt unsicher, vielleicht könnt ihr mir helfen.
Wird denn nicht, wenn unsere Bieneninstitute unseren Honig testen, "nur" nach Pollen gesucht.
Erst gestern in unserer Vereinssitzung wurde über Raps diskutiert. Dieser wird bei uns massenweise angebaut. Keiner der sich zu Wort meldenden Imker hatte Bienen im Raps beobachtet. Laut Untersuchung, hätten die Imker statt Frühjahrsblüte auch die Sortenbezeichnung Rapshonig, da dies als Leitpollen festgestellt wurde, anbringen können.
Jetzt stellt sich für mich die Frage, haben diese Imker schlecht beobachtet oder ist z.B. bei einer Massentracht wie beim Raps auch eine massenhafte Windtrift von Rapspollen auf z.B. benachbarte Obstblüten möglich. Sicherlich ist euch im Mai auch schon dieser gelbe Pollenteppich in Pfützen, auf Autos...usw. aufgefallen.
Gruß Peter
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Beitrag bearbeitet von Honiglang am 19.12.08 um 21:05 Uhr.
@ theczar #
theczar schrieb:

Ich bin jetzt unsicher, vielleicht könnt ihr mir helfen.
Wird denn nicht, wenn unsere Bieneninstitute unseren Honig testen, "nur" nach Pollen gesucht.
Erst gestern in unserer Vereinssitzung wurde über Raps diskutiert. Dieser wird bei uns massenweise angebaut. Keiner der sich zu Wort meldenden Imker hatte Bienen im Raps beobachtet. Laut Untersuchung, hätten die Imker statt Frühjahrsblüte auch die Sortenbezeichnung Rapshonig, da dies als Leitpollen festgestellt wurde, anbringen können.
Jetzt stellt sich für mich die Frage, haben diese Imker schlecht beobachtet oder ist z.B. bei einer Massentracht wie beim Raps auch eine massenhafte Windtrift von Rapspollen auf z.B. benachbarte Obstblüten möglich. Sicherlich ist euch im Mai auch schon dieser gelbe Pollenteppich in Pfützen, auf Autos...usw. aufgefallen.
Gruß Peter



Ja, zur Sorten- und Herkunftsbestimmung wird nach den Leitpollen geschaut.
Stiftung Warentest untersucht, ob GVO- Pollen drin sind. Im Honigmarkt tickt eine Bombe!!!

Bei der Sortenbestimmung werden sie sicher auch nach Pollen und Leitwert schauen.
Gruß!
Honiglang
Freunde sind wie Sterne, Du kannst sie nicht immer sehen, aber trotzdem sind sie da.
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@ theczar #
theczar schrieb:

Ich bin jetzt unsicher, vielleicht könnt ihr mir helfen.
Wird denn nicht, wenn unsere Bieneninstitute unseren Honig testen, "nur" nach Pollen gesucht.
Erst gestern in unserer Vereinssitzung wurde über Raps diskutiert. Dieser wird bei uns massenweise angebaut. Keiner der sich zu Wort meldenden Imker hatte Bienen im Raps beobachtet. Laut Untersuchung, hätten die Imker statt Frühjahrsblüte auch die Sortenbezeichnung Rapshonig, da dies als Leitpollen festgestellt wurde, anbringen können.
Jetzt stellt sich für mich die Frage, haben diese Imker schlecht beobachtet oder ist z.B. bei einer Massentracht wie beim Raps auch eine massenhafte Windtrift von Rapspollen auf z.B. benachbarte Obstblüten möglich. Sicherlich ist euch im Mai auch schon dieser gelbe Pollenteppich in Pfützen, auf Autos...usw. aufgefallen.
Gruß Peter


Hallo!
Der Pollen auf Pfützen... ist ganz sicher nicht vom Raps sondern von Bäumen, die gleichzeitig "blühen", auch Nadelbäume.
In der Regel wird der Honig nicht nur auf Pollen getestet, die Prüfparameter stehen ja alle auf dem Untersuchungsbericht (z.B. aus Hohenheim).
Raps wird schon von Bienen beflogen, nur bei der riesigen Fläche muss man u.U. lang warten, bis man (am Rande des Feldes) eine Biene sieht! Zumindest in unserem Raum (schwäbische Alb) gibt es jährlich fast reinen Rapshonig.
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@ Honiglang #
Honiglang schrieb:

Ja, zur Sorten- und Herkunftsbestimmung wird nach den Leitpollen geschaut.
Stiftung Warentest untersucht, ob GVO- Pollen drin sind. Im Honigmarkt tickt eine Bombe!!!

Bei der Sortenbestimmung werden sie sicher auch nach Pollen und Leitwert schauen.
Gruß!
Honiglang


Ihr seid alle so aufgeregt. Warum ?
Ich kann meinen Kunden beide Analysen, Rückstände und Sorte, vorlegen. Rückstände = N.N.
Als Imker habe ich selbst so einen Markt aufgebaut daß ich meinen Honig absetzen kann ohne die Händler zu hofieren.
Honig wird bei mir g e s c h l e u d e r t und nicht v e r s c h l e u d e r t und daher auch an keinen Händler fürn Butterbrot und Apfel verkauft und ich mich nachher Ärgern würde wenn mein Honig unter meinem Verkaufspreis im Discounterregal zu finden ist.
Außerdem warum soll der Honig von einem Großhändler besser sein als der Honig vom Imker? Welcher Imker verkauft seinen Hauskunden einen schlechteren Honig als er dem Händler bringt?
Also ganz cool bleiben.
Peter2x
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@ Denoix #
Denoix schrieb:

Hallo!
Der Pollen auf Pfützen... ist ganz sicher nicht vom Raps

Weshalb nicht?
In der Regel wird der Honig nicht nur auf Pollen getestet, die Prüfparameter stehen ja alle auf dem Untersuchungsbericht (z.B. aus Hohenheim).

Würde mich mal interessieren nach was in Hohenheim alles überprüft wird. Vielleicht gibt es da größere Unterschiede zu meinen aus Hohen Neuendorf.
Oder anders gefragt, welche Prüfparameter geben mir zu 100% die Sicherheit, dass nicht nur Rapspollen sondern auch Rapshonig in der Probe gefunden wurde.
Gruß Peter
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@ theczar #
theczar schrieb:

Würde mich mal interessieren nach was in Hohenheim alles überprüft wird. Vielleicht gibt es da größere Unterschiede zu meinen aus Hohen Neuendorf.
Oder anders gefragt, welche Prüfparameter geben mir zu 100% die Sicherheit, dass nicht nur Rapspollen sondern auch Rapshonig in der Probe gefunden wurde.
Gruß Peter



Warum zweifeltst du alles an. Wenn du eine Probe an eine zugelassene Untersuchungsstelle bringst kannst doch annehmen daß die Beprobung nach einem einheitlichen System durchgeführt wird.
Ich mache von jeder Abfüllcharge eine Rückstellprobe mit 500 gr. Das ist meine Sicherheit.
Peter2x
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