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Termin

Percy Schmeiser in Weimar


in Weimar
Träger des Alternativen Nobelpreises, Percy Schmeiser,
kommt nach Weimar

Der kanadische Bauer Percy Schmeiser hat im Dezember 2007 in Stockholm den Alternativen Nobelpreis für den Schutz der Biodiversität und den Kampf gegen die Patentierung von Saatgut gewonnen. Die Rapsfelder des Saatgutzüchters wurden durch Genpflanzen der Firma Monsanto, die von den Nachbarfeldern herübergeweht wurden, verunreinigt. Obwohl er nachweisen konnte, dass er das lizenzpflichtige Saatgut nicht angebaut hatte und seine Ernte durch das Monsantosaatgut wertlos geworden war, wurde er wegen Missbrauchs des Patentschutzes verurteilt.

Der Fall Schmeiser zeigt die schizophrene Situation der gegenwärtigen Rechtsprechung.

Seit in Deutschland gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden dürfen wird der Protest der Bevölkerung immer vernehmlicher. „So etwas wie Koexistenz, also ein Nebeneinander von Gentechnik und traditioneller Landwirtschaft gibt es nicht“, erklärt Schmeiser. Die Erfahrungen aus Kanada hätten gezeigt, dass einige Jahre nach Einführung der Gentechnik praktisch kein gentechnikfreier Anbau mehr möglich ist.

Von diesen Erfahrungen wird der Bauer, der bereits im Jahre 2000 in Indien den „Mahatma Ghandi Preis“ gewonnen hat auf einer Vortragsreise durch Deutschland und Österreich berichten. Am 14. Januar findet um 10.15 Uhr eine Vortragsveranstaltung mit Schülergespräch im Festsaal der Freien Waldorfschule Weimar statt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Pressekontakt
Michael Grolm
0170-108 71 74
Veranstaltungsadresse:
Freie Waldorfschule Weimar
Klosterweg 8
99425 Weimar
Thüringen
Ansprechpartner:
Pressekontakt Michael Grolm
Kontakt-Telefonnummer: 0170-108 71 74

Schlagwörter dieses Termins

gentechnik , gesprächsrunde , percy schmeiser
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