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Forum: Bienenprodukte

Altwabenwachs reinigen für Kerzenproduktion
Honiglang04.01.19 @ Hankenuell #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.01.19 um 11:28 Uhr.)
Hankenuell schrieb:

Eine (unnötige?) Verschärfung der Anforderungen innerhalb von 2 Minuten.

Außerdem: wie soll der Nachweis geführt werden ?

Da man sich in der Beziehung im Grunde nur selbst trauen kann und niemand anderem, wäre mein Vorschlag:
etliche Bienenvölker halten, die Honig nur auf frischem Eigenbauwachs einlagern. Das gibt genügend Jungfernwachs für selbst erzeugte MW.

Immer der Inverkehrbringer muß diesen Unbelastungsnachweis erbringen.
Beim Imker geht es schon los. Mein Wachs ist so wie es meine Bienen produziert haben.
Dann kauft ein Wachsverarbeitungsbetrieb das Wachs von vielen Imkern auf und jede Charge wird beprobt, bevor das Wachs in den großen Kessel kommt. (Auch Imker panschen Wachs! Da verschwindet so macher Kerzenrest im Wachs! Das ist doch garnicht schlimm, denn das merkt doch keiner!)
Für die Mittelwände ist jetzt der Mittelwandhersteller in der Pflicht diese Garantie für SAUBERES WACHS zu belegen.
Das macht "Bienenwachs" richtig teuer!
Anders ist dieser Wachspanscherie nicht bezukommen.
...meint Honiglang.
PS:
Ich habe seit 1993 einen eigenen, geschlossenen Eigenwachskreislauf mit Untersuchungsnachweisen.
Mein Wachskreislauf startete mit totaler Wabenentnahme und dann mit neuen Rähmchen und von Klaus Wallner untersuchtem Bienenwachs aus Afrika in BIOQUALITÄT. Zum sauberen Start braucht man auch SAUBERES Bienenwachs.
...auch SAUBERES Wachs im Honigraum, denn Bienen tragen auch Belastungen im VOLK um und tragen auch Belastungen ein. Das hat erst mal mit BIO nichts zu tun.
Ich startete damals allerdings als Bio- Imkerei. Alle Behandlungen seit dieser Zeit nur noch mit AS und OS.
Bienenwachs ist wertvoll und jeder Imker, der seine Wachsreste sorgfältig sammelt wird über Jahre dann auf einem Eigenwachsberg sitzen.
So ist es bei mir!
Ich sitze jetzt auf einem wertvollem Wachsberg!
Anker04.01.19 @ Honiglang #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.01.19 um 13:26 Uhr.)
Meine Hochachtung und Respekt vor Dir !
Das sind doch klare Worte und sollten, besonders von Neu/Jungimker, "aufgesogen" werden !

(Obwohl geht es hier um Altwachs und Kerzenherstellung !)
Honiglang04.01.19 #

Als Imker muß ich doch wissen, wie es um meine Bienenwachsqualität in meiner Imkerei aus sieht.
Ich kenne doch die Vorgeschichte, meine Bezugsquellen und meine eingesetzten Behandlungsmittel.
Durch Umarbeitung wird das Wachs nicht besser. Schadstoffbelastungen kann man nicht rausfiltern.
Wer auf einen eigenen, sauberen Wachskreislauf kommen will, der muß den großen Schnitt machen.
Alles Alte muß in einem Schritt raus! Auch die Beuten müssen gereinigt werden! Erst jetzt kann man neu starten.

"Sauberes Bienenwachs " ist für die Kerzenherstellung viel zu schade.
Altwachs, wo ich genau weiß, hier sind Belastungen enthalten sind, da könnte man Kerzen daraus machen.
...nur wer will die Belastungen dann in seiner Wohnung haben?
Durch normale "Kerzenverbrennungsthemperaturen" sind diese "unterschiedlichen Belastungen" nicht verschwunden. Sie verteilen ich wunderbar in meinen Räumen. In meiner Wohnung wollte ich solche Bienenwachskerzen nicht haben.
Oesibee05.01.19 @ Honiglang #
Wachs ist, nach meinem Wissensstand, sehr wohl Filterbar, was auch angewendet wird.
WIe in vielen Filterprozessen, bis hin zum Trinkwasser, mittels Aktivkohle.

Was wiederum dem Wachs eine Rauchnote verpasst, welche, nach dem einlöten und demgemäßer Lüftung, verschwindet.
Einzig, bei welchen Temperaturen oder welchem Druck, oder freifliessend, das war nicht herauszubekommen.
Jedenfalls soll dieses Wachs als Rückstandsfrei gehandelt werden können.

Ob das "Afrikanische" Wachs auch diesem Prozess unterzogen wird war nicht herauszubekommen.

Dass Wachs aus der Spielweise der Chemiekonzerne, nämlich Afrika, Rückstandsfrei sein soll war mein Ansatz der Recherche.
..... irgendwo im Internet zu finden.
WAS FÜR MICH DEN WACHSSKANDAL SO WIEDERLICH MACHTE,
dass sogar auf diesen Prozess der Klärung aus Gier oder Dummheit verzichtet wurde, da ja nicht das Paraffin alleine das Problem war.
Lg


Honiglang05.01.19 @ Oesibee #
Oesibee schrieb:

Wachs ist, nach meinem Wissensstand, sehr wohl Filterbar, was auch angewendet wird.
WIe in vielen Filterprozessen, bis hin zum Trinkwasser, mittels Aktivkohle.

Was wiederum dem Wachs eine Rauchnote verpasst, welche, nach dem einlöten und demgemäßer Lüftung, verschwindet.
Einzig, bei welchen Temperaturen oder welchem Druck, oder freifliessend, das war nicht herauszubekommen.
Jedenfalls soll dieses Wachs als Rückstandsfrei gehandelt werden können.

Ob das "Afrikanische" Wachs auch diesem Prozess unterzogen wird war nicht herauszubekommen.

Dass Wachs aus der Spielweise der Chemiekonzerne, nämlich Afrika, Rückstandsfrei sein soll war mein Ansatz der Recherche.
..... irgendwo im Internet zu finden.
WAS FÜR MICH DEN WACHSSKANDAL SO WIEDERLICH MACHTE,
dass sogar auf diesen Prozess der Klärung aus Gier oder Dummheit verzichtet wurde, da ja nicht das Paraffin alleine das Problem war.
Lg

1990 war Afrika noch nicht die Spielwiese der Chemieindustrie.
Mein Wachsspezialist ist erst wieder ab Montag erreichbar und ich werde fragen wie es um das Herausfiltern von Belastungen im Bienenwachs steht.
LG