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landlive.de

Forum: Aktuell

Glyphosat im Honig
Oesibee04.06.19 @ Thekla #
Thekla schrieb:

Auf welchem Planeten bist Du denn unterwegs?


Auf dem Planeten Realität-Erde.
Mit dem Versuch Fakenews als solche zu erkennen.
Davon gibt's genug wie auf dem Bild oben erkennbar.
Meines Wissens Blüht Löwenzahn gelb und davon erkenne ich nichts.

Werte Thekla, deklarieren bitte das Gegenteil und Attila , bei welcher Konzentration ist eine Darmfloraschädigung erkennbar ?
lg
Seebauer04.06.19 @ Thekla #
Thekla schrieb:

Auf welchem Planeten bist Du denn unterwegs?

Soweit ich informiert bin gibt es in Deutschland überhaupt nirgendwo Schadensnachweis durch Glyphosat.
Alles entpuppte sich als manipuliert.
Sage immer wenn es zu Schäden kommt,
sollte doch gar nicht möglich sein, da von Bundesämtern kontrolliert und zugelassen,
dann weg damit.

Inzwischen haben wir es hier doch so, frei abgekupfert nach Winston Churchill,

"trau keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast."
Für mich als Bauer ist unser Berufsstand in einer Indenditätskrise,
da keiner mehr so richtig weiss was falsch und richtig ist,
ausser den Biobauern.
Oesibee05.06.19 @ Seebauer #
Das mit, ausser den Biobauern lass ich mal so stehen.
Ja, es ist eine unbefriedigende Situation.
Es ginge scho etwas anderes, aber man riskiert viel, ohne Frage.
Alternatives Saatgut,
Saatgut, welches nicht auf die Produkte gewisser Hersteller getrimmt wurden. Nicht deren Spezialdünger verlangen...
Muss ein solches wirklich weniger Ertrag bringen?
Und wenn, wieviel weniger ist noch Wirtschaftlich?
Meint der Grüne Riese beim Ankauf dann, dass dieses Minderwertig sein?
Ich bin froh, nur zusehen zu müssen.
Insbesondere bei Fakenews Aktionen hier im Forum.
Tatsächlich ist es doch immer das gleiche:
Kuschelst Du mit einem Multikonzern gehörst Du diesem am Ende.
Was diese uns ja in Afrika mit deren Saatgut und Düngerspenden ja vormachen.
Bis das eigene Saatgut weg ist gibt's den Dünger gratis.
Dann müssen die Bauern dort kaufen.
Bei uns ist dies nur weiter vortgeschritten.
Mut zum anderssein steht an, was in der Bauernschaft doppelt schwer ist, da sofort die Neider und Negativlinge in der Kollegenschaft auftauchen.

Es gilt neue Nischen zu finden.

Und den Förderwahnsinn, gegen gerechte Preise einzutauschen.
Dies, da die Förderungen sowieso der Konsument bezahlt....
Aber, der Landwirt ist so schön abhängig...
Fühlt euch bitte nicht angegriffen!
Der Landwirt wird benötigt, nur das System ist überholt.
Seebauer05.06.19 @ Oesibee #
Gemeint war die Überzeugung, die findest du bei den Biobauern fast zu 100%, derzeit sowieso.

Sicher muß jeder für sich seinen Betrieb auf Vordermann bringen, die unselige Subventionierung
führt doch auch nur zu Ungerechtigkeiten die dann irgendwann explosive werden,
der berühmte Strukturwandel hat sich bisher immer fortgesetzt.

Selber setze kein Glyphosat ein, aber auf meinen Lehrbetrieben konnte ich die Vorteile durchaus sehen,
meist betriebswirtschaftlicher Art.
Da im Wendland ist es inzwischen so, dass die Betriebe 200 bis 700ha bewirtschaftten,
meist keine Kühe oder Schweine, einige Mutterkühe, dann und wann eine Biogase mit Putenstall.
Wenn die Verträge dafür auslaufen wird es auch in dem Betriebszweig Betriebsaufgaben geben.
Vieles da ist Bio, wil es die schönen Zuschüsse gibt und der Ertrag eh schwierig ist, letztes Jahr im Extrem bei fast Null.
Wen ich denk, dass es da Betriebe gibt mit 1500 ha das ist hier eine ganze Gemeinde, mit bis zu 20 aktiven Landwirten, alle Vollgas, ist aber auch die Gunstregion Bodensee.
Thekla05.06.19 @ Oesibee #
Oesibee schrieb:

Alternatives Saatgut,
Saatgut, welches nicht auf die Produkte gewisser Hersteller getrimmt wurden. Nicht deren Spezialdünger verlangen...


Dein sogenanntes "alternatives Saatgut" ist das echte und richtige Saatgut, was der Bevölkerung durch Konzerne wie Monsanto und zukünftig Bayer vorenthalten wird.

Deine Verniedlichung "getrimmt" ist in der Realität genmanipuliertes Soja oder Mais - es nennt sich Round-Up Ready Soy zB und ist resistent gegen Glyphosat. Das hat zur Folge, dass sich sogenannte Superweeds - absolut resistente Unkräuter bilden, was zum kompletten Verödung führt. Dieser ganze kranke Scheiß ist in anderen Ländern bereits nicht mehr einfangbar. Das genmanipulierte Saatgut hat über Bestäubung bereits die Ursorten zerstört.

Wer das Wasser und das Essen kontrolliert, kontrolliert die Menschen. Biosaatgut ist das einzige, was die Menschheit retten kann. Mir persönlich ist es egal, wenn andere den Billigfraß essen und an Krebs sterben. Mir ist aber nicht egal, dass es keine Wahlfreiheit gibt. Ich will das nicht essen müssen.

Monsanto hat bereits viele Länder komplett unter Kontrolle durch die "kostenlose" Verteilung seines Saatguts an die Bauern, zB nach Umweltkatastrophen, wie Überschwemmungen oder Tornados.

Aber hey: ist bestimmt alles halb so schlimm. Ich finde Deine plakative Naivität schwer zu ertragen. Nach mir die Sinflut.
derDrohn05.06.19 #
[www.aurelia-stiftung.de]

Hier nähere Infos zu dem Fall.

Der Drohn
fritzle05.06.19 @ derDrohn #
derDrohn schrieb:

[www.aurelia-stiftung.de]

Hier nähere Infos zu dem Fall.

Der Drohn



Es geht wieder mal um Spenden sammeln wie beim Augsburger Genpollenfall. Auch hört/liest man wieder nur die eine Seite der Geschichte. Diese 70 ha wurden bestimmt gezielt angewandert ohne sich mit dem Bewirtschafter in Verbindung zu setzen sonst hätte dieser Landwirt sofort abgewunken und seine Pläne über diese 70 ha preisgegeben.
Wenn ich eine Fläche anwandern will wird mit dem Bewirtschafter über den Bienenstandort gesprochen um solche Probleme zu vermeiden. "Mein" Landwirt sagte mir z.B. beim Raps anwandern: Ich muss noch eine Spritzung durchführen, wenn ich fertig bin rufe ich dich an. So geht man miteinander um.
Ich persönlich sehe das ganze wieder als Konstruktion um mal wieder Werbewirksam dem Landwirt den schwarzen Peter zuzuschieben und im Kampf gegen Glyphosat einen weiteren Punkt zu präsentieren.
Kann man am reißerischen Post von drohn vom 1.6. auf Seite 1 genau erkennen. Hätte er sich das nicht zutreffende Bild gespart wäre sein Beitrag etwas glaubwürdiger erschienen.
Hochfeld05.06.19 #
Wird man bei "B" erwischt sind selbstverständlich die anderen schuld.
Da scheinen einige Bummerangwerfer immer noch nicht zu wissen wo er richtig geworfen Landet.
derDrohn05.06.19 @ Hochfeld #
Am Kopf des zu erlegenden Wildes landet ein Bumerang wenn er richtig geworfen wird!

Der Drohn
Oesibee05.06.19 @ derDrohn #
Oh Fritzle, Du sprichst mir aus der Seele.
Schuld sind ja immer die anderen....
Never ever kann es sein, dass man dies selber ist.

Zu dem Qualifiziert vorgetragenen Post von Thekla fällt mir Sachlich zu dem Unkraut nur Ein: Superunkraut.... Hmm. Ist dies eine Kreuzung aus Unkräutern?
Nicht dass ich nicht glaube dass es Resistenzen geben wird...
Der Beitrag ist mir nur etwas zu plakativ und.....
Jeder kann zu sich nehmen was er möchte, Werte Thekla.
Dies liegt einzig und alleine an Dir selber.
Siehe meine Beiträge im Bayrische Volksbegehren....

Wiewohl bin ich gespannt, ob Deines Vorschläge, einen Weltbevölkerung von 3 Milliarden mit Bioproduktion, und damit verbundenen, geringeren Erträgen zu ernähren.
Bei Brachflächen, Blühflächen, Wildflächen, und allem anderen, was so schön grün klingen mag.
Den Rest Deines Beitrages, wiewohl ich teils Deiner Meinung bin, tue ich als schädliche, extremistisches Grüngeschwafel ab.
So etwas schadet nämlich einer Bewegung in die richtige Richtung mehr, wie jeder Extremismus.
Es gibt nicht schwarz und weiß,
Es gibt viele Nuancen.