E-Bike – Mit welchen Kosten muss man rechnen?

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Was kostet ein E-Bike?

Was kostet ein E-Bike? Radfahren ist wunderschön. Im lauen Sommerwind die Natur genießen, leichte, angenehme Bewegung, mit Freunden ist es noch schöner, ein Ausflug in die Natur – einfach unbezahlbar! Balsam für die Seele, gesund für den Körper, einfach nur genial. Was ist jedoch, wenn aus dem lauen Sommerwind plötzlich ein Gewittersturm wird? Kein Baum in Sicht, keine Möglichkeit zum Unterstellen, da heißt es, in die Pedale treten. Nun, dem ein oder anderen mag dies zu anstrengend sein. Das Problem ist leicht zu lösen, mit dem E-Bike.

Mit eben diesem schalten Sie im Notfall oder auch einfach bei Wunsch und Bedarf den Motor ein. Und plötzlich fährt der betagte Herr lässig an der jungen Dame vorbei. Diese wundert sich, woher er die Kraft nimmt. Ganz einfach, die Kraft steckt in einem kleinen Motor, den dieses Fahrrad beherbergt.

Viele Optionen tun sich auf: längere Strecken sind möglich, Berge müssen niemanden mehr erschrecken, Gegenwind kostet nur noch ein Lächeln!

Das E-Bike hat jedoch seinen Preis. Sichtlich teurer als ein normales Fahrrad ist es, aber die Investition lohnt sich!

Was kostet ein E-Bike? Und wo kann ich es kaufen?

Die billigste Variante eines E-Bikes gibt es gelegentlich im Discounter zu kaufen. Zum Beispiel Lidl oder Aldi, ebenso Baumärkte oder Versandhäuser führen gelegentlich E-Bikes, die schon ab ca. 700 € erhältlich sind. Das hört sich auf den ersten Blick sehr preisgünstig an, ein noch nicht mal wirklich hochwertiges Fahrrad kostet schon genauso viel. Das dürfte Sie aber auch misstrauisch machen. Denn diese Läden können die motorisierten Fahrräder nur deshalb so günstig anbieten, da Materialien und Komponenten verarbeitet sind, die tendenziell eher minderwertiger Qualität sind.

Experten behaupten, dass diese Art der Pedelecs Gefahr laufen, wegen Konstruktionsmängeln und Ermüdungserscheinungen auseinander zu brechen. Problem ist, dass Sie als Kunde ein schönes E-Bike sehen, aber die Art, die Dicke, die Güte und die Qualität des Materials nicht beurteilen können.

Dazu haben die billigen E-Bikes häufig noch weitere Schwächen. Zum Beispiel ist der Motor oft nicht so leistungsfähig. Bei kilometerlangen und steilen Anstiegen könnte er überhitzt und beschädigt werden.

Häufig weisen die extrem preisgünstigen E-Bikes noch ein paar andere Problemchen auf. Die Schutzbleche sind meist aus Kunststoff und nicht aus Metall. Seilzüge verlaufen in der Regel außen am Rahmen und auch unsaubere Schweißnähte und scharfkantige Übergänge sind keine Seltenheit.

Oft besitzt der Rahmen eine Einheitsgröße. Dementsprechend ist das Fahrrad allein schon größentechnisch nicht für jeden geeignet. Probefahrten sind im Discounter selbstverständlich nicht möglich. Dadurch kaufen Sie “die Katze im Sack”.

Auch ist es ein Problem, wenn Ihr im Discounter entstandenes Goldstück irgendwann repariert werden muss. Solange die Garantie noch läuft ist alles in Ordnung. Ist diese abgelaufen, haben Sie mit Ihrem E-Bike aus dem Supermarkt in Bezug auf Reparaturen, Ersatzteilversorgung usw. relativ schlechte Karten. Mit einem Marken Bike sind Sie in diesem Fall deutlich besser bedient!

Allerdings – immer wieder bestätigen Ausnahmen die Regel!! Gelegentlich gibt es in einem Discounter oder Baumarkt ein E-Bike für weniger als 1000 €, das trotzdem von guter Qualität ist. Haben Sie jedoch die Möglichkeit genauer hinzuschauen, werden Sie feststellen, dass ein gutes Rad aus dem Discounter sicherlich ursprünglich teurer war. Aldi zum Beispiel kann immer wieder einmal allein aufgrund der hohen Stückzahlen niedrige Preise für gute Qualität anbieten.

Kurz und gut, als Laie wird es schwer zu beurteilen sein, ob das E-Bike mit dem verlockenden Preis etwas taugt oder nicht. Am besten ist es, Sie nehmen einen Experten zur Beurteilung mit.

Auch Stiftung Warentest und weitere Portale im Internet geben möglicherweise Auskunft über die Qualität des Bikes.

Das E-Bike vom Hersteller

Ein E-Bike vom Hersteller oder Händler zu erwerben, ist häufig die bessere Alternative. Gut, Sie müssen normalerweise etwas mehr Geld hinlegen, dafür bekommen Sie eine gute Beratung, selbstverständlich Garantie und die Möglichkeit, das Rad Probe zu fahren.

Immer wieder kommen neue E-Bikes auf den Markt. Das hat zur Folge, dass im Umkehrschluss auch immer wieder Auslaufmodelle zu erwerben sind. Die Händler wollen Platz schaffen, diese Modelle sind meist günstig und trotzdem gut.

E-Bikes bis 2000 Euro

Dies ist die Preiskategorie, die in der Regel als Einsteigerkategorie gehandelt wird. Die Preiskategorie bis ca. 2000 € ist als Mittelklasse Kategorie anzusehen. Für diesen Kaufpreis erhalten Sie einen Mittelklasse Motor, der Sie sicherlich noch schnell genug durch das Land bringt. Denn mindestens 25 km/h beschleunigen sie alle. Diese E-Bikes Bieten relativ gute Qualität zu einem recht geringen Preis.

Wichtig ist jedoch, dass Sie das ganze Fahrrad im Blick behalten. Ein hochwertiger Antriebsmotor zum Beispiel ist das eine, aber anhalten möchten Sie auch wieder. Darum sind gute Bremsen ebenso wichtig. Darauf zu achten sei Ihnen ans Herz gelegt. Denn im Ernstfall kann eine gute Bremse über Leben und Tod entscheiden. Bei günstigen E- Bikes werden gelegentlich schlechte Bremskomponenten verbaut. Dadurch entsteht eine Gefahr, nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre mit Menschen. Als Laie können Sie sich daran orientieren, dass bekannte Hersteller wie zum Beispiel Shimano oder Tektro, Magura oder Hayes Bremsen von guter Qualität anbieten. Eine hydraulische Scheibenbremse ist der Felgenbremse vorzuziehen.

Der Akku eines E-Bikes sollte ebenfalls genügend Leistung aufbringen, damit Ihr Fahrspaß nicht dadurch beeinträchtigt wird und Sie möglicherweise nach einigen Kilometern selber in die Pedale treten müssen. Wird bei dem Akku eine sehr geringe Reichweite von nur 20-30 km angegeben, ist dies immer ein Zeichen für einen minderwertigen Akku. Von einem solchen E-Bike sollten Sie besser die Finger lassen. Denn schlussendlich ist 2000 € für ein gutes Pedelec zwar kein hoher Preis, trotzdem ist es etwas, was sich nicht jeder mal eben aus der Portokasse leisten kann. Dann soll es sein Zweck erfüllen. Sie sollten schon ausgiebige Touren mit dem Rad machen können und ungestörten Fahrspaß genießen. In diesem Sinne ist eine Reichweite von 100-150 km das Maß der Dinge.

Meist werden bei E-Bikes durchaus haltbare Motoren verbaut. Häufig stammen diese vom Hersteller Bafang.

Aber auch zahlreiche andere Motorenhersteller sind auf dem Markt vertreten wie Panasonic oder auch Trio. Das Wichtigste ist, dass Sie darauf achten, dass ein Hersteller für den Motor mit angegeben ist. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie das Modell stehen lassen. Dann ist nie klar, welche Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit der Motor hat.

Lassen Sie sich gründlich beraten, probieren Sie Ihr Bike aus und neben Sie im Zweifelsfall jemand zum Kauf mit, der sich auskennt. Ihr neu erworbenes Zweirad mit Motor soll Ihnen in Zukunft Freude und kein Kopfzerbrechen bereiten!

E-Bikes bis 3500 €

In der Preisklasse von 2000-3500 € finden Sie garantiert ein gehobenes Pedelec, an dem Sie viele Jahre Freude haben werden. Meist sind diese E-Bikes qualitativ hochwertig und mit Markenkomponenten ausgestattet. Qualität hat seinen Preis! Etablierte Marken, die schon lange am Markt sind, wissen das. In der Regel lohnt sich der Kauf.

Das E-Bike ist für gewöhnlich mit hochwertigen Motoren, zum Beispiel vom Hersteller Brose, Giant, Panasonic, Bosch, oder Yamaha ausgestattet. Selbstverständlich besitzen diese Bikes Displays am Lenker, die direkt mit dem Motor verknüpft sind. Diese Displays sind zum einen gut ablesbar, zum anderen zeigen sie nicht nur die aktuelle Geschwindigkeit und die gefahrenen Kilometer sondern liefern auch Infos, wie lange der Akku noch reicht, ja, manchmal, befindet sich in einem solchen Display sogar eine Navigation. Das ist doch klasse, dann können Sie sich nicht einmal verfahren.

Der Rahmen besteht in der Regel aus Aluminium. Dies macht das Fahrrad verhältnismäßig leicht. Sollten Sie es einmal schieben müssen, müssen Sie sich dazu keine vorherigen Besuche im Fitnesscenter leisten.

Ein stattlicher Preis, zugegeben, aber wenn Sie häufig mit dem E-Bike unterwegs sind oder lange Touren fahren, kann diese Anschaffung sich durchaus lohnen. Lieber ein wenig sparen und etwas abwarten, dann aber garantiertes Vergnügen viele Jahre, als günstig kaufen und anschließend kommt der Ärger.

E-Bikes über 3500 €

Wenn Sie zum Beispiel gern ein sehr leichtes Pedelec haben möchten, kann der Preis von 3500 € noch in die Höhe schnellen. Kohlefaser, d.h. Carbon, ist noch deutlich leichter als Aluminium aber dafür auch deutlich teurer. Dem ein oder anderen mag ein federleichtes E-Bike das Geld wert sein.

Für den Fall, dass Sie so viel Geld ausgeben möchten, sollten Sie aber zusätzlich zum Rahmen einen genauen Blick auf die Technik werfen. Denn für dieses Geld können Sie exzellente Technik erwarten.

Sämtliche am E-Bike verbauten Komponenten sollten in diesem Preisrahmen absolut belastbar und haltbar sein. Häufig finden sich in diesen Kategorien auch neuartige Versionen, wie zum Beispiel ein E-Bike mit Riemenantrieb oder einem neuartigen Motor.

Extras dürfen Sie ebenso erwarten. Ein multifunktionales Display am Lenker zum Beispiel ist in dieser Preisklasse ein absolutes Muss, genauso wie eine Schnittstelle zum Smartphone.

Allerdings sollten Sie sich auch darüber im Klaren sein, dass Sie unter Umständen auch viel für eine besondere Optik bezahlen oder ein bestimmtes Markenimage. Es ist Ihre Entscheidung, ob Ihnen dieses das Geld wert ist oder nicht.

Ob teuer oder billig, E- Bike fahren macht einfach Spaß. Nicht nur die ältere Dame oder der ältere Herr wird mit dieser Art von Fahrrad Freude haben, auch für viele andere Menschen ist ein E-Bike eine echte Bereicherung. Stellen Sie sich mal vor, Sie können das Auto einfach mal stehen lassen und ohne große Anstrengung mit dem Rad zur Arbeit fahren, lässig auf dem Fahrradweg an jedem Stau vorbei!

Alternativen zum E-Bike:

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Marc Landlive Redaktion

Als bekennender Outdoor Fan, Tier Fan und vor allem als jemand, der gerne seinen Tag bei der Gartenarbeit verbringt, schreibe ich für Landlive zu Themen, die mich eben bewegen. Ich hoffe hier dem einen oder der anderen ein paar interessante Tipps geben zu können, wenn es um das Leben mit der Natur geht.