Warum eine Fressbremse beim Pferd bei Weideausflügen wichtig ist

Wenn Frühlingsgras für Pferde zur Herausforderung wird

Draußen blüht es und das Gras tritt im Frühling in die Wachstumsphase ein. Für unsere Pferde wird das schnell zur Herausforderung, denn sie schlingen sich mit Vorliebe den Bauch voll. Gerade bei einem Wanderritt wird das schnell zu viel und dann braucht der tierische Begleiter eine Pause. Aber wie machen wir es richtig und wann ist überhaupt die beste Zeit für einen Weidegang?

Warum eine Fressbremse beim Pferd bei Weideausflügen wichtig ist

Ein langer Ausritt durch die erwachende Natur, die Sonne im Gesicht und ein entspanntes Pferd unter dem Sattel, so lieben wir das Frühjahr. Doch die Pausen auf grünen Flächen können tückisch sein. Händler wie Loesdau haben mit der Fressbremse fürs Pferd beim Wanderreiten ein wichtiges Utensil im Angebot, das in keiner Packtasche fehlen sollte. Das Problem ist, dass Pferde beim Grasen oft kein Maß kennen, wenn sie vor einem Meer aus frischen Halmen stehen.

Ohne eine Begrenzung nehmen sie in kürzester Zeit enorme Mengen an Zucker und Fruktanen auf. Eine Fressbremse sorgt dafür, dass das Pferd zwar weiterhin Sozialkontakte pflegen und am Boden knabbern kann, die tatsächliche Menge an Gras aber drastisch reduziert wird. Ganz nebenbei reduzierst du die Gefahr, dass dein Pferd giftige Pflanzen zu sich nimmt. So wird der Naturausflug nicht zum gesundheitlichen Risiko, und man kann die Pause genießen, ohne ständig am Strick ziehen zu müssen, um das Fressen zu unterbinden. Eine hilfreiche Anleitung zum Umgang mit Pferden und der Natur findest du auch unter Landlive Natur Erleben.

Warum manche Pferde auf der Weide besondere Aufmerksamkeit brauchen

In der modernen Pferdehaltung wissen wir heute, dass nicht jedes Tier gleich auf die Weidesaison reagiert. Besonders leichtfuttrige Rassen oder Pferde mit Stoffwechselproblemen wie EMS oder Cushing benötigen unsere volle Aufmerksamkeit.

Für sie kann der unkontrollierte Zugang zur Weide fatale Folgen haben. Das junge Gras im Frühjahr ist extrem energiereich und kann Entzündungsprozesse im Körper begünstigen. Hier ist Wachsamkeit gefragt, um die Pferdegesundheit langfristig zu erhalten und Krankheiten wie Hufrehe gar nicht erst entstehen zu lassen. Mehr zum Thema Gesundheit und Pflege von Haustieren im Allgemeinen findest du unter Bartagame, auch wenn es sich um andere Tierarten handelt, sind grundlegende Gesundheitsaspekte übertragbar.

Viele von uns Pferdebesitzern haben bei der Fressbremse anfangs ein schlechtes Gewissen, denn wir gönnen unseren Tieren natürlich ihr Glück. Da es hier aber um die tierische Gesundheit geht und eine Fressbremse dein Tier nicht maßgeblich beeinflusst, ist sie gerade im Frühjahr wirklich wichtig.

Wann ist die beste Zeit für den Weidegang?

Es klingt paradox, aber sonnige Tage nach frostigen Nächten sind am gefährlichsten. Das Gras produziert bei Sonnenschein Energie (Zucker), kann diese aber bei Kälte nicht in Wachstum umsetzen und speichert sie stattdessen in den Halmen. Die beste Zeit für den Weidegang ist daher oft spät in der Nacht oder am sehr frühen Morgen, wenn der Fruktangehalt im Gras am niedrigsten ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt seine Pferde erst dann grasen, wenn der Boden warm genug ist und das Gras die Energie direkt für das Längenwachstum verbraucht hat.

Was bewirkt eine Fressbremse beim Pferd

Die Fressbremse fungiert wie ein sanfter Filter. Sie verhindert das hastige Schlingen und zwingt das Pferd dazu, jeden Halm einzeln mit den Lippen durch die Öffnungen zu zupfen. Das verlängert die Beschäftigungszeit und schont gleichzeitig den Verdauungstrakt. Es geht nicht darum, das Pferd zu bestrafen, sondern ihm ein Stück Natürlichkeit zu bewahren, ohne dass der Stoffwechsel entgleist. So bleibt die Freude am gemeinsamen Weg ungetrübt. Ähnliche Überlegungen zur Pflege und zum Verhalten wildlebender Tiere, die sich manchmal in Gärten verirren, finden sich auch in Beiträgen wie Dachs im Garten: So vertreibt man ihn.

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Als bekennender Outdoor Fan, Tier Fan und vor allem als jemand, der gerne seinen Tag bei der Gartenarbeit verbringt, schreibe ich für Landlive zu Themen, die mich eben bewegen. Ich hoffe hier dem einen oder der anderen ein paar interessante Tipps geben zu können, wenn es um das Leben mit der Natur geht.

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