Drohnenversicherung – Bitte beachten!

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Drohnenversicherung – Alle Infos zur Drohnen Haftpflicht!

Schon allein deshalb, weil es gesetzlich strikt vorgeschrieben ist, sollten sich Copterpiloten vor dem ersten Drohnenflug zwingend mit dem Thema Drohnenversicherung, Drohnenhaftpflicht und anderen rechtlichen Rahmenbedingungen beim Copter Fliegen auseinandersetzen. Die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung für die Drohne, bzw. das jeweilige Fluggerät ist jedoch längst nicht alles, woran Piloten vor dem Drohnenflug denken sollten. Die gesetzlichen Bestimmungen und damit der rechtliche Rahmen für das Fliegen von Drohnen und anderen Fluggeräten wird durch die sogenannte Drohnenverordnung geregelt.

Worauf kommt es bei der Drohnenhaftpflicht an?

Auf einige Punkte, die wir aktuell als besonders wichtig empfinden, möchten wir hier etwas näher eingehen, ohne dabei für uns zu beanspruchen, Vollständigkeit zu gewährleisten. Wer sicher fliegt und sich an die Regeln und Gesetze hält, minimiert nicht nur das eigene Risiko, sondern unterstützt auch die Community der Drohnenpiloten, die sich, nicht zuletzt aufgrund des Fehlverhaltens einzelner, erheblicher medialer Kritik ausgesetzt sehen, was zunehmend in strengere Gesetze für Copterpiloten mündet. Sicher und achtsam Fliegen ist also ein Muss!

Detaillierte Infos auf https://haftpflichtversicherung.com/drohnen-haftpflicht

Die Drohnenverordnung im Überblick

Drohnen und andere Fluggeräte erfreuen sich großer Beliebtheit und mehr und mehr private wie gewerbliche Copterpiloten steigen mit ihren unbemannten Fluggeräten in die Lüfte. Kein Wunder, denn schließlich übt die Faszination vom Fliegen seit je her, eine große Faszination aus. So auch, wenn der Pilot auf dem Boden steht, um seine Drohne von dort zu steuern. Natürlich bringt das Fliegen einer Drohne  auch erhöhte Gefahren mit sich. Die wohl wichtigsten Regeln, die sich aus der Drohnenverordnung ergeben, seien hier an dieser Stelle kurz genannt, bevor wir uns dem Thema Haftpflichtversicherung für Drohnen näher widmen.

ACHTUNG: Die Drohnenverordnung und der gesetzliche Rahmen zum Drohnen Fliegen in Deutschland wird ständig angepasst. In diesem Sinne, ist ein jeder angehalten, sich zu den aktuellen Bestimmungen rund um Copter und Fluggeräte aller Art zu befassen.

  • Kennzeichnungspflicht. Wiegt die Drohne mehr als 0,25kg, so gilt Plakettenpflicht. Für Drohnenbesitzer bedeutet das, dass eine feuerfeste Plakette an der Drohne angebracht werden muss. Die Plakette gibt Auskunft zum Namen und Anschrift des Drohnenbesitzers.
  • Kenntnisnachweis. Bei Modellflugzeugen und Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 2kg gelten weitere Regeln. So wird bei etwaigen Fluggeräten nicht nur eine Plakette vorausgesetzt, denn die Piloten sind ferner verpflichtet, einen Kenntnisnachweis zu erbringen.
  • Verbotene Flugzonen. Nur zu logisch ist, dass Drohnenflüge an sensiblen Orten nicht gestattet sind. So sind Drohnenflüge an Hauptverkehrswegen, über Menschenansammlungen, Flugplätzen und über Einsatzorten von Rettungskräften und Polizei strikt untersagt. Drohnen, die schwerer als 0,25kg sind, dürfen ferner nicht über Wohngrundstücken geflogen werden.
  • Flughöhe. Die Flughöhe sorgt unter Copterpiloten für heftige Debatten. Mit der Drohne kommt man hoch hinaus, darf dies jedoch abseits von Modellflugplätzen nicht. Zwar lassen sich Ausnahmeregelungen beantragen, doch dürfen Drohnen nur in Sichtweite und nicht höher als 100 Meter hoch geflogen werden.
  • Dies sind nur einige Regeln, die in der Drohnenverordnung verankert sind. Ein weiteres wichtiges Thema, das ebenfalls mit der Drohnenverordnung einhergeht, ist die Drohnenversicherung, auf die wir hier genauer eingehen möchten.

Die Drohnenversicherung

Spricht vman on Versicherungen für Drohnen, so ist primär die Haftpflichtversicherung für das entsprechende Fluggerät gemeint. Diese Haftpflichtversicherung für Drohnen ist nicht zu verwechseln mit einer so genannten Kaskoversicherung. Die Drohnenhaftpflicht sichert den Piloten ab, wenn es darum geht, für Schäden gegenüber Dritten aufzukommen. Dies kann ein Sachschaden durch eine Drohne sein, aber im schlimmsten Fall natürlich auch ein Personenschaden. Da Drohnen, kommt es zu einem Crash, großen Schaden verursachen können, sollte man beim Thema Drohnenversicherung besonders achtsam sein, um tatsächlich gut abgesichert zu sein.

Worauf sollte man achten beim Thema Drohne und Versicherung ?

Die eine richtige und perfekte Versicherung für die Drohne gibt es nicht. Zu groß sind die unterschiedlichen Bedürfnisse an das Fliegen und zu unterschiedlich die einzelnen Leistungen der Versicherer. Es gilt also, die Leistungen der einzelnen Versicherungen im Detail zu prüfen, um sich für die richtige Drohnenversicherung zu entscheiden – Passend zu den eigenen Bedürfnissen, versteht sich.

Klar ist, wer gewerblich fliegt, wird eine andere Versicherung für seine Drohne benötigen als es beim Hobbypiloten der Fall ist. Der Hobbypilot hat bei der Suche die Möglichkeit eine Zusatzversicherung für die Drohne abzuschliessen oder diese in der Privathaftpflicht abzusichern. Um die richtige Versicherung zu finden, gilt es zunächst die eigenen Bedürfnisse und das eigene Flugverhalten zu berücksichtigen. Hier nun aber ein paar Punkte, die besonders berücksichtigt werden sollten.

Der Preis. Zwar spielt der Preis eine Rolle. Doch sollte ein jedem klar sein, dass es beim Versicherungsschutz darum geht, den Copterpiloten vor erheblichen Kosten, die existenzbedrohend sein können, zu schützen. Somit erscheint es uns nicht als sinnvoll, bei der Versicherung nur auf den Preis zu achten. Dies gilt im übrigen nicht nur für die Beiträge, sondern auch für das Thema Selbstbeteiligung, denn 150 Euro Selbstbeteiligung sind nichts im Vergleich zu den Kosten, die anfallen, wenn beispielsweise eine Person durch eine Drohne zu Schaden kommt. Dies bringt uns zu einem, wie wir finden, wichtigen Thema – Die Deckungssumme.

Die Deckungssumme spielt eine erhebliche Rolle!

1.5 Millionen Euro – Das ist die Deckungssumme, die klar gesetzlich vorgeschrieben ist. Somit bieten viele Versicherungen diese Höhe an. Geht man vom Worst Case Szenario aus und die Drohne kollidiert mit einem Flugzeug, so sind 1.5 Millionen Euro Deckungssumme nicht sonderlich viel. Sehr wohl gibt es allerdings auch Versicherungen, welche Deckungssummen von bis zu 50 Millionen Euro anbieten. Hier haben sich nicht zuletzt die Macher von helden.de einen Namen gemacht, die man bei Drohnenversicherungsvergleichen im Internet häufig als Top Tipp findet. Nicht zuletzt auch, weil man bei helden.de nicht zwischen Gefährdungshaftung und Verschuldungshaftung unterscheidet. Dieses Thema findet häufig nicht genug Beachtung beim Versicherungsvergleich für die Drohne.

Die Sache mit der Gefährdungshaftung

Viele Versicherungsangebote im Rahmen der privaten Haftpflicht umfassen tatsächlich nur die Verschuldungshaftung. Dies sichert zwar Schäden aufgrund von Pilotenfehlern ab, doch eben nicht, wenn ein Schaden nicht durch Verschulden des Piloten entsteht. Eine separate Drohnenversicherung bietet zumeist Schutz, auch wenn Windböhen oder Greifvögel die Verursacher des Schadens sind. Auch hier punktet übrigens der Versicherungsschutz von helden.de, die sowohl eine private Haftpflichtversicherung, als auch eine gesonderte Drohnenhaftpflichtversicherung anbieten.

Der Flugort und die Flugart – nicht unerheblich!

Viele Versicherungen schließen explizit die USA oder Kanada aus und bieten bei Flügen in diesen Ländern keinen Versicherungsschutz. Wer also im Ausland fliegen möchte, sollte sich kundig machen, ob Flüge durch die jeweilige Versicherung versichert sind. Helden.de bietet auch Schutz in den USA und Kannada, wobei dies inzwischen auch weitere Versicherungen anbieten. Bei einigen Versicherungen kann man gegen Aufpreis eine entsprechende Versicherung abschliessen. Blickt man nach Deutschland, so wird ferner jener, der nur auf Modellflugplätzen fliegen möchte andere Ansprüche an die Versicherung haben als andere. Wer sich für FPV Flüge begeistert, wird besonderen Fokus auf den Versicherungsschutz für FPV Flüge achten wollen.

Wer ist eigentlich versichert?

Wer Freunde und Familie ebenfalls mit der Drohne fliegen lassen möchte, sollte eine Versicherung wählen, die nicht nur den Eigentümer, also den Versicherungsnehmer, absichert, sondern auch Versicherungsschutz bietet, wenn Familie, Partner und Freunde mit der Drohne fliegen möchten. Wer gar mehrere Copter sein eigen nennt, sollte auch die Frage nach der Anzahl der versicherten Copter stellen.

Fazit zum Thema Drohnenversicherung

Das Drohnenhobby wird mit steigender Copterpilotenanzahl nicht einfacher, denn mit der Masse an Drohnen gehen kontinuierlich auch striktere Regeln einher. Auch um das eigene Hobby zu schützen, sollte der Pilot darauf bedacht sein, die Regeln zum Drohnen Fliegen zu kennen und sich an eben diese zu halten. Doch auch aus egoistischen Gründen, macht es Sinn zahlreiche Dinge vor dem ersten Flug zu berücksichtigen, denn es drohen immer härtere Strafen und Bußgelder bei Regelverstössen und entsteht gar ein Schaden durch die Drohne, so möchte man gut abgesichert sein, damit die Drohne nicht gar zum finanziellen Fiasko wird.

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Marc Landlive Redaktion

Als bekennender Outdoor Fan, Tier Fan und vor allem als jemand, der gerne seinen Tag bei der Gartenarbeit verbringt, schreibe ich für Landlive zu Themen, die mich eben bewegen. Ich hoffe hier dem einen oder der einen oder anderen ein paar interessante Tipps geben zu können, wenn es um das Leben mit der Natur geht.