Wald kaufen – Was beachten?

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Wald kaufen

Einen Wald zu kaufen bedeutet die Möglichkeit einer sicheren Geldanlage. Gerade in der heutigen Zeit ist ein kleines Waldgebiet eine richtige Luxusanlage, denn immer mehr Waldgebiete verschwinden. Doch vor dem Kauf eines eigenen Waldes sollten zwei Eigenschaften beachtet und berücksichtigt werden, die eine wesentliche Rolle dabei spielen. Prüfen Sie daher die Anlagemodelle im Hinblick auf Ihre eigenen Bedürfnisse und beachten Sie sowohl den Gewinn als auch das Risiko.

Der Gewinn und das Risiko beim Wald kaufen

Im Grunde kann der Gewinn genau betrachtet werden, denn wenn der Wald beziehungsweise das gekaufte Waldstück gepflegt und bewirtschaftet wird, dann können Einnahmen erwirtschaftet werden, die dann als Gewinne zu werten sind. Allerdings muss als Anleger beachtet werden, dass die Gewinne nach dem Wald kaufen nicht so hoch ausfallen wie beispielsweise bei Aktien. Die Renditen sind eher gering und können auch erst nach einiger Zeit erhalten werden. Der Kauf eines Waldes bietet sich in erster Linie für Anleger an, die auf eine sichere und langfristige Geldanlage Wert legen.

Nicht nur der Gewinn, sondern auch das Risiko sollte beim Wald kaufen beachtet werden, denn jede Geldanlage birgt auch ein gewisses Risiko. Bei einigen Anlagen ist das Risiko gering und bei anderen eher hoch. Investitionen, die als Wald kaufen bezeichnet werden, bergen in der Regel ein recht geringes Risiko. Allerdings gibt es Witterungseinflüsse, die den Wald stark beschädigen können, beispielsweise Stürme, die die Bäume zum Umstürzen bringen. Hierbei besteht jedoch zusätzlich die Möglichkeit, das Holz weiter zu verarbeiten, um an dieser Stelle neue Bäume zu pflanzen. In der Regel bleibt der Boden von Witterungsbeschädigungen verschont und kann auch in Jahrzehnten noch für das Wachsen der Bäume sorgen.

Holz als begehrter Rohstoff

Immer wieder gibt es Zeiten, in denen die Wald- und Holzpreise einen starken Einbruch verzeichneten. Aber über einen langen Zeitraum betrachtet ist Holz ein Rohstoff, der anhaltend und begehrt ist. Heute werden viele Produkte aus Holz gefertigt, zumal die Nachhaltigkeit einen besonderen Stellenwert in der heutigen Zeit einnimmt. Gerade bei sinkenden Preisen im Holzbereich sollte der Anleger nicht vorschnell einen Holzverkauf durchführen, wenn er nicht unbedingt auf den Ertrag angewiesen ist. In der Regel steigt die Nachfrage nach Holz wieder sehr schnell, so dass dann auch wieder mit höheren Renditen zu rechnen ist.

Pflichten und Haftungen nach dem Wald kaufen

Wer sich einen Wald kaufen möchte, muss sich auch mit diversen Pflichten auseinandersetzen, die nicht versäumt werden dürfen. Entsteht eine Versäumnis, wird der Besitzer des Waldes für den Schaden durchaus haftbar gemacht. Eine sehr wichtige Rolle spielt dabei die Verkehrssicherheit. Jeder Waldbesitzer muss alle notwendigen Maßnahmen treffen, damit keine unmittelbare Gefahr von seinem Waldstück ausgeht. Ist das nicht gegeben, haben Geschädigte das Recht auf Schadenersatz, der mitunter sehr hoch ausfallen kann.

Öffentliche Wege in der Nähe oder Straßen müssen gut erreichbar sein und sollten von heruntergefallenen Ästen oder Zweigen zeitnah gesäubert werden. Baumkontrollen und Baumpflegemaßnahmen sind ebenfalls wichtig und unterliegen einer Beweispflicht, damit das Gefahrenrisiko gering bleibt. Neben den Kosten für den Waldkauf kommen auch zusätzliche Nebenkosten auf den Besitzer zu. Dazu gehört beispielsweise die Grundsteuer, eine Unfallversicherung sowie Beiträge für die Boden- und Wasserverbände. Eventuell getätigte Einnahmen durch den Holzverkauf müssen steuerrechtlich angegeben werden, da diese Einnahme wiederrum für das Finanzamt interessant ist.