Eine Streuobstwiese kaufen – Hinweise

streuobstwiese kaufen

Streuobstwiese kaufen

Streuobst ist eine besondere Form des Obstanbaus. Dabei handelt es sich um Obst von hochstämmigen Baumformen, die von keinerlei umweltschädlichen Bewirtschaftungsmethoden behandelt werden. In der Regel finden sich die Bäume in der Landschaft verstreut und erinnern dabei nicht an eine Plantagenobstanlage. Heute gibt es die Möglichkeit, eine Streuobstwiese zu kaufen und diese als Anlageform zu nutzen. Dies gilt auch für Kleinanleger, die nur ein geringes Budget für eine Geldanlage zur Verfügung haben.

Streuobstwiesen in Deutschland

Eine der häufigsten Anlageformen in Bezug auf den Obstanbau ist die Streuobstwiese. Die Streuobstwiese ist die Grundlage für Obstbäume, die hochstämmig wachsen und auf Weiden, Mähweiden und Wiesen stehen. Nach heutigen Schätzungen gibt es in Deutschland mehr als 300.000 Hektar an Streuobstwiesen. Eine weitere Form für den Obstanbau sind die Streuobstäcker. Sie dienten überwiegend für den Weinanbau und waren bis zum 20. Jahrhundert sehr weit verbreitet. Heute gibt es solche Flächen überwiegend in Brandenburg, aber auch in Südbaden, Sachsen-Anhalt und Franken.

Die Streuobstwiesen gehören zu einem prägenden Bestandteil der Kultur und sind überall zu sehen. Mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenbestände sowie 3.000 Obstarten werden als Streuobstbestand bezeichnet. Streuobstwiesen kaufen kann der Anleger in vielen Regionen kaufen, darunter Frankreich, Nordspanien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Slowenien und Luxemburg. Damit eine Wiese als Streuobstwiese bezeichnet werden kann, gibt es allerdings Grundvoraussetzungen, beispielsweise dass mindestens 10 oder 20 hochstämmige Bäume mit Mischbeständen vorhanden sein müssen.

Gefährdung der Streuobstbestände

Zwischen 1950 und 1970 galten die Streuobstwiesen als gefährdet, denn öffentliche Rodungen sorgten für eine Zerstörung von vielen Flächen. Die Rodung musste stattfinden, um Wohnraum und wirtschaftliche Gebäude zu bauen, die für die Entwicklung wichtig waren. Auch heute noch sind Streuobstwiesen einer starken Gefährdung ausgesetzt, denn schon seit einigen Jahren ist das Thema Wohnraum in aller Munde. Für den notwendigen Wohnraum muss immer mehr Natur abgeholzt werden, wozu selbstverständlich auch Streuobstwiesen gehören.

Durch die Verwendung von Zäunen, englischem Rasen und Nadelbäumen wird der Bestand von Streuobstwiesen zunehmend geringer, obwohl der Kauf von Streuobstwiesen eine sinnvolle Investition ist. Seit den 80er Jahren kämpfen bereits Naturschützer und Landwirte für den Schutz und den Erhalt von Streuobstwiesen. Denn allein die Vermarktung von Streuobst bringt jährlich einen Umsatz von mehr als 15 Millionen Euro. Durch den Einsatz von Lese- und Schüttelmaschinen eröffnen sich dabei ganz neue rentable Möglichkeiten in Bezug auf das Streuobst.

Streuobstwiesen kaufen, die Investition in eine gute Zukunft

In der heutigen Zeit ist das Streuobstwiese Kaufen eine Investition in die Zukunft, denn dadurch bieten sich zahlreiche Vorzüge, beispielsweise vom Artenschutz über einen schönen Erholungsraum bis hin zu Kulturgut oder Boden- und Wasserschutzfaktor. Zudem sorgen die Streuobstwiesen in der Nähe eines Wohngebietes für eine deutlich bessere Lebensqualität, denn nicht nur die Luft ist viel sauberer, auch der Anblick sorgt für ein positives Gefühl bei den Menschen. Gleichzeitig spenden die Bäume Schatten und die Blätter filtern die Luft und sorgen für ausreichend Sauerstoff.

Unabhängig davon bedeutet es, dass das Obst von den Bäumen der Streuobstwiese für einen rentablen Gewinn sorgen kann. Streuobstwiese kaufen heißt auch, dass die Früchte der Bäume verkauft werden können, zumal gerade in der heutigen Zeit die Nachfrage nach Biosäften sehr hoch ist. Für einen Landwirt bietet sich eine Streuobstwiese als Einnahmequelle nicht an, da der Erlös zu gering ist. Für einen Privatanleger allerdings, der eine kleinen Gewinn erzielen möchte, ist der Kauf und die Bewirtschaftung der Streuobstwiese eine gute Investitionsmöglichkeit für die Zukunft.