Alarmanlage Wohnmobil – auf Reisen zuverlässig geschützt

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Alarmanlage Wohnmobil

Mit der Alarmanlage für Wohnmobil einen sicheren Urlaub genießen

Alarmanlagen gehören heutzutage überwiegend in sehr neuen und teuren Fahzeugmodellen zur Grundausstattung. Auch immer mehr Hauseigentümer besitzen Zuhause je nach Wert des Objekts und nach Wohnlage eine Alarmanlage. Zwangsläufig wird man sich mit dem Wohnmobil nicht immer in den sichersten und besten Lagen eines Landes befinden können.

Einbrüche in Autos sind gerade in Urlaubsgebieten keine Seltenheit. Im Vergleich zu einem PKW hat man im Wohnmobil einen Großteil des Hab und Guts bei sich. Vielleicht haben diese Dinge im ersten Moment keinen gewaltigen Wert, doch es ist ärgerlich, wenn Du sie entwendet oder beschädigt bekommst, denn vor Ort kannst Du diese mitunter nicht ersetzen. Doch wie funktioniert eine Alarmanlage im Wohnmobil? Welche verschiedenen Varianten gibt es und worauf ist beim Kauf zu achten? In diesem Artikel erhältst Du wertvolle Informationen sowie wertvolle Tipps und Tricks rund um die Alarmanlage fürs Wohnmobil.

Was ist eine Alarmanlage Wohnmobil?

Technisch gesehen ist eine Alarmanlage für das Wohnmobil ziemlich identisch mit der des Pkws oder des Hauses. Dabei sind mögliche Zugänge gegen Einbruch gesichert. Bei unautorisiertem Öffnen von Fenstern oder Türen ertönt über eine größere Entfernung eine laute, akustische Sirene. Dieses schrille Signal soll dafür sorgen, dass Nachbarn oder Passanten aufmerksam werden und die Polizei informieren, dass sich jemand am Fahrzeug unberechtigt zu schaffen macht.

Wie funktioniert eine Wohnmobil Alarmanlage?

Wenn Du Dir ein Wohnmobil kaufst, gibt es zwei Möglichkeiten zum Schutz gegen Einbrecher: Entweder ist eine Alarmanlage bereits vorinstalliert oder Du musst sie bei Bedarf nachrüsten.Meist lässt sich ein schon vorhandener Einbruchsschutz manuell oder mit dem Zündschlüssel an- und ausschalten. Wenn Du eine Alarmanlage nachrüstest, wird diese oftmals vom Innenraum oder von außerhalb des Wohnwagen manuell aktiviert oder deaktiviert.

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Ganz gleich, für welche Art von Diebstahlschutz für Wohnmobil Du Dich entscheidest, sie funktionieren alle auf die gleiche Art und Weise. Im Inneren des Campingwagens erfasst die Einbruchssucherung die Daten — beispielsweise ob alle Fenster geschlossen sind. Sobald sich das Signal ändert, also jemand unerlaubterweise das Fenster öffnet, geht die Sirene los und es ertönt ein lautes, akustisches Signal. Einbrecher werden im Idealfall abgeschreckt und Passanten, Nachbarn oder die Polizei werden aufmerksam.

Kann ich ohne weiteres eine Alarmanlage Wohnmobil nachrüsten?

Gerade die großen Türen und Fenster sind die Schwachstellen der meisten Wohnmobile und schon fast eine Einladung für Diebe. Du kannst Dein Campingfahrzeug unter anderem mithilfe von Magnetkontakten auf eine durchaus einfache Weise sichern. So kannst Du Dich beispielsweise durch einen akustischen Signalgeber oder eine SMS informieren lassen, falls jemand die Fenster Deines Fahrzeugs öffnet.

Darüber hinaus hast Du die Möglichkeit, an den Scheiben auch Funkkontakte zu befestigen. Deren Funktionsweise ähnelt der der Magnetkontakte, doch das Verkabeln des Wohnwagens wird Dir dabei erspart. Solche Systeme lassen sich je nach Baujahr auch mit der Hupe des Fahrzeugs koppeln. Dadurch sparst Du Dir einen zusätzlichen Signalgeber.

Die verschiedenen Arten der Alarmanlagen für Wohnmobil

Es gibt verschiedene Arten von Wohnmobil-Alarmanlagen. Diese können natürlich auch in einem normalen PKW verwendet werden. Die unterschiedlichen Typen der Alarmanlage für Wohnmobile stellen wir Dir in folgendem Abschnitt vor.

GPS-Tracker

Damit das Signal des GPS-Trackers mithilfe von Satelliten geortet werden kann, benötigst Du eine (GSM-) Antenne. Der Standort wird dann mit einer App, per E-Mail oder per SMS an Dich gesendet. Zudem kannst Du eine Zone festlegen, damit Du Dich bei Verlassen des von Dir vorgegebenen Umkreises benachrichtigen lassen kannst.

Der festzulegende Radius lässt sich dabei ganz individuell einstellen. Bei Verlassen dieser Zone erhältst Du umgehend eine Benachrichtigung. Zudem kannst Du den GPS-Tracker versteckt installieren. Dieses Modell kann Dir nach einer Entwendung des Fahrzeugs zuverlässig dessen Standort anzeigen. Demnach kannst Du ganz unkompliziert das Handy als Alarmanlagen-Zentrale verwenden.

Allerdings schützt diese Alarmanlage Dein Wohnmobil weder gegen Einbruch noch gegen Diebstahl Deines Navigationsgerätes oder Autoradios. Außerdem fallen für die App-Nutzung oftmals weitere Kosten an. Ein weiterer Minuspunkt ist das nicht immer verfügbare GPS-Signal. GPS-Tracker eignen sich gut für Dich, wenn sich der Parkplatz häufig außerhalb bewohnter Gebiete befindet oder wenn Du eher selten in der Hörweite der Sirene bist.

Alarmanlage mit Wegfahrsperre oder Relaisunterbrechung

Bei der Aktivierung des Alarmsystems wird unter anderem die Stromzufuhr der Autobatterie verhindert, sodass der Motor nicht mehr starten kann. Eine andere Möglichkeit ist die Aktivierung der Wegfahrsperre.

Diese Alarmanlage verhindert die Entwendung Deines Wohnmobils auf eine zuverlässige Weise. Bei einer Kombination mit einer Sirene liegt ein Schutz gegen Diebstahl vor. Allerdings ist die Installation nicht sehr einfach. Darüber hinaus ist dieses Modell nicht immer mit allen Fahrzeugtypen kompatibel. Die Alarmanlage mit Wegfahrsperre oder Relaisunterbrechung verhindert zwar den Diebstahl Deines Wohnmobils, schützt allerdings nicht die Gegenstände im Fahrzeuginneren.

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Alarmanlage mit Sirene

Bei einer Aktivierung dieser Alarmanlagen-Variante löst die laute Sirene aus und erzeugt Aufmerksamkeit, sodass neben Dir, auch Passanten oder Nachbarn umgehend die Polizei rufen können. Die Aktivierung erfolgt durch einen Bewegungssensor, welcher auch als Bewegungsmelder bezeichnet wird. Du kannst die Alarmanlage mit Sirene so einstellen, dass sie bei Berührung des Wohnmobils aktiviert wird. Dadurch entsteht sofortige Aufmerksamkeit, die sowohl Einbruch als auch Diebstahl verhindern oder frühzeitig beenden kann.

Allerdings kann hier durch wiederholte Fehlalarme schnell ein Gewöhnungseffekt entstehen. Zudem können häufige Falschalarme zu Streitigkeiten mit den Nachbarn führen. In bewohnten Gebieten kann Dir eine Sirene durchaus helfen, einen möglichen Einbruch zu verhindern, sodass keine Gegenstände gestohlen werden.

Zwei-Wege-Alarmanlage

Der Pager und die Sirene werden per Funk aktiviert, sobald jemand die Anlage per Druckluft- oder Bewegungssensoren auslöst. Darüber hinaus kannst Du den Alarm per Funk an- und abschalten. Dabei kannst Du den Diebstahlschutz so einstellen, dass dieser bei Berührung des Wohnmobils aktiv ist. Die Zwei-Wege-Alarmanlage erzeugt sofortige Aufmerksamkeit und kann somit Einbruch und Diebstahl frühzeitig verhindern. Auch hier wirst Du sofort über den Einbruch informiert.

Allerdings kann auch bei dieser Variante schnell ein Gewöhnungseffekt sowie ein Streit mit den Nachbarn aufgrund wiederholter Fehlalarme entstehen. Darüber hinaus ist die Funk-Reichweite des Pagers begrenzt. Ferner solltest Du den Funkmelder mitführen. Bevor Gegenstände aus dem Wohnmobil entwendet werden, kann die Zwei-Wege-Alarmanlage durch die Sirene vor allem in bewohnten Gegenden für Aufmerksamkeit sorgen.

Alarmanlage Attrappe

Hier handelt es sich um eine Attrappe, die schlichtweg eine verbaute Alarmanlage vortäuscht. Sie besteht aus einem einfachen LED-Licht, das sich in einem Gehäuse befindet und blinkt. Solche Varianten sind sehr preiswert und können Gelegenheitsdiebe häufig abschrecken. Zudem ist keine Installation erforderlich. Doch ebenso liegt es auf der Hand, dass Dich eine Attrappe nicht wirklich vor Einbruch oder Diebstahl schützt.

Falls Du eine wirklich günstige Alarmanlage für Dein Wohnmobil suchst, bist Du mit einer Attrappe ganz gut bedient. An dieser Stelle solltest Du Dir jedoch bewusst sein, dass sie Dir bis auf die Abschreckung keinerlei Schutz bietet.

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Kaufkriterien – Worauf sollte ich beim Kauf einer Alarmanlage Wohnmobil achten?

Bei einer Wohnmobil Alarmanlage gibt es einige Aspekte, auf die Du achten solltest. Dadurch wird es Dir deutlich leichter fallen, ein geeignetes Modell auszuwählen. Die folgenden Kaufkriterien beziehen sich in diesem Fall auf Fenster- und Türalarme sowie auf Bewegungsmelder.

Handhabung/Bedienung

Fenster- und Türalarme sowie Bewegungsmelder funktionieren selbständig, sobald sie eingeschaltet werden. Bei einer Alarmanlage, die das akustische Signal beim Auslösen von sich gibt, sind Fenster- und Türalarm bereits integriert. Bei Modellen mit Bewegungsmeldern benötigst Du jedoch ein separates Gerät, das aufgrund der Synchronisation ein Signal von sich gibt.
Dabei hast Du folgende Möglichkeiten:

Schlüsselschalter


Wie es der Name schon sagt, dreht es sich hier um einen Schlüssel, den Du an Deinem Schlüsselbund befestigen kannst.

Vorteile

  • Keine große Anfälligkeit für Fehler
  • Sehr einfach in der Bedienung

Nachteile

  • Schlüssel kann verloren gehen

PIN-Code


Der Empfänger ist hier in Form eines kleinen Gerätes, den Du außerhalb — meist neben der Tür — Deines Wohnmobils befestigst.

Vorteile

  • Höhere Sicherheit
  • Kein Mittragen notwendig

Nachteile

  • Code kann vergessen werden
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Fernbedienung


Die Fernbedienung ist der Klassiker zum Ein- und Ausschalten von Alarmanlagen.

Vorteile

  • Auch aus Entfernung leicht zu bedienen
  • Fehler passieren nicht ohne Weiteres

Nachteile

  • Fernbedienung kann verloren gehen

App


In der heutigen Zeit lässt sich so ziemlich alles mit einer App bedienen — dazu gehört auch die Alarmanlage!

Vorteile

  • Verschiedene Möglichkeiten zum Entsperren
  • Handy ist nahezu immer dabei
  • Von überall aus kontrollierbar
  • Live-Übertragung aufs Handy — je nach Modell

Nachteile

  • Einrichtung nur mit App möglich
  • Geringer Schutz vor Sabotage

Installation

Bei der Installation der Alarmanlage Wohnmobil musst Du Dich zwischen einem Bewegungsmelder oder einer Nachrüstung für Fenster und Türen entscheiden. Ein Fenster- und Türalarm lässt sich entweder mit Klebestreifen oder mit Schrauben befestigen. Die einfachste und ebenfalls üblichere Methode ist das Befestigen mit doppelseitigem Klebeband.
Wenn Du Dich für das Modell mit Schrauben entscheidest, kannst Du im Zweifelsfall den Fenster- und Türalarm wieder ohne Schaden entfernen. Doch ebenso gelingt es auch dem Einbrecher nicht, diesen — im Gegensatz zur Variante mit Klebestreifen — ohne Weiteres abzureißen.
Meist ist ein Fenster- und Türalarm sehr einfach zum Anbringen und eine professionelle Unterstützung ist nicht erforderlich. Bei einem Bewegungsmelder sieht es jedoch oftmals anders aus. Du kannst einen Bewegungsmelder oberflächlich und ebenso in die Wand montieren, falls es Dein Wohnmobil zulässt.

Ganz gleich, für welche Variante Du Dich entscheidest, bei einem Bewegungsmelder solltest Du Dir stets Hilfe von einem Fachmann holen. Nicht nur die Montage ist hierfür der Grund, denn der Bewegungsmelder muss richtig synchronisiert und eingestellt werden, damit er sich bei einer registrierten Bewegung auch wirklich auslöst. Natürlich kannst Du das auch ohne Hilfe durchführen, doch die Montage eines Bewegungsmelders kann sich in manchen Fällen als sehr kompliziert erweisen.

Antriebsart

Meistens wird ein Fenster- und Türalarm durch Batterien betrieben. Da diese Geräte sehr klein sind, eignen sich Batterien am besten. Das sieht bei einem Bewegungsmelder jedoch anders aus. In den meisten Fällen muss ein standardmäßiger Bewegungsmelder mit Strom verbunden sein. Es gibt jedoch auch moderne Geräte, die ebenfalls mit Batterien funktionieren.
Bei batteriebetriebenen Modellen kann jedoch ein ungewollter Standby-Modus entstehen, wenn die Batterien leer sind. Die Geräte sind heutzutage allerdings sehr stromsparend. Daher dauert es in den meisten Fällen besonders lange, bis die Batterien leer sind.

Lautstärke

Die Lautstärke erreicht bei den meisten Wohnmobil-Alarmanlagen 100 bis 120 dB (Dezibel). Bei vielen Modellen kannst Du die Lautstärke aber auch am Gerät selbst manuell einstellen.
Wenn Du mehr Geld investieren möchtest, hast Du im Normalfall bei der Lautstärke mehr Möglichkeiten. Daher ist die Überlegung empfehlenswert, ein wenig mehr Geld zu investieren.

Welche Hersteller bieten Alarmanlagen für Wohnmobil an?

Gerade bezüglich leicht nachrüstbarer Alarmanlagen findet sich inzwischen eine Vielzahl von Herstellern auf dem Markt. Bekannte Namen dabei sind unter anderem Thitronik, Caratec oder AMG, die vor allem mit großer Einsteigerfreundlichkeit und guter Ausstattung überzeugen können. Gerade im niedrigen Preisbereich finden sich viele No-Name-Alarmanlagen, bei denen Du allerdings oft nicht weißt, ob diese die Erwartungen erfüllen.

Alarmanlage Wohnmobil – Die verschieden Einbauarten

Durch die große Auswahl von Alarmanlagen für Wohnmobile fällt die Entscheidung für ein bestimmtes Modell nicht leicht, wenn Du dich kaum auskennst. Deshalb haben wir für Dich die verschiedenen Typen aufgelistet und stellen die entsprechenden Vor- oder Nachteile kurz vor.

  • Mit Kabel zu verlegen
  • Funkgesteuert
  • Absicherung von Türen und Fenstern
  • Reiner Bewegungsmelder

Verkabelte Alarmanlage

Bei verkabelten Alarmsystemen für das Wohnmobil wird dieses durch Kontakte geschützt, die per Kabel mit dem Hauptgerät verbunden sind. Während diese meistens über mehr Funktionen verfügen und besseren Schutz bieten, kann das Verkabeln recht aufwendig sein. Gerade für Menschen, die sich kaum in Sachen Elektronik auskennen, wird daher bei diesen Modellen die Installation oft von einem Fachmann übernommen, der zusätzliches Geld kostet. Während die Funkverbindung gestört werden kann, sind verkabelte Kontakte oder Sensoren weniger anfällig für Probleme. Allerdings haben die Funkvarianten in diesem Bereich große Fortschritte gemacht, so dass dies kaum noch ein Faktor ist.

Vorteile

  • Unanfälliger für Störungen
  • Üblicherweise mit mehr Sicherheitsfunktionen ausgestattet

Nachteile

  • Aufwändige Installation
  • Möglicherweise Hilfe vom Fachmann für die Montage nötig

Steuerung über Funk

Bei Alarmanlagen für das Wohnmobil, die über Funk gesteuert werden, fällt das lästige Verkabeln komplett weg. Hierbei bringst Du ganz einfach die Kontakte und Sensoren an den gewünschten Orten an und diese kommunizieren über einen Funkkanal mit dem Alarmsystem. In Sachen Unterbrechung durch andere Geräte, die ähnliche Wellen verwenden, wurden diese Probleme praktisch vollständig ausgemerzt. Viele Funkanlagen sind auch für eine leichte Montage konzipiert, so dass Du die Modelle ganz einfach selbst installieren kannst. Damit ist kein teurer Experte nötig und praktisch jedes Wohnmobil lässt sich mit einer Alarmanlage nachrüsten. Ein Nachteil, mit dem Du rechnen musst, ist eine Unterbrechung des Signals, was Du möglicherweise gar nicht bemerkst. Außerdem werden einige Funkanlagen mit Batterien betrieben, weshalb Du darauf achten musst, dass diese nicht leer sind. Ansonsten fällt das ganze System zusammen und das Gerät löst keinen Alarm aus.

Vorteile

  • Kann einfach nachgerüstet werden
  • Funkverbindung bleibt normalerweise stabil

Nachteile

  • Unterbrechung der Funkverbindung möglich
  • Batterie des Geräts muss für Betrieb regelmäßig überprüft werden

Alle Eintrittspunkte absichern

Die meisten Alarmanlagen versuchen, das Wohnmobil über Kontakte abzusichern, die einen Alarm auslösen, sobald Türen oder Fenster geöffnet werden. Dieses System bietet den größten Schutz, da es alle Eintrittspunkte abdecken kann und so Einbrechern keine Chance gibt. Aufgrund der benötigten Kontakte gehören diese Modelle jedoch zu den teureren Varianten im Vergleich zu reinen Bewegungsmeldern. Einschalten kannst Du die Alarmanlage dafür auch, wenn Du Dich selbst im Wohnmobil befindest, so lange Du die Kontakte nicht auslöst. So kann der Alarm auch während des Schlafens aktiviert werden und lässt Dich ruhiger die Nacht verbringen. Im Vergleich zu Bewegungsmeldern können Personen oder Tieren nahe am Fahrzeug vorbeigehen, ohne einen Fehlalarm auszulösen. Ein Nachteil ist die langwierigere Einrichtung, da Kontakte an allen Türen und Fenstern angebracht werden müssen. Die Installation und das anschließende Testen kann durchaus einige Zeit dauern.

Vorteile

  • Umfassender Schutz des Fahrzeugs
  • Aufenthalt im Inneren bei eingeschaltetem Alarm möglich
  • Kein Auslösen durch bloßes Vorbeigehen

Nachteile

  • Modelle kosten mehr
  • Installation dauert länger

Bewegungsmelder

Neben der Absicherung der Eintrittspunkte gibt es auch Systeme, die lediglich über einen Bewegungsmelder verfügen. Dieser kann außen oder innen angebracht werden und warnt bei Bewegungen, sobald das Gerät scharfgeschaltet ist. Beliebt sind diese Modelle, weil sie nicht teuer sind und sich einfach installieren lassen. Dafür sind die Bewegungsmelder allerdings nicht besonders genau, so dass sie sich entweder austricksen lassen oder beispielsweise von Tieren ausgelöst werden können. Als wirkliche Alarmanlage für das Wohnmobil kann man diese Systeme daher kaum bezeichnen, auch wenn sie zusätzlichen Schutz bieten. Nicht zu vergessen ist auch, dass Du Dich bei Scharfschalten eines Bewegungsmelders im Innenraum nicht mehr im Fahrzeug aufhalten kannst. Bei Alarmsystemen mit Kontakten ist dies hingegen kein Problem, so lange Du keine Türen oder Fenster öffnest.

 Vorteile

  • Einfache Montage
  • Günstiger Preis

Nachteile

  • Wirkt kaum abschreckend
  • Wenig effektiv im Vergleich zum Schutz von Türen und Fenstern

Worauf sollte ich noch beim Kauf einer Alarmanlage für Wohnmobil achten?

  • Einfache Bedienung
  • Eigeninstallation oder Montage durch den Fachmann
  • Lautstärke und Art des Alarms
  • Autonomer Betrieb unabhängig von der Wohnmobil-Batterie
  • Schutz vor weiteren Gefahren
  • Kosten

Wie leicht lässt sich das Alarmsystem bedienen?

Damit die Alarmanlage jedes Mal eingeschaltet wird, wenn Du das Wohnmobil verlässt, sollte sie sich möglichst einfach bedienen lassen. Idealerweise sollten nur wenige Knopfdrücke für das Scharfmachen des Geräts nötig sein, so dass dafür kein großer Zeitaufwand anfällt. Inzwischen finden sich auch einige Modelle auf dem Markt, die mit der Steuerung via App werben, so dass Du diese Produkte per Smartphone ein- oder ausschalten kannst.

Möchtest Du das Gerät selbst einbauen?

Da sich gerade die Funkvarianten deutlich leichter als Systeme mit Kabel installieren lassen, solltest Du Dir überlegen, ob die Alarmanlage für das Wohnmobil von Dir selbst eingebaut wird. Dann solltest Du auf eine ausführliche Bedienungsanleitung und eine leichte Montage achten, damit alles ohne Probleme abläuft. Wenn Du hingegen sowieso auf die Installation vom Fachmann zurückgreifen möchtest, spielt die Schwierigkeit des Einbaus kaum eine Rolle.

Wie laut soll der Alarmton sein?

Damit Du den Ton des Alarms an Deine Anforderungen anpassen kannst, werden von den Herstellern häufig mehrere Einstellungen dafür bereitgestellt. So kannst Du unter anderem die Lautstärke verändern, damit sie zu Dir passt. Wenn Du Dich in der Nähe befindest, muss der Alarmton beispielsweise nicht ganz so ohrenbetäubend sein. Neben einem akustischen Alarm bieten manche Systeme auch die Möglichkeit einer optischen Warnung, die so zusätzlich andere Personen in der Gegend alarmiert.

Eigene Stromquelle

Bezüglich der Stromversorgung der Alarmanlage gibt es Typen, die über eine eigene Energiequelle versorgt werden. Auf der anderen Seite stehen Modelle, die an eine externe Stromversorgung, etwa die Batterie des Wohnmobils angeschlossen sind. Bei der ersten Methode musst Du darauf achten, dass die Batterie stets geladen ist. Wird die Alarmanlage dagegen an das Fahrzeug angeschlossen, musst Du darüber normalerweise nicht nachdenken.

Nicht nur zum Schutz vor Einbrüchen

Viele Alarmsystem schützen nicht nur vor Dieben, sondern bieten weitere Sicherheitsfunktionen. So lassen sich bei vielen Herstellern unter anderem Sensoren für Hitze, Rauch oder Gas nachrüsten. Dadurch wirst Du zum Beispiel bei Feuer oder einem Gasleck ebenfalls gewarnt und kannst Dich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Angesichts der Komplexität der Sensoren sind diese Sicherheitsextras vor allem bei bekannten Marken zu finden.

So viel kostet der Schutz Deines Wohnwagens

Während ganz einfache Alarmsysteme zum Nachrüsten schon ab 25 Euro beginnen, können die Preise für ausgewachsene Geräte mit allen Erweiterungen bis hin zu fast 1.500 Euro gehen. Angesichts der wichtigen Funktion der Modelle, solltest Du dabei nicht am falschen Ende sparen. Denn ein Einbruch in das Fahrzeug wird schnell teuer, wenn wertvolle Gegenstände weg sind und kostet viele Nerven. Dabei musst es natürlich nicht unbedingt eine High-End-Alarmanlage sein, sondern auch die Mittelklasse sorgt bereits für sehr guten Schutz.

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