Gartenteich Ratgeber – So klappt die Teich Oase!

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Ratgeber Gartenteich

Für viele Menschen bedeutet ein Gartenteich ein Ort der Ruhe und Entspannung, ein Rückzugsort zum Abschalten nach einem harten Arbeitstag. Doch damit ein Teich auch wirklich zur Freude und nicht etwa zur Plage wird, sind schon während der Planung der Teichanlage wichtige Schritte notwendig.

Ausschlaggebend ist vor allem die Lage des Teiches. Ein Gartenteich sollte bestenfalls nicht ganztägig dem Sonnenschein ausgesetzt werden, da hierdurch das Algenwachstum in Folge des wärmeren Wassers beschleunigt werden kann. Zur Vermeidung von Teichalgen sollte möglichst ein Ort ausgewählt werden, der auch einige Stunden im Schatten von Bäumen o. ä. liegt.

Nach der Auswahl der passenden Stelle sollte man sich Gedanken über die Größe und Tiefe der Teichanlage machen. Ausschlaggebend hierfür ist der spätere Einsatzzweck des Teiches. Wird es ein Koi-Teich? Dann sollte der Teich möglichst groß sein – die Faustregel besagt: pro Koi 1.000 Liter Wasser. Kois benötigen viel Platz, um sich wohlzufühlen und wachsen zu können. Bei größeren Teichen empfiehlt sich der Einsatz einer Teichfolie, hierdurch sind quasi keine Grenzen hinsichtlich Größe, Tiefe und Form der Teichanlage gesetzt.

Bei kleineren Teichen, z. B. für Goldfische, gibt es auch spezielle Fertigbecken, die lediglich eingegraben werden müssen. Diese Becken sind in verschiedenen Größen beispielsweise im Baumarkt erhältlich. Ab einer bestimmten Größe lohnen sich jedoch Folienteiche deutlich mehr, da Fertigbecken nur bis zu einer bestimmten Größe transportiert werden können.

Die Teichfolie

Die Teichfolie bildet zusammen mit dem Teichfilter und der Teichpumpe den Grundstein eines jeden Gartenteiches. Wichtig dabei ist vor allem, dass Sie gleich zum Anfang ihrer Teichbau-Planung darauf achten, nur Produkte zu kaufen, welche eine über eine hervorragende Qualität verfügen.

Welche Anforderungen eine Teichfolie gerecht werden sollte

Die heutigen Teichfolien haben in der Regel alle eine ausreichende Qualität, natürlich gibt es aber auch die Spitzenprodukte. Eine moderne und qualitativ gute Teichfolie ist reißfest und sehr dehnbar. Vor dem Verlegen der Teichfolie sollte man jedoch auf jeden Fall ein Teichvlies verlegen, nur so kann ihre Teichfolie effektiv gegen Wurzeln und sonstige aus dem Erdreich ragenden Teile geschützt werden. Natürlich sollte die Teichfolie auch frei von Cadmium und sonstigen giftigen Stoffen sein.

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Verschiedene Farben der Teichfolie und deren Bedeutung

Sicherlich werden Sie sich schon gefragt haben, wieso es derzeit mehrere Farben im Bereich der Teichfolie gibt und welche Eigenschaften diese jeweils aufweisen. Grundlegend empfiehlt es sich für einen reinen Fischteich eher gedeckte Farben zu verwenden, wie beispielsweise die bewährte Teichfolie in Schwarz. Derzeit immer beliebter wird aber auch Teichfolie in der Farbe Grün, diese Farben sind vor allem für die Fische verträglich, denn zu grelle Farben können den Fischen nämlich schaden.

Sollten Sie jedoch einen Schwimmteich planen, so stehen ihnen jegliche Farben zur Auswahl. Vor allem eine Teichfolie in Blau empfiehlt sich hier sehr, bzw. im Allgemeinen empfehlen sich für einen Schwimmteich ohne Fische eher die helleren Farben, da hierdurch das Wasser ein wenig heller und einladender zum Schwimmen wirkt.

Teichfolie in verschiedenen Stärken und Breiten

Natürlich gibt es Teichfolie in verschiedenen Stärken und Breiten. Die Breite ist natürlich abhängig von dem geplanten Teich. Die Herstellung verschiedener Breiten erfolgt in der Regel dadurch, dass eine Teichfolie mit Standartbreite zusammengefügt wird. Dieses Zusammenfügen erfolgt durch eine für den Teichbau speziell entwickelte Schweißmethode. Letztere stelle jedoch eine Profi-Arbeit dar, für die spezielle Geräte benötigt werden und die für Heimwerker daher kaum durchführbar ist.

Farbige Teichfolien

Seit einiger Zeit gibt es neben der altbekannten Folie in der Farbe Schwarz auch farbige Folien. Zum einen besteht so die Möglichkeit, die Teichanlage den eigenen Bedürfnissen – also dem eigenen Geschmack – anzupassen, zum anderen können so aber auch bestimmte Wassereffekte entstehen. Mit einer farbigen Teichfolie kann das Teichwasser heller und natürlicher wirken.

Beachten sollte man jedoch, dass nicht jede Folie für eine Anlage mit Fischen geeignet ist. Grund hierfür ist, dass gerade grelle Farben für die Fische störend wirken können. Bei einem Fischteich sollte man also am Besten entweder zur gewohnten schwarzen Teichfolie greifen oder aber beispielsweise eine grüne Teichfolie auswählen.

Farbige Teichfolien gibt es in der angesprochenen Farbe Grün und zudem noch in weiteren Farben wie zum Beispiel  Blau, Oliv und Sand.

Unser Tipp: EPDM Teichfolie

EPDM Teichfolie besteht aus sehr strapazierbarem Kautschuk und wird u. a. bei der Eindeckung von Flachdächern verwendet. Aufgrund der hervorragenden Eigenschaften eignet sie sich aber auch sehr gut als Teichfolie.

Vorteile der EPDM-Folie

  1. Absolut UV-beständig, somit sehr lange haltbar
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  3. Sowohl für Gartenteiche als auch für Schwimmteiche geeignet, sehr strapazierfähig
  4. Übersteht sogar große Temperaturschwankungen -> überall einsetzbar
  5. Extrem dehnbar

Eine Einschränkung müssen Sie bei der Verwendung dieser hochqualitativen Folie allerdings in Kauf nehmen: In der Regel wird EPDM Folie nur in der Farbe Schwarz hergestellt

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Worauf sollte sonst noch bei der Planung des Teiches geachtet werden?

Neben der Teichfolie spielt auch die Auswahl einer passenden Teichpumpe eine wichtige Rolle für den späteren reibungslosen Betrieb. Was man genau beim Kauf beachten sollte, auf welche Merkmale man dabei aus qualitativer Sicht achten sollte, darüber gibt es geeignete Ratgeber in Buchform oder im Netz. Eine Pumpen-Kaufberatung würde an dieser Stelle den hier gegebenen Rahmen sprengen.

Des Weiteren sollte man auf jeden Fall auch Teichpflanzen einsetzen, damit eine natürliche Filterung garantiert werden kann. Neben einem positiven Erscheinungsbild der Anlage dienen die Teichpflanzen, wie zum Beispiel auch die Sumpfpflanzen, zur Verbesserung der Wasserqualität. Grund hierfür ist unterem, dass Teichpflanzen dem Wasser Nährstoffe entziehen, welche u. a. für das Wachstum von Algen im Teich verantwortlich sind.

Teichfilter

Teichfilter gibt es in den verschiedensten Größen und Bauarten. Immer noch sehr oft zum Einsatz kommen die altbekannten und erprobten Schwammfilter. Bei diesen Filtern wird das Wasser durch verschiedene Schwämme gepumpt, wobei verschiedene Schwebeteile und sonstige Verschmutzen aus dem Wasser gefiltert werden. In den Schwämmen mit gröberer Struktur werden vor allem die sichtbaren Verschmutzungen wie zum Beispiel Blütenstaub oder auch Laub gefiltert. Je nach Filterart befinden sich mehrere verschiedene Schwämme in einem Teichfilter.

Ein Manko an den Schwammfiltern ist jedoch immer noch, dass diese manuell (also per Hand) mehrmals im Jahr mühevoll gereinigt werden müssen. Zuerst muss der Filter auseinandergebaut werden, danach muss jeder einzelne Schwamm per Hand gereinigt werden. Bei einem größeren Teichfilter kann dies gut und gerne mehrere Stunden dauern. Bedenkt man jedoch, dass nach dem Reinigungsvorgang auch die Teichbakterien bzw. Filterbakterien fehlen, so stellt man schnell fest, dass die Reinigung an sich mit vielen zusätzlichen Arbeiten verbunden ist. Prinzipiell wäre zwar auch eine Reinigung im Filter durch ausquetschen der einzelnen Elemente denkbar, wirklich effektiv ist diese Methode jedoch nicht, weswegen man quasi um die angesprochene Methode nicht herumkommt. Teichbakterien / Filterbakterien gibt es jedoch sowohl im Internet als auch beim Fachhändler.

Eine Neuerung auf dem Markt der Teichfilter sind zum einen die sogenannten Bandfilter als auch Papierfilter. Vor allem die Papierfilter sind vorbehaltlos zu empfehlen. Diese Teichfilter sind wirklich sehr effektiv und zudem auch wartungsärmer als andere Bauformen. Das Funktionsprinzip eines Papierfilters ist leicht erklärt. Das Teichwasser wird in den Filter gepumpt und dabei dort durch ein Filterpapier geleitet. Dadurch werden selbst kleinste Schwebeteile aus dem Wasser filtriert.

Wie angesprochen gibt es daneben auch noch die sogenannten Beadfilter. Beadfilter sind vor allem bekannt für ihre „automatischen“ Rückspülungen. Beadfilter arbeiten mit Hilfe von Luftdruck. Ist der Luftdruck im Filter zu hoch, spült der Filter automatisch zurück. Beads bestehen aus kleinen runden bzw. eckigen Plastikteilchen. Durch die sehr große Anzahl im Filter entsteht so ein sehr großes Volumen und dazu im Vergleich nur sehr kleine Zwischenräume, durch die das Wasser gepresst wird. Die Beads an sich filtrieren also das Wasser auf eine sehr effektive Weise.

Preislich gesehen unterscheiden sich die Filter primär natürlich nach ihrer Größe und Leistung, zudem spielt aber auch die Filterart eine sehr große Rolle. Vor allem Schwammfilter sind schon zu vergleichsweise günstigen Preisen zu haben. Die beiden anderen Filterarten sind eher im mittleren bzw. in den höheren Preisregionen anzuordnen. Hier muss man jedoch ganz klar sagen, dass man bei einem Teichfilter vor allem die Qualität mit in die Kaufentscheidung einbeziehen sollte. Die Anschaffung eines Teichfilters ist eine Anschaffung auf Zeit, weswegen man also nicht nur auf den Preis achten sollte. Wichtig ist die Effektivität und Qualität des Gerätes. Nur mit einem zum Volumen der Anlage passenden Gerät kann im späteren Betrieb die Gefahr auftretender Probleme möglichst minimiert werden.

Algen im Teich

Viele Teichbesitzer werden dieses Problem kennen. Gerade in den wärmeren Monaten vermehren sich die Algen im Teich zuhauf. Dabei muss man jedoch zwischen den sogenannten Fadenalgen und den Schwebealgen unterscheiden. Algenvernichter sind bei entsprechender Vorsorge nicht zwingend das beste Mittel gegen Algen.

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Unterscheidung der verschiedenen Algenarten

Wie der Name schon vermuten lässt, „schweben“ die Schwebealgen direkt im Wasser, wodurch das Wasser einen gewissen Grünstich bekommt und dadurch entsprechend nicht mehr sauber wirkt.

Fadenalgen dagegen sind Algen, die sich beispielsweise direkt an der Teichfolie absetzten. Der Name Fadenalgen bezeichnet den strukturellen Aufbau der Alge selbst, die Alge weist nämlich eine fadige Struktur auf – in der Regel sind diese Algen sehr lang und zäh.

Welche Möglichkeiten habe ich um die Algen aus dem Teich zu bekommen?

Wenn es erst einmal soweit ist und Sie einen Algenbefall in Ihrem Teich feststellen, sind mitunter größere Maßnahmen erforderlich, um das Ganze wieder rückgängig zu machen. Wer dagegen effektiv vorbeugt, kann sich hier viel Arbeit ersparen.

Vorbeugende Maßnahmen

Schon während der Planungsphase der Teichanlage sollte man die Position des Teiches so wählen, dass dieser möglichst nicht den kompletten Tag der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Durch die Sonnenstrahlen und die dadurch zunehmende Temperatur im Teich wird ein vermehrtes Algenwachstum gefördert.

Des Weiteren sollte man – vor allem im Sommer – die Fische nicht zu oft füttern, da im Fischfutter ebenfalls Stoffe enthalten sind, welche das Algenwachstum fördern. Oftmals meinen es die Besitzer zu gut mit ihren Fischen und füttern zu oft oder zu viel – das übriggebliebene Fischfutter setzt sich dann am Boden ab und das Algenwachstum wird verstärkt.

Ich habe bereits Algen in meinem Teich. Was nun?

Zur Bekämpfung von Teichalgen gibt es einige Produkte auf dem Markt. Ihre Fische werden es Ihnen jedoch danken, wenn Sie auf ein biologisches Produkt zurückgreifen. Empfehlenswert ist vor allem ein Produkt von einem namenhaften Hersteller, da hier teilweise jahrelange Entwicklungsarbeit dahintersteckt. Der Grund: Es gibt Billigprodukte auf dem Markt, die das Algenwachstum fördern, anstatt wie gewünscht, das Wachstum zu hemmen.

Des Weiteren spielt die Teichtechnik eine sehr große Rolle. Eine sogenannte UV-Lampe ist heute genauso unerlässlich wie ein passender Teichfilter. Nur wer das zur Teichgröße passende, hochwertige Equipment verbaut, hat langfristig Ruhe vor den lästigen Algen. Wichtig: Die UV-Lampe verliert im Laufe der Jahre an Effektivität, weswegen man diese regelmäßig tauschen sollte.

Überwinterung der Fische

Viele Teichbesitzer werden dieses Problem kennen. Wir nähern uns der kälteren Jahreszeit, die Wassertemperatur nimmt langsam ab, und es stellt sich somit die Frage: Wie überwintere ich meine Fische möglichst so, dass diesen im Winter nichts zustößt?

Elementare Frage ist natürlich, bis zu welcher Temperatur man überhaupt die Fische noch füttern soll. Generell gilt hier: Bis zu einer Umgebungstemperatur von etwa 10 Grad Celsius sollten die Fische noch gefüttert werden, darunter nicht mehr. Grund ist, dass die Fische bei kälteren Temperaturen in den Winterschlaf fallen und ihr Stoffwechsel in der Folge aussetzt. Das in den Teich gegebene Futter würde somit nicht gefressen werden und die Wasserqualität belasten. 

Wie kann ich im Winter die Wassertemperatur möglichst im positiven Bereich halten?

Natürlich besteht zum einen die Möglichkeit, das Wasser über einen speziellen Erhitzer dauerhaft auf einer konstanten Temperatur zu halten. Als problematisch erweist sich in diesem Fall jedoch der Stromverbrauch in der kalten Nacht. Die derzeitigen Geräte haben leider immer noch einen sehr hohen Stromverbrauch, weswegen man nicht unbedingt auf ein solches Gerät setzten sollte.

Gibt es Alternativen?

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel die Nutzung einer speziellen Noppenfolie, welche zumindest das Zufrieren der Anlage verhindert. Zudem sollte man im Winter die Oberflächenabsaugung abstellen, damit das kalte Wasser von der Oberfläche sich nicht mit dem wärmeren Wasser von dem Grund mischt. Bekanntlich ist das Wasser am Grund der Teichanlage immer wärmer als das Wasser direkt an der Oberfläche. Genau aus diesem Grund ziehen sich die Fische im Winter auch auf den Boden zurück. Aus diesem Grund sollte man deswegen auch nur das Wasser vom Grund in den Teichfilter pumpen. Solange der Teichfilter läuft, kann dieser in der Regel auch nicht zufrieren.