Maronenbaum – Wissenswertes!

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Maronenbaum

Die Weihnachtszeit beginnt und somit auch die Zeit der Maronen. Sie sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil auf vielen Speisekarten geworden, denn sie sind besonders schmackhaft, gesund und können perfekt zwischendurch gegessen werden. Doch woher stammen die Maronen eigentlich? Die Maronen wachsen am Maronenbaum, der sich durch seine schlanke Silhouette und einer wunderschönen Laubkrone auszeichnet. Er ist nicht nur in Alleen zu finden, sondern eignet sich auch für einen Kübel im eigenen Garten sowie für eine Bepflanzung im Garten. Es ist ein Baum, der zu einem lebenslangen Gefährten wird, eine kleine Oase ist und durch sein Erscheinungsbild zu einem echten Hingucker wird.

Der Standort des Maronenbaums

Damit sich der Maronenbaum vollständig entfalten und präsentieren kann, benötigt er einen sehr guten Standort, um zu einem ausgewachsenen und gesunden Baum zu werden. Er liebt einen sonnigen bis halbschattigen Platz, sollte dabei aber windgeschützt und in einer guten Entfernung zu Gebäuden stehen. Das ist besonders wichtig, da der Maronenbaum eine Wuchshöhe von 10 bis 20 Metern ohne Weiteres erreichen kann. Der Standort sollte bereits vor am Anpflanzen gründlich gewählt werden, da sich das Umsetzen eines erwachsenen Baumes mit einer guten Verwurzelung nur mit einem hohen Arbeitsaufwand umsetzen lässt. Der Maronenbaum entwickelt seine Winterhärte in der Regel erst nach etwa fünf Jahren. Experten empfehlen anhand der Region den Standort auszuwählen, denn bei einem klimatisch rauen Gebiet sollte der Baum in einem Kübel angebaut und erst im hohen Alter in den Garten gesetzt werden. Nur in milden klimatischen Verhältnissen kann der Maronenbaum direkt in die Freiheit gehen und somit die Kübelpflanzung umgehen.

Wie Maronen haltbar machen?

Die Bodenbeschaffenheit des Maronenbaums

Der Maronenbaum besitzt ein kräftiges Wurzelwerk, welches sich großzügig im umliegenden Erdreich verteilt. Die Seitenwurzeln breiten sich sehr gut und sind dabei überaus üppig. Im Grunde genommen erhält der Maronenbaum aber schon nach relativ kurzer Zeit eine großzügige Verwurzelung bekommt, so dass er einer optimalen Bodenbeschaffenheit schnell seine Winterhärte erhält. Die Bodenbeschaffenheit spielt somit beim Maronenbaum neben den Temperatur- und Lichtverhältnissen eine entscheidende Rolle für sein Wachstum.

Ideal für einen Maronenbaum ist ein nährstoffreiches, tiefgründiges und locker-humoses Erdreich. Das Erdreich sollte nicht zu trocken sein, sondern eher frisch und feucht. Beim Boden empfiehlt sich ein PH-Wert zwischen 4,5 und 6,5 und eine geringe Kalkanreicherung. Ein PH-Wert von mehr als 7 sorgt dafür, dass der Baum bedroht wird und zur Folge eine Blattchlorose entstehen kann.

Den Maronenbaum richtig gießen

Damit der Maronenbaum seine perfekte Form bekommt und reichlich Früchte trägt, spielt die Bewässerung von Anfang an eine nicht ganz unwichtige Rolle. Im ersten Jahr muss der Maronenbaum bei hoher Trockenheit sehr gut gewässert werden. Bei Pflanzen, die im Kübel aufwachsen, sollte im Boden eine Öffnung vorhanden sein, damit das Wasser ablaufen kann und sich nicht im Wurzelwerk staut. Im zweiten Lebensjahr muss der Maronenbaum nur bei hohen sommerlichen Hitzetemperaturen bewässert werden, da er sich ansonsten selber aus dem Erdreich mit Wasser versorgen kann.

Bei den Kübelkulturen sollte immer dann nachgegossen werden, wenn das oben liegende Substrat auf etwa drei Zentimeter getrocknet ist. Regenwasser und entkalktes Leitungswasser sind ideal, um das Wachstum im Kübel entsprechend zu fördern. Ein Düngen vom Maronenbaum ist nicht unbedingt notwendig, hängt aber immer von der jeweiligen Kultivierungsform und dem Alter ab. Bei einer Neupflanzung ist eine Startdüngung erforderlich, um dem Maronenbaum die besten Pflanzbedingungen zu bieten. Während der Vegetationsperiode reicht es vollkommen aus, wenn innerhalb der ersten fünf bis sechs Jahre etwa zwei- bis dreimal gedüngt wird.