Alles rund um Hochbeete

Hochbeete sind sehr beliebt bei allen Gartenliebhabern, denn es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten, aus Kunststoff, Metall, Stein, Holz, in rund, oval oder eckig. Darüber hinaus kann darin gepflanzt werden, was das Herz begehrt, sei es Obst, Gemüse, Kräuter oder einfach nur Blumen. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass ein Hochbeet gewiss viele Vorteile gegenüber einem normalen Beet hat. Jedoch sollte man die Nachteile hierzu auch nicht verschweigen. Wir haben uns mit den beliebten Hochbeeten gründlich auseinandergesetzt und hier findest du alle Infos, Tipps und Tricks rund um die Hochbeete. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen dieses Artikels.

Was ist ein Hochbeet?

So wie es der Name eigentlich schon verrät, sind Hochbeete wie ein ganz normales Beet, nur, dass sie eben etwas höhergestellt werden. Die Beete werden meist übereinandergestellt, denn so hat man den ganz großen Vorteil, dass man durch das Gießen des ersten Beetes, die anderen Beete mit dem sickernden Wasser bewässert. Das durchsickernde Wasser nimmt durch die Erde und den Kompost wichtige Inhalts- und Nährstoffe auf und überträgt diese so weiter an das nächste Beet. Das Wachstum der Pflanze wird dadurch enorm gefördert. Dieser Prozess ist einer der wichtigsten Punkte, weshalb sich viele Gärtner für ein Hochbeet entscheiden.

Vorteile von Kompost-Hochbeeten

Der Anbau von Nutzpflanzen wird durch ein Kompost-Hochbeet besonders gefördert, da sich im Laufe der Zeit, durch die zersetzende Füllung des Beets, alle wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben. Deshalb muss das Beet über Jahre hinweg nicht unbedingt gedüngt werden. Stattdessen kann man, je nach Alter der Nährstoffzusammensetzung, über einen längeren Zeitraum neue Pflanzen einpflanzen. Das Besondere an einem Kompost-Hochbeet ist, dass sich durch den Verrottungsprozess im inneren des Beets Wärme entwickelt, dass zum schnelleren Wachstum der Pflanzen beisteuert.

Füllung eines Hochbeets

Ein Hochbeet zu befüllen ist relativ einfach und erfordert keinerlei Vorkenntnisse, jedoch ist es wichtig sich an ein paar Regeln zu halten. Wenn man diese nicht beachtet, kann es passieren, dass man kein optimales Ergebnis erzielt. Im ersten Schritt befüllt man das Beet mit Kompost, also mit verrottetem Material. Dann folgt die Erde und anschließend kann man schon die ersten Samen pflanzen. So einfach ist das Ganze. Die Erde nimmt durch das verrottete Material wertvolle Nährstoffe auf und überträgt sie an die Wurzel der Pflanze weiter. Dieser Vorgang sorgt für ein gesundes Wachstum der Pflanze. Das Bewässern der Pflanzen ist nicht Beet abhängig, sondern logischerweise von den darin befindenden Pflanzen. Jede Pflanze hat ihren ganz eigenen Wasserbedarf, daher sollte man sich vorher gründlich informieren.

Weitere Vor- und Nachteile

Hochbeete benötigen keinen Platz

Ein Hochbeet hat den großen Vorteil, dass man es über dem Boden baut. So kann ein Hochbeet an jedem Ort aufgebaut werden und man spart sich zugleich eine Menge Platz.

Düngen

Durch den Komposthaufen im inneren des Beets, muss man das Beet nur ganz selten bzw. überhaupt nicht Düngen, da durch die entstehende Hitze und durch die gewonnenen Nährstoffe, das Beet für eine lange Zeit einwandfrei und einsatzbereit bleibt.

Großartige Ergebnisse

Durch den Kompost, das sickernde Wasser und die dadurch gewonnen wertvollen Stoffe, trägt das Hochbeet zu einem gesunden Wachstum der Pflanze bei. In der Regel wachsen die Pflanze mit dieser Methode circa zweimal so schnell wie bei einem normalen Beet.

Fazit

Ein Hochbeet hat fast nur Vorteile und die Ergebnisse sprechen für sich. Wenn du also zu Hause ein paar Pflanzen züchten möchtest, dann ist ein Hochbeet genau das Richtige für dich.

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