Tiroler Bracke – Seit Jahren ein treuer Begleiter

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Die Tiroler Bracke im Rasseportrait:

Die Tiroler Bracke – über die Alpen hinaus beliebt

Die Tiroler Bracke – Ein Österreicher mit Spürsinn, Kraft, Ausdauer und Kraft. Die Tiroler Bracke, und das eint sie mit allen Bracken, ist des Jägers bester Freund, wenn es darum geht, die so wichtige Schweißarbeit, zu verrichten. So eignen sich Bracken bestens, um dem Jäger ein guter Kollege zu sein, der dafür sorgt, dass verletzte Tiere, schnell gefunden werden, um sie von ihrem Leid zu schnellstmöglich zu erledigen.

Bracken allgemein

Bracken sind der Gruppe der Laufhunde zugeordnet, wenn auch etwas kleiner. Alle Bracken stammen von der Keltenbracke ab, die sich einst mit den Völkerwanderungen in ganz Europa ausbreiteten. Bracken stellen die älteste Jagdhundegruppe dar und bilden zeitgleich den Ursprung fast aller Jagdhunderassen mit Hängeohren dar. Alle Bracken eint die Eignung zur Schweißarbeit bei der Jagd und ihr Finderwille. Da es sich bei der Bracke eben nicht um einen Stadthund handelt, der sich mit einigen kurzen Spaziergängen handelt, ist man gut beraten, sich mit dem Wesen und der artgerechten Haltung einer Bracke zu befassen. Zweifelsohne gilt es bei der Anschaffung eines jeden Hundes, sich mit der jeweiligen Rasse vorab ausgiebig zu befassen. Im Internet finden sich zahlreiche Internetseiten, die sich mit Hunderassen aller Art befassen, so  findet man etwa zahlreiche Informationen zu den einzelnen Hunderassen auf hundeo.com, einem Portal, das sich ausgiebig mit der Haltung von Hunden aller Rassen befasst. 

Zu Bracken sollte man sich ganz besonders vorab erkundigen. Hier helfen Züchter oder auch Klubs und Hundefreunde, wie der https://www.klub-tirolerbracke.de/

Die Haltung der Tiroler Bracken

Es kommt nicht selten vor, dass Jagdhunde in Not geraten, weil sie schlicht nicht gehalten werden, wie es notwendig für Jagdhunde ist, was zwangsläufig zu Problemen zwischen Mensch und Hund führen wird.

So ist die Tiroler Bracke eine Profi, der ideal für die Jagd geschaffen ist, aber eben nicht für die Couch und wenig Bewegung und Forderung. Zwar sind Tiroler Bracken absolut kinderlieb und überaus geeignet für Familien, doch brauchen sie die Führung eines Jägers, dem sie als hervorragende Jagdhelferin zur Seite steht. Bracken brauchen lange Aufenthalte und die Natur und sind keinesfalls für den Zwinger geeignet. 

Training mit einer Tiroler Bracke im Video

In diesem sehr guten Video, sieht man recht gut, wie man mit einer Tiroler Bracke arbeiten und trainieren sollte:

 

Die Tiroler Bracke braucht Führung und lässt sich lernwillig und neugierig führen. Sie arbeitet gerne mit dem Jäger, wird jedoch nicht auf Befehle warten. Es geht also bei der Erziehung der Tiroler Bracken primär darum, sie dazu zu bringen zu vertrauen, weniger darum, sie zu kommandieren. Wer eine Tiroler Bracke halten möchte, ist dringend aufgefordert, sich mit der Haltung eines solchen Jagdhundes zu befassen.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Tiroler Bracke in Tirol gezüchtet, um im Tiroler Gebirge der Schweißarbeit nachzugehen.

Die Geschichte der Tiroler Bracke

Erst seit 1908 ist die Tiroler Bracke als Rassehund offiziell anerkannt. Zwar geht die Geschichte dieser Bracke weit zurück, doch dauerte es bis zur damaligen Hundeausstellung in Innsbruck, bis die Tiroler Bracke tatsächlich zum Rassehund wurde. Wie angedeutet, geht die geschichte der Tiroler Bracke deutlich weiter zurück, so soll schon Maximilian I auf die sogenannte Keltenbracke, quasi den Ursprungshund aller Bracken, gesetzt haben, wenn er der Jagd nachging. Die Keltenbracke verteile sich in Zeiten der Völkerwanderungen über ganz Europa. Sie ist der Urahne der heutigen Bracken. Dies gilt für die Tiroler Bracke genauso, wie für die Brandlbracke

Aussehen und Merkmale

Die Tiroler Bracke ist in ihrer Statur, ihrem Verhalten und Merkmalen bestens an das Alpengebirge angepasst und somit der ideale Jagdhund in Gebirgsregionen. Die Tiroler Bracke bringt bis zu 22kg auf die Waage und ist trotz muskulöser Statur, ein leichter, mittelgroßer Hund. Das Stockhaar der Tiroler Bracke ist dicht mit Unterwolle. Hirschrot, Schwarzrot sind die beiden Farbschläge der Tiroler Bracke, deren Rüden bis zu 50cm Widerristhöhe erlangen, während die Hündinnen etwas kleiner werden. Die zur Gruppe 6 des FCI, zugehörigen Hunderasse der Tiroler Bracken, verfügen ferner über weiße Abzeichen, deren Fehlen jedoch keinen Fehler darstellen.

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Marc Landlive Redaktion

Als bekennender Outdoor Fan, Tier Fan und vor allem als jemand, der gerne seinen Tag bei der Gartenarbeit verbringt, schreibe ich für Landlive zu Themen, die mich eben bewegen. Ich hoffe hier dem einen oder der einen oder anderen ein paar interessante Tipps geben zu können, wenn es um das Leben mit der Natur geht.