Dieser Wein passt zu Wild und Fisch

Rote oder weiße Rebsorten lassen sich nicht nur direkt zum Essen servieren, sondern sorgen in der gehobenen Küche zudem dafür, Saucen und Speisen durch eine exklusive Note aufzuwerten. Beim Kochen verdampft der meiste Alkohol aus dem Wein, sodass sich niemand Sorgen zu machen braucht, von einer kräftigen Rotweinsauce zum Rehbraten einen Schwips zu bekommen. Lediglich während des Garvorgangs kann es passieren, dass zu viel der alkoholhaltigen Dämpfe eingeatmet werden, was dann tatsächlich einen leichten Rauschzustand auslösen kann. Welche Weinsorten zu Fleisch, Fisch und Gemüsebeilagen am besten passen, verraten wir Ihnen kurz und knapp.

Tafelwein oder edlen Tropfen zum Kochen?

Die Qualität eines Weins spielt beim Kochen eine eher untergeordnete Rolle. Das Bouquet hochwertiger Weine wie von Vinehouse geht in Fleisch, Fisch oder Sauce über, ohne dabei zu dominant den Eigengeschmack der Gerichte zu übertünchen. Ob Sie zum Festmahl lieber einen preiswerten Tafelwein reichen oder nach einem echten Klassiker suchen, um Ihre Gäste zu verwöhnen, ist schlussendlich Geschmackssache. Wird Wein zum Essen gereicht, sollte dieser nicht so viel Alkohol enthalten wie ein Wein für das gemütliche Beisammensein zu vorgerückter Stunde. Die Promillegrenze liegt für Autofahrer bei 0,5, sodass ein Glas Wein mit bis zu 250 ml Inhalt auf alle Fälle getrunken werden darf. Es empfiehlt sich, nach dem Weingenuss nicht sofort hinters Lenkrad zu steigen, sondern die wohlige Wirkung des erlesenen Mahls noch eine Weile auf sich wirken zu lassen. Pro Stunde werden zwischen 0,1 und 0,2 Promille vom Körper abgebaut, vom männlichen Stoffwechsel schneller als bei Frauen.

Welcher Wein hat den höchsten Alkoholgehalt?

Kräftig rote Weinsorten besitzen meist einen höheren Alkoholgehalt als Weißweine. Ohne die künstliche Zugabe von Zucker wird der Alkoholgehalt im Wein vornehmlich durch die Sonnenstunden am Anbaugebiet und die Zusammensetzung des Bodens beeinflusst. Eiswein ist deshalb so süß, weil die Reben bis nach dem ersten Frost am Stock verbleiben und erst dann geerntet werden. Nicht nur süße Weine sind jedoch reich an Alkohol, auch ein trockener Rotwein kann einen Alkoholgehalt von bis zu 24 % enthalten. Typisch für die meisten Weine sind jedoch Werte zwischen 7 und 15 % Alkohol.

Warum zu Fisch Weißwein gereicht wird

Muschelgerichte lassen sich durch einen kräftigen Schuss Weißwein verfeinern, wobei der Eigengeschmack der Meeresfrüchte nicht überlagert wird. Auch Fisch besitzt eine feine Naturnote, die durch einen geschmacksintensiven roten Wein leicht verfälscht werden würde. Auch zum Gänsebraten reichen viele Menschen lieber einen lieblichen oder trockenen Weißwein, um das Aroma gekonnt zu unterstützen, anstatt durch eine intensive Weinnote für eine geschmackliche Irritation zu sorgen.

Kräftiger Rotwein passt zu Wildgerichten aller Art

Nicht nur am Tisch als Tafelwein, sondern auch direkt im Essen sorgt Rotwein für eine volle Geschmacksentfaltung von Wildfleisch wie Hirsch- und Rehbraten, Wildschwein, Wildgänsebraten, Kaninchen und Hasenbraten, passt aber zum Schweine- oder Rinderbraten. Einen Schuss Rotwein geben Sie dann zum Braten im geschlossenen Bräter dazu, damit sich das Odeur während der Garzeit in den Fleischfasern ausbreiten kann. Rotwein direkt unter die Entenhaut gespritzt sorgt dafür, dass sich die typische Fettschicht unter Hitzeeinwirkung besser verflüssigt und durch die Einstichstellen in der Entenhaut ausläuft. Hier finden Sie Expertentipps zur Schleppwildjagd. Eine besonders knusprige Kruste erzielen Sie beim Schweinebraten zusätzlich durch ein Übergießen mit Bier, wobei Rotwein für eine dunkle Färbung beim Übergießen sorgt. Beim Garen braucht Wildfleisch bei gleichem Gewicht grundsätzlich mehr Zeit zum vollständigen Durchgaren als anderes Fleisch. Am schnellsten lassen sich Fisch und andere Meeresfrüchte binnen weniger Minuten komplett durchgaren.

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