Poolbau – Genehmigung, Wissenswertes und wichtige Tipps

Der eigene Pool im Garten: Wissenswertes und Tipps


Der Pool macht den eigenen Garten zu Urlaubsoase. Viele Familien wünschen sich inzwischen einen eigenen Swimmingpool. Die Sommer sind bei uns in Deutschland heißer geworden und die Kosten für einen Pool sind inzwischen überschaubar. Es gibt günstige Varianten und luxuriöse Lösungen. Doch worauf sollte man bei der Planung achten? Über verschiedene Poolarten, die Frage nach der Baugenehmigung und weitere Tipps.

Gängige Poolarten

Vor dem Poolbau steht zunächst die Frage, welche Poolart die Bedürfnisse der Familie am besten erfüllt. Es gibt Modelle aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Metall oder Beton – der wichtigste Unterschied ist aber die Bauweise. Im Wesentlichen wird unterschieden zwischen Aufstellpool, halb und ganz eingelassenem Pool. Außerdem gibt es noch den Schwimmteich.

Eingelassener Pool

Der in das Erdreich eingelassene Pool ist eine dauerhafte und etwas teurere Lösung. Es sind auch große Schwimmflächen möglich, zudem ist diese Variante langlebig und stabil. Durch den Einbau wird der Wert der Immobilie aufgewertet. Eingelassene Pools gibt es beispielsweise als Stahlwandpool, Kunststoffpool oder klassisch gebaut aus Beton mit oder ohne Kacheln.

Sonderform Schwimmteich

Auch der Schwimmteich wird in die Erde eingelassen. Es handelt sich um ein Naturschwimmbecken in Form eines großen Teiches. Ein Schwimmteich braucht immer eine gewisse Größe und eine ausgeklügelte Teichtechnik, damit das Wasser nicht kippt. Um das Biotop zu erhalten, sollte darauf geachtet werden, dass in dem Teich ausschließlich nach Benutzung einer Dusche gebadet wird. Denn Rückstände von Körperpflege und Sonnenschutz können dem Ökosystem schaden.

Aufstellpool und halb eingelassener Pool

Aufstellpools sind die einfachste und kostengünstigste Lösung. Sie werden einfach nur im Garten aufgestellt, es handelt sich also nicht um eine dauerhafte, bauliche Veränderung. Die Aufwertung der Immobilie entfällt. Aufstellpools sind schnell aufgebaut und daher sofort verfügbar, sie sind aber in der Größe begrenzt. Es gibt sie aus unterschiedlichen Materialien mit und ohne Filteranlage. Ein halb eingelassener Pool hat ähnliche Eigenschaften wie ein Aufstellpool, er wird teilweise ins Erdreich eingelassen. Das macht ihn etwas stabiler bei geringem Arbeitsaufwand.

Ist für den Poolbau eine Genehmigung erforderlich?

Die Frage nach Baugenehmigungen ist Ländersache. In den meisten deutschen Bundesländern wird für einen Pool im eigenen Garten erst ab einem Wasservolumen von 100 m³ eine Baugenehmigung benötigt. Das entspricht etwa einer Größe von 4 × 8 × 1,5 m. Für kleine Schwimmbecken wird dementsprechend selten eine Genehmigung benötigt. Im Zweifelsfalle sollte vor der Planung das zuständige Bauamt befragt werden.

Tipps für den Poolbau: mit einem Komplettset geht es am einfachsten

Neben dem Becken selbst werden verschiedene Dinge für den Traum vom eigenen Schwimmbecken benötigt. Wichtig ist beispielsweise die passende Filteranlage und eventuell eine Beheizung. Auch eine Überdachung oder mindestens eine Abdeckplane werden benötigt.
Wesentlich kostengünstiger und einfacher ist der Poolbau mit einem Komplettset. Fertigpools von Pool Systems etwa werden inklusive benötigter technischer Ausstattung und wählbaren Zubehör geliefert.

Vorteile und Nachteile eines eigenen Pools

Der eigene Pool im Garten klingt verlockend, in der Regel überwiegen auch die Vorteile. Einige Nachteile gibt es aber, die vor der Planung bedacht werden sollten. Die Vor- und Nachteile im Kurzüberblick:

Vorteile des eigenen Pools

– erfrischende Abkühlung im Sommer
– Spielmöglichkeit für Kinder
– bei ausreichender Größe für sportliches Schwimmen geeignet
– Aufwertung der Immobilie

Nachteile

– nimmt einen erheblichen Teil des Grundstückes in Anspruch
– bedarf regelmäßiger Wartung und Pflege
– erhöhte Wasserkosten
– bei Beheizung erhöhte Stromkosten

Fazit: Der Traum vom eigenen Pool im Garten lässt sich inzwischen kostengünstig verwirklichen, zum Beispiel mit einem einfachen Aufstellpool. Am besten wird das Becken inklusive Technik und Zubehör als Fertigpool bestellt.

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