Gartenzaun – den Garten hundesicher einzäunen

Viele Hundebesitzer kennen es: Ein lauer Sommertag, die ganze Familie inklusive des wuseligen Vierbeiners ist draußen und auf einmal ist der Hund weg. Abhilfe verschafft hier neben einem Pfosten und einer Leine auch eine ausbruchsichere Einzäunung des Grundstücks. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Hier klären wir auf über Besonderheiten und verschiedene Zaunarten.

Maschendraht – ein beliebter Klassiker

Schon Stefan Raab sang damals über den allseits beliebten Maschendrahtzaun. Maschendraht gibt es in verschiedenen Farben und verschiedenen Größen was ihn vielseitig einsetzbar macht. Außerdem ist Maschendraht im Vergleich zu anderen Zaunarten recht günstig und einfach zu verbauen. Um einen Maschendrahtzaun zu setzen, muss man lediglich die Pfosten einbetonieren und dann das Zaungeflecht an den Pfosten befestigen. Der Maschendrahtzaun ist in vielen deutschen Gärten zu finden und eignet sich am besten für große Flächen, da dieser recht erschwinglich ist.

Doppelstabmattenzaun – edle Alternative

Doppelstabmattenzäune erfreuen sich immer häufiger großer Beliebtheit. Dies liegt zum einen an der hochwertigen Optik, als auch an dessen Wandelbarkeit. Die Elemente des Doppelstabmattenzauns gibt es in verschiedensten Größen und Farben. Außerdem gibt es eine Vielzahl an einfädelbaren Mustern und auch Toren, die mit dem Zaun kombiniert werden können. Aufgrund der höheren Bepreisung sind Doppelstabmattenzäune praktisch, wenn relativ wenige laufende Meter eingezäunt werden müssen.

Betonzäune – für Individualisten

Wer es noch ausgefallener und exklusiver mag, der kann sich auch für einen Betonzaun entscheiden. Betonzäune gibt es in den unterschiedlichsten Mustern und der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Wer sich für einen Betonzaun entscheidet, der hat die Qual der Wahl. Außerdem sind Betonzäune extrem haltbar und witterungsfest. Wer einen hochwertigen Betonzaun verbaut, der wird lange Spaß daran haben.

Was ist ansonsten zu beachten?

Wer sein Grundstück hundesicher einzäunen möchte sollte als aller erstes die Höhe des Zauns beachten. Für große Hunde benötigt man meist einen Zaun von mindestens 2 Metern Höhe. Alle der vorgestellten Zäune können diese Anforderung aufgrund von unterschiedlichen Größen problemlos erfüllen. Ferner sollte man darauf achten, dass es mitunter Hunde gibt, die gerne graben. Um auch hier einen entsprechenden Ausbruchschutz zu gewährleisten, sollte man den Zaun mindestens 30 Zentimeter in die Erde vergraben oder eine andere Sperre, wie beispielsweise Hasendraht, verbauen. So ist gewährleistet, dass der Hund nicht ausbrechen kann.

Man sollte zu dem daran denken, dass Maschendrahtzäune unter dem Gewicht eines anspringenden Hundes nachgeben können. Ein solcher Zaun sollte also regelmäßig auf seinen Zustand hin überprüft werden. Bei einem Betonzaun oder einem Doppelstabmattenzaun besteht dieses Problem nicht.

Selbst wenn der Nachbar einen Zaun auf der Grenze errichtet hat, sollte man als Hundebesitzer überlegen, ob man nicht selbst dennoch einen Zaun von seiner Grundstücksseite aus setzt. Dies liegt daran, dass der Hund beim Anspringen den Zaun beschädigen kann. Der Nachbar hätte ein diesem Fall mitunter Schadenersatzansprüche.

Fazit

Jeder Hundebesitzer ist für seinen Vierbeiner verantwortlich. Zu dieser Verantwortung gehört auch ein ausbruchsicheres Grundstück, denn sollte der Hund einmal ausbrechen und Schäden verursachen, so ist der Halter dafür verantwortlich. Für welche Art von Zaun man sich letzten Endes entscheidet ist sehr abhängig von dem eigenen Geschmack und der Geldbörse.

Der beliebte und kostengünstige Klassiker ist der Maschendrahtzaun. Dieser ist optisch jedoch nicht wirklich ein Hingucker und muss öfters auf Beschädigungen geprüft werden. Dafür ist dieser aber auch deutlich einfacher zu errichten. Wer ein höheres Budget hat oder etwas Schöneres sucht, der ist mit einem Doppelstabmatten- oder einem Betonzaun gut bedient. Mit etwas Übung sind auch diese Zäune einfach installiert und versprechen dem Grundstücksbesitzer lange Freude.

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