Was braucht es für einen echten Landhauslook?

Der Landhauslook ist ein echter Evergreen. Er stirbt nicht aus und ist generationenübergreifend beliebt. Gemütlichkeit, verspielte Dekorationen und Naturverbundenheit assoziieren wir mit dem Landhausstil.

Landhaus – nicht unbedingt ein Haus auf dem Land

Das Landhaus ist nicht zwangsläufig ein Haus auf dem Land, wie wir es mit einem Bauernhaus verbinden. Es ist vielmehr ein helles Haus, das sich an Natur und Landleben anlehnt, dabei aber auch ein ganz moderner Bau, wie beispielsweise ein Bungalow sein kann.

Regionale Trends wirken sich natürlich immer auch auf Bauweisen aus. So sehen Landhäuser an der Ostsee anders aus, als im Schwarzwald oder im Ruhrgebiet. Doch viele Möbel oder Accessoires wird man regional unabhängig in vielen Landhäusern antreffen.

Ein Garten darf bei einem Landhaus natürlich nicht fehlen und bietet die Chance, die natürlichen Dekorationen sogar selbst heranzuziehen.

Blütenkranz und Landhausküche

Landhäuser auf Fotos wirken total einladend. Dabei sind Türkränze und die typische Landhausküche, die nicht unbedingt als funktionale Einbauküche daherkommen muss, sondern auch aus einem alten Buffet und einem urigen Herd bestehen kann, typische Motive für den Landhauslook.

Laternen aus Holz, Bodenvasen mit Feldblumen oder Gräsern gehören ebenso zum Landhausstil wie bepflanzte Weinfässer oder Leiterwägen.

Gärten haben oft ein passend gestaltetes Gartenhaus, das Werkzeuge beherbergt oder zum Verweilen einlädt. Hier wachsen neben Blumen vor allem Kräuter. Denn Landhausküchen sind nicht für Singles gedacht. Der Tisch mit vielen Stühlen drum herum verlangt nach geselligen Runden mit Familien oder Freunden.

Internationale Einflüsse

Der Landhauslook unterliegt internationalen Einflüssen. So sieht ein skandinavisches Landhaus anders aus, als eines in der Provence. In der heutigen Zeit fallen Kolonialstil oder Shabby Chic unter das Image des Landhauslooks. Doch auch mediterrane Einflüsse, wie die toskanischen Häuser oder der maritime Look von Long Island können in die Gestaltung eines Landhauses einfließen. Selbst eine Kombi aus allem ist möglich und von vielen Freunden des Landhauslooks bevorzugt. Ob es dabei verspielt oder gediegen wirkt, entscheidet der persönliche Geschmack.

Ein Vorteil dieser Wohnkultur ist, dass Nachhaltigkeit automatisch eine Rolle spielt. Auf künstliche Materialien wird weitgehend verzichtet. Verwendete Einrichtung ist langlebig, weil aus echtem Holz und Secondhand Möbel oder Do it Yourself sind unter den Anhängern dieses Einrichtungsstils weit verbreitet.

Außergewöhnliche Hingucker

Wer sich für den Landhausstil begeistert, wartet oft mit außergewöhnlichen Hinguckern im Garten oder in seiner Einrichtung auf. Ein umfunktioniertes Weinfass im Garten dient da durchaus mal als Badetonne oder ein altes Küchenbuffet wird aufgepeppt und zur Hausbar umfunktioniert. Badezimmer laden  mit außergewöhnlicher Dekoration wie Messingleuchtern zum Verweilen ein und ein Holzofen oder Kamin gibt einem Raum den ganz besonderen Touch und natürlich eine heimelige Wärme.

Der Landhausstil besticht durch Dekorationsfreude, was zwangsläufig mit sich bringt, dass eine gewisse Freude am Putzen vorhanden sein soll. Stehrümchen fordern ihren Tribut, doch wer dem Landhauslook verfallen ist, wird dies gern auf sich nehmen.

Tipp: Weniger ist mehr. Außer bei Kissen. Gekonnte Dekoration lebt nicht von der Fülle, sondern von einigen wenigen Akzenten. Dies hilft auch, beim Reinigen, schneller fertig zu werden. Kissen dürfen allerdings nicht fehlen. Sei es auf dem Sofa, der Gartenbank oder auf dem Boden, mit Rosen, Streifen oder Karos – ein Landhaus ohne Kissen geht gar nicht.

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