Die Geschichte der Gartenzwerge

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Die Geschichte der Gartenzwerge

Die Geschichte der Gartenzwerge. Wer nicht zuletzt durch kleinere Ortschaft läuft, wird sie schnell entdecken, die guten alten Gartenzwerge. Es gibt sie in zahlreichen Ausführungen, Farben und Größen. Wir haben uns gefragt, wie die Geschichte der Gartenzwerge und damit ihr weltweiter Siegeszug eigentlich begonnen hat. Wo kommen sie eigentlich her, die süßen, manchmal vielleicht auch etwas kitschigen kleinen Figuren mit den Bärten und der roten Mütze? Was haben die Gartenzwerge in unseren Gärten zu suchen und wie hat sich ihre Geschichte im Laufe der Zeit verändert? Hier die Infos zu den so beliebten Zwergen im Garten.

Von Legenden über Zwerge bis zu den Gartenzwergen

Das Wort Gnom, das nichts anderes als Zwerg bedeutet, soll vom lateinischen Wort “gnomus” stammen, welches wiederum vom griechischen Wort “gnosis”, also “Wissen” stammt, aber eher auch in dem Wort ‘genomos’ für ‘Erdbewohner’ verankert ist. Hiermit soll durchaus des Wissen um Erdschätze gemeint sein.

Die Gartenzwerge haben ihren Ursprung in der Mythologie, in der Zwerge stets kleine, kräftige Gnome sind. Zwerge finden im Kino gleichermaßen statt, wie in zahlreichen alten Geschichten und Legenden. Meist leben die kleinen Zwerge in den Geschichten unter der Erde. Sie sind so etwas wie die Geister des Elements Erde. Dabei waren gemäß der Legenden ihre charismatischen und so typischen Hüte, wie wir sie von den Gartenzwergen kennen ihr Hilfsmittel, wenn es darum ging, sich schneller durch die Erde zu bewegen. Zwerge sind keine Freunde von Sonnenlicht, so besagen nicht wenige Geschichten, dass sie zu Stein verwandelt werden, wenn sie mit Sonnenlicht in Kontakt kommen. Wir kommen also der Geschichte und Bedeutung der Gartenzwerge von heute etwas näher.

Die Kräfte der Zwerge

Zwergen werden übernatürliche, gar magische Kräfte nachgesagt, so sollen Zwerge in der Lage sein, Menschen gleichermaßen zu bestrafen, wie zu beschützen. Fernab dessen sind Gnome bzw. Zwerge gemäß einiger Geschichten durchaus auch mal die Hüter von geheimen Schätzen. Ferner schliesst sich vor allem der Kreis zum heutigen Gartenzwerg, wenn man eine ganz besondere Fähigkeit der Zwerge betrachtet. So wird gesagt, dass Zwerge den Prozessen der Pflanzenwelt teilnehmen. So kommt also ein gewisser Aberglaube ins Spiel, der in früheren Zeiten auch für die Agrarwirtschaft nicht ohne Bedeutung war. So gehen (gingen) einige Besitzer von Weingütern davon aus, dass Gartenzwerge beim Weinanbau eine wichtige Rolle spielten.

Warum sieht man nie Zwergen Frauen?

So ein Leben als Gartenzwerg kann schonmal recht einsam, schliesslich finden sich in unseren Gärten zumeist nur männliche Gartenzwerg-Mitbewohner. Die kleinen Männer, mit den roten Hüten, dem Bart und der monotonen Kleidung bestimmen das Bild in unseren Gärten, was zeitgleich nicht bedeutet, dass es keine Zwerginnen gibt. Es gibt zwar auch weibliche Zwerge, doch hört und liest man selten von ihnen. Den Überlieferungen zufolge haben sie im übrigen keinen Bart.

Von den Mythen zum Gartenzwerg

Aber wie kam es denn nun zum heutigen Gartenzwerg? Gartenzwerge, wie wir sie heute in unseren Gärten zu finden sind, wurden erstmals Mitte des 18. Jahrhunderts von Phillip Griebel, einem Terrakotta Künstler in  Gräfenroda in Thüringen erstellt Zur damaligen Zeit waren Legenden rund um Fabelwesen und eben auch Zwergen überaus beliebt. So war es damals Griebel, der Zwergenstatuen anfertigte, um den Menschen die Geschichten von Zwergen näherzubringen. Diese Ur- Gartenzwerge wurden also aus Terrakotta-Ton geformt, dann getrocknet, in einem Ofen gebrannt und schließlich angemalt.

Gartenzwerg Fakt

Was ist ein Nanologe?

Unter einem Nanologen, versteht man einen Gartenzwerg Experten. Eben jene Nanologen sehen den Ursprung des Gartenzwergs, also des nanus vulgaris, in Thüringen.

Gartenzwerge heute

Schnell erfreuten sich die Gartenzwerge großer Beliebtheit und der Siegeszug begann. In der heutigen Zeit werden Gartenzwerge längst nicht mehr in Deutschland gefertigt. Auch Terrakotta dürfte heute nur selten verwendet werden, wenn die Gartenzwerge aus China oder aus Osteuropäischen Ländern stammen. Sehr wohl aber sind die Nachkommen des Vaters der Gartenzwerge auch heute noch Hüter der Gartenzwerg Tradition, denn sie stellen noch immer Gartenzwerge in Deutschland her. Die Geschichte der Gartenzwerge hat also längst noch kein Ende gefunden, denn die Geschichte wird noch immer weitergeschrieben.

Nichts, was es nicht gibt, wenn es um Gartenzwerge geht

Tatsächlich wurde in den späten 80er Jahren die Front zur Befreiung der Gartenzwerge gegründet. Jene Gruppierung befreite tatsächlich Gartenzwerge aus den Vorgärten dieser Welt, um sie in ihre natürliche Umgebung zurückzubringen. Die Gartenzwerge wurden also in Wälder und die Natur gebracht, wo sie nach Meinung der Front zur Befreiung der Gartenzwerge hingehören.

Laut der Internationalen Vereinigung zum Schutz der Gartenzwerge, die einst in Basel ins Leben gerufen wurde, hat gemäß der Nanologie, ein Gartenzwerg nicht größer als 68cm zu sein. Er muss zwingend über einen Bart verfügen und die obligatorische Zipfelmütze tragen. Selbstverständlich ist der gartenzwerg männlich, wenn es nach den Nanologen geht.

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Marc Landlive Redaktion

Als bekennender Outdoor Fan, Tier Fan und vor allem als jemand, der gerne seinen Tag bei der Gartenarbeit verbringt, schreibe ich für Landlive zu Themen, die mich eben bewegen. Ich hoffe hier dem einen oder der anderen ein paar interessante Tipps geben zu können, wenn es um das Leben mit der Natur geht.