Ginster wie schneiden?

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Ginster schneiden

Der Ginster verzaubert jedes Jahr mit seinen Farbspielen den Garten und wird dort zu einem wahren Hingucker. Mittlerweile gibt es mehr als 50 verschiedene Arten Ginster, der auch Schmetterlingsblüter genannt wird. Allein die Farbenpracht reicht von einem zarten Gelb bis hin zu kräftigen Rottönen, die zwischen den Monaten April bis Juni ihre volle Pracht zeigen. Die Blüten sind nicht nur am Ginster schön anzusehen, sie sind auch eine absolute Zierde in jeder Blumenvase. Im Grunde genommen ist der Ginster eine pflegeleichte Pflanze, die auch im Kübel eine sehr gute Figur macht. Der Strauch benötigt einen sonnigen Standort, hat jedoch kaum nennenswerte Ansprüche an den Boden.

Der ideale Zeitpunkt zum Ginster schneiden

Der Ginster ist ein Strauch, der zu den wuchsfreudigen Gewächsen gehört und aus diesem Grund einmal im Jahr im Frühjahr oder im Herbst geschnitten werden muss. Empfehlenswert ist ein Rückschnitt unmittelbar nach der Blütezeit, damit diese neue Kraft für die nächste Blütezeit sammeln können. Allerdings reicht auch ein Rückschnitt bis Ende Juni vollkommen aus, ohne den neuen Austrieb zu gefährden. Wer sich jedoch ein stückweit mit dem wunderschönen Ginster auskennt, der weiß, dass auch durchaus nur alle drei bis vier Jahre ein Rückschnitt erfolgen kann. Wichtig ist hierbei allerdings, dass Frostschäden an den Zweigen überprüft werden müssen. Die Zweige sollten entfernt werden, um die Blütenpracht zu erhalten und nicht zu gefährden.

Das Schneiden des Ginsters

Damit der Ginster kräftig und schön bleibt, muss spätestens alle vier Jahre ein guter Rückschnitt erfolgen. Bei dem jährlichen Rückschnitt sollten die Zweige alle bis auf 40 cm zurückgeschnitten werden, so dass die Pflanze die Möglichkeit hat, wieder schön auszutreiben. Ein vollständiger Rückschnitt hingegen ist nur alle drei Jahre erforderlich, damit der Ginster wieder vollständig verjüngt ist, schön buschig wird und keine kahlen Stellen aufweist. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die ersten Verzweigungen an einem neuen Trieb unbeachtet bleiben und nicht abgeschnitten werden.

Gerade bei älteren Ginstersträuchern sollte mit einer kleinen Verjüngungskur nachgeholfen werden. Perfekt ist hierbei das Schneiden bis zum alten Holz. Jedes Jahr sollte, unabhängig vom Rückschnitt, auch auf Frostschäden geschaut werden. Direkt nach dem letzten Bodenfrost müssen alle Äste, die von Frost befallen sind, entfernt werden.

Das richtige Werkzeug zum Ginster schneiden

Für das Schneiden von Ginster ist es wichtig, das richtige Werkzeug zu verwenden. Da es sich beim Ginster um einen Strauch handelt, kommt meist eine Gartenschere oder eine Astschere zum Einsatz. Während die Gartenschere sich für die kleineren Äste eignet, wird bei dickeren Ästen eher die Astschere verwendet. Damit ein vernünftiger Schnitt möglich ist, sollten beide Schneidwerkzeuge mit scharfen Klingen ausgestattet sein. Die Äste des Ginsters müssen eine glatte Schnittstelle aufweisen und dürfen auf keinen Fall gequetscht werden.

Nach dem Schnitt sollten die Sägeblätter und die Klingen der Gartenwerkzeuge gründlich desinfiziert werden, damit Schädlingen und Krankheiten vorgebeugt wird. Gerade verunreinigte Schneidwerkzeuge übertragen alle möglichen Infektionen und tragen dazu bei, dass der Strauch krank wird.

Der Ginster ist zwar ein schöner blütenprächtiger Strauch, aber er ist giftig. Berührungen können zu Hautreizungen führen, die unangenehm jucken. Aus diesem Grund sollten beim Schneiden vom Ginster zu jeder Zeit Schutzhandschuhe getragen werden.

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Marc Landlive Redaktion

Als bekennender Outdoor Fan, Tier Fan und vor allem als jemand, der gerne seinen Tag bei der Gartenarbeit verbringt, schreibe ich für Landlive zu Themen, die mich eben bewegen. Ich hoffe hier dem einen oder der einen oder anderen ein paar interessante Tipps geben zu können, wenn es um das Leben mit der Natur geht.