Hornspäne – der natürliche Langzeitdünger!

hornspäne

Hornspäne 

Hornspäne haben sich als natürlicher, organischer Dünger und damit Alternative zu herkömmlichen Düngemitteln, einen Namen gemacht.  Immer mehr Menschen machen sich auch bei der Gartenpflege Gedanken über Nachhaltigkeit, weshalb natürliche Dünger, wie eben Hornspäne wieder absolut im Kommen sind. Hornspäne und Hornmehl eint, dass beide Varianten wieder gefragt sind. Wir möchten mit diesem beitrag schildern, wie man Hornspäne perfekt zur biologischen Pflanzenpflege anwenden kann. sind wieder sehr gefragt. Alle Infos hier!


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Was sind Hornspäne?

Hornspäne werden gewonnen, indem Hörner und Hufe vom Rind gemahlen oder zumindest verkleinert werden. Hornspäne sind recht geruchsneutral, was diesen natürlichen Dünger von anderen organischen Düngemitteln unterscheidet. Bei Hornspänen handelt es sich um einen rein natürlichen, organischen Dünger, der zwar recht langsam im Boden wirkt, doch auch den Vorteil mitbringt, dass es schwer ist, den Boden zu reichhaltig zu düngen. Dieser Dünger aus tierischen Materialien (zum Beispiel Hufe) enthält sehr viel Stickstoff und hält überaus lange an. 

Die Horndünger – Varianten

Zunächst unterscheidet man zwischen Hornspänen, Horngrieß und Hornmehl. bei diesen unterschiedlichen Düngern ist es die Beschaffenheit, die die jeweiligen Produkte unterscheidet. Die Hornspäne sind dabei die wohl größte bzw. gröbste Variante, während das Hornmehl die feinste Horndünger Option darstellt. Die Beschaffenheit und Körnchengröße spielt keine Rolle, was die Nährstoffe angeht, beeinflusst aber durchaus die zeitliche Wirkung auf den Boden. Beim Hornmehl werden die Nährstoffe schnell an den Boden abgegeben, während es langsamer wirkt, wenn die Beschaffenheit gröber ist. Am längsten dauert die Wirkung also bei den Hornspänen. Die Hornspäne punkten dadurch allerdings logischer Weise mit einer langanhaltenden Wirkung und gerade die Langzeitwirkung ist für viele ein klares Kaufkriterium, so z.B. bei der Suche nach dem besten Rasendünger. (zum Beitrag bester Rasendünger)

Die Größe und Beschaffenheit des Düngers ist jedoch nicht alleine für den Effekt der Langzeitwirkung verantwortlich, denn auch die Wetterverhältnisse und der Feuchtigkeitsgrad im Boden spielen hierbei eine Rolle. Wer die Wirkung des Düngens mit Hornmehl oder Hornspänen beschleunigen möchte, wird eventuell diese Düngemittel dem Kompost beimischen. So wird die Wirkung beschleunigt. Hornspäne wirken bis zu drei Monate, nachdem man damit gedüngt hat. 

Wann setzt man auf tierische Reste?

Die Einsatzmöglichkeiten von Hornspänen und Hornmehl sind vielfältig. Egal ob man Dünger für das Gemüsebeet benötigt, die Hecke düngen möchte oder Nährstoffe für andere Pflanzen bereitstellen möchte. Hornspäne sind die einfache Form, natürlich zu düngen. Da jede Pflanze jedoch andere Anforderungen hat und jeder Boden eine andere Beschaffenheit hat, sollte man sich stets mit den individuellen Anforderungen im Garten befassen. (auch interessant: Wann Kalkdünger anwenden?)

Wann macht Hornmehl Sinn?

Hornmehl ist sinnvoll bei Starkzehrern, weil die schneller wirken. Manche Gartenbesitzer setzen auf eine Mischung aus Hornmehl und Hornspänen, um Langzeitwirkung und schnelle Wirkung zu gewährleisten. Hornmehl wird gerne bei den folgenden Pfanzen angewendet:

  • Gurken
  • Tomaten (auch interessant: Tomaten düngen)
  • Kürbis
  • Aubergine
  • Zucchini
  • Gemüse

Wann machen Hornspäne Sinn?

Hornspäne und damit die Langzeitwirkung, sind gefragt bei z.B.

  • Stauden aller Art
  • Rhabarber
  • Erdbeeren

Vorteile und Nachteile von Hornspänen

Vorteile
  • Enthält Stickstoff und viele weitere Nährstoffe
  • Langzeitwirkung
  • Einfache Art zu düngen
  • organischer und natürlicher Dünger
Nachteile
  • Hornmehl wirkt schneller
  • Nicht geeignet für Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen

Was ist in Hornspänen enthalten?

Beim Kauf des Düngers geht es stets auch darum, zu wissen, was der Boden und damit die Pflanzen tatsächlich braucht. Horndünger darf durchaus als Allrounder unter den natürlichen Düngemitteln bezeichnet werden. So sind Hornspäne reich an Stickstoff, aber auch Kalium, Phosphat und Sulfat. Die Nährstoffe in den Hornspänen gelangen durch Mikroorganismen in den Boden. Bakterien und Pilze sind hilfreich, damit Hornspäne als Dünger wirken können. Sie zersetzen die Hornspäne allmählich und erzeugen dabei auch Humus.

Achtung: Hornspäne nicht für Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen verwenden. In Pflanzgefässen fehlen die kleinen Helfer im Boden, um den Horndünger zu zersetzen. 

Häufige Fragen zu Horndünger

Gehen wir nun auf einige Fragen rund um Hornspäne, Hornmehl und Horngrieß ein.

Wann sollte man mit Hornspänen düngen?

Am besten fängt man relativ früh mit dem Düngen mit Hornspänen an. Der Frühling eignet sich hierfür besonders. Sehr wohl aber kann man getrost bis zum Herbst mit Hornspänen düngen. Im Winter und der einhergehenden Kälte sind die Helfer nicht aktiv und vorhanden, um die Späne zu zersetzen. Ferner benötigen die Pflanzen im Winter weniger Stickstoff.

Wie düngen?

Horndünger eignet sich absolut als Saatgut. Hornspäne in der Saatgutwanne mit den Samen sind für junge Pflanzen ein guter Start. Pflanzt man hingegen einen Baum oder vielleicht eine Hecke, so gibt man zunächst den Dünger in das ausgehobene Loch, um darauf Erde zu geben.

Sind Hornspäne auch als Rasendünger geeignet?

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Ja, Hornspäne sind auch für den Rasen geeignet. Dabei gibt man die Hornspäne zumeist im Frühjahr auf den Rasen. Doch sollte man darauf achten, dass der Horndünger auch in den Boden eingearbeitet werden muss, um seine Wirkung zu entfalten. Hier sollte man sehr vorsichtig sein, um die Pflanzen oder Gräser nicht zu beschädigen.

Achtung: Hunde und andere Tiere mögen den Geruch der tierischen Reste. Dies bringt zwei Nachteile mit. Erstens buddeln die Hunde dadurch gerne und fügen dem Rasen Schaden zu. Zweitens können Holzspäne Hunde verletzen.

Fazit

Hornspäne, Hornmehl und Horngrieß sind echte Allrounder unter den Düngemitteln und dabei noch eine überaus natürliche Art zu düngen. Sie versorgen Pflanzen aller Art nicht nur mit Stickstoff, sondern auch mit weiteren Nährstoffen.

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Marc Landlive Redaktion

Als bekennender Outdoor Fan, Tier Fan und vor allem als jemand, der gerne seinen Tag bei der Gartenarbeit verbringt, schreibe ich für Landlive zu Themen, die mich eben bewegen. Ich hoffe hier dem einen oder der anderen ein paar interessante Tipps geben zu können, wenn es um das Leben mit der Natur geht.