Forstbekleidung – Welche?

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Forstbekleidung

Die Forstschutzkleidung ist ein unbedingtes Muss für Forstarbeiter, denn diese Kleidung ist mit einigen Raffinessen und Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. Sie ist nicht nur funktional, sondern bietet dem Arbeiter im Forst einen Schutz von Kopf bis Fuß. Forstbekleidung tut also Not!

Beginnen tut der Schutz am Kopf mit einem speziellen Sicherheitshelm. Dieser Helm muss über eine gute Sicht und über eine gute Belüftung verfügen. Des Weiteren sind Gehörschutzkapseln von großem Vorteil, da hier das Gehör zusätzlich geschützt wird. Ein entsprechender Gehörschutz ist aber genauso wichtig – nur mit den Kapseln wären die Ohren nicht ausreichend geschützt.

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Die Arbeitsjacken und -hosen müssen über einen integrierten Sägeschutz verfügen, das heißt, sie müssen mit einem speziellen Schnittschutz verarbeitet sein. Bei der Jacke ist er im Rücken- und Brustbereich eingearbeitet, sowie in den Ärmeln und im Kragen. Somit sind das Genick, die Brust, der Rücken und die Arme effektiv vor Verletzungen mit Sägen geschützt.

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Außerdem gibt es die Forstsicherheitshandschuhe. In diesen ist gleichfalls ein Schnittschutz verarbeitet. Bei Arbeiten mit Sägen oder Äxten steht immer die Sicherheit des Menschen im Vordergrund, aus diesem Grund muss ein Forstarbeiter die Forstschutzkleidung tragen.

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Doch auch das Schuhwerk darf nicht außer Acht gelassen werden, denn normale Schuhe stellen ein großes Risiko für Verletzungen dar. In den Schuhen ist ebenfalls ein Schnittschutz eingearbeitet. Diese Schuhe sind aus Leder gefertigt und besitzen ein wasserabweisendes Material. Sie verfügen über eine Stahlkappe mit einer Stahlzwischensohle und sind somit das ideale Schuhwerk für die Arbeiten im Forst mit der Ketten- oder Motorsäge.

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Forstbekleidung im Detail

Die Forstschutzjacke: Wetter- und outdoortauglich und zudem auch strapazierfähig
Waldarbeiter verbringen naturgemäß einen Großteil ihrer Zeit an der frischen Luft und benötigen daher outdoortaugliche Kleidung. Zudem sind sie bei vielen der Arbeiten, die sie verrichten müssen, teils erheblichen Gefährdungen ausgesetzt. Bekleidung für Forstarbeiter muss daher nicht nur wettertauglich und strapazierfähig sein, sie muss ihre Träger auch vor den Gefahren der Forstarbeit schützen können.
Eine besondere Gefährdung bei der Waldarbeit stellt der Umgang mit Kettensägen und anderen gefährlichen Werkzeugen dar. Daher ist eine Forstschutzjacke immer mit einem Schnittschutz versehen oder kann zumindest mit Schnittschutzeinlagen ausgestattet werden.

Vor allem die besonders gefährdeten Schulter- und Armbereiche werden durch den Schnittschutz der Forstschutzjacke vor Verletzungen geschützt. Die Schnittschutzeinlagen unterliegen Normen und werden in drei verschiedenen Schutzklassen angeboten, die den Schutz vor der Einwirkung von Kettensägen unterschiedlicher Geschwindigkeiten gewährleisten sollen. Die Klasse 3 ist dabei die höchste Schutzklasse.
Neben dem Schnittschutz weisen Forstschutzjacken weitere Merkmale auf. So sind sie zwar überwiegend in grün gehalten, weisen aber in Teilbereichen eine Warnfarbe auf, die zwischen rot, orange und gelb variieren kann. Kennzeichnend für eine gute Forstschutzjacke ist auch eine ausreichende Anzahl an unterschiedlich großen Taschen. Der verlängerte Rücken schützt auch bei Arbeiten in gebückter Haltung, wie sie die Forstarbeit häufig mit sich bringt, empfindliche Rückenpartien vor Kälte.
Die Forstschutzjacke wird nicht nur bei der Waldarbeit, sondern auch im Garten- und Landschaftsbau auf Grund ihrer praktischen Eigenschaften gerne getragen.

Forstschutzlatzhose

Da die Arbeit mit Kettensägen zu den Hauptaufgaben in der Forst- und Waldarbeit gehört, benötigen die in diesem Bereich Tätigen natürlich eine entsprechende Schutzkleidung. Als Hosen kommen hier üblicherweise Forstschutzlatzhosen zum Einsatz, die eine Reihe von Eigenschaften erfüllen müssen, um den Anforderungen der Waldarbeit gewachsen zu sein.
Die Arbeit im Wald erfordert natürlich die Verwendung eines strapazierfähigen und wettertauglichen Materials. Eine Forstschutzlatzhose ist für gewöhnlich aus einem äußerst reißfesten, atmungsaktiven und wasserabweisenden Textilgemisch aus Baumwolle und Kunstfasern gefertigt, das den Belastungen der Forstarbeit standzuhalten vermag und trotzdem komfortable Trageeigenschaften aufweist. Mehrere unterschiedlich große Taschen, die sich zum Teil per Reißverschluss oder mit Patten verschließen lassen, ermöglichen die Unterbringung nützlicher Utensilien. Um ausreichend Beweglichkeit zu gewährleisten, sind die Träger der Forstschutzlatzhose in der Regel aus elastischem Material gefertigt. Für den Einsatz in der kalten Jahreszeit werden gefütterte Hosen angeboten.

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Entscheidend ist bei der Forstschutzlatzhose ein wirkungsvoller Schnittschutz. Je nach Einsatzgebiet werden Latzhosen verwendet, die nur im Frontbereich oder rundum mit einem Schnittschutz ausgestattet sind, der in unterschiedlichen Schutzklassen angeboten wird. Die Schutzwirkung entsteht durch lange Fasern, die gezogen werden, wenn eine Kettensäge ins Material eindringen sollte. Diese blockieren wirkungsvoll das Kettenrad und führen so schnell zum Stillstand der Säge.
Farblich ist die Forstschutzlatzhose überwiegend in grün gehalten. Im nicht selten besonders gefährdeten Unterschenkelbereich sind Warnkeile in Signalfarben eingearbeitet. Auch die Hosenträger sind häufig in Warnfarben gehalten.

Das Forsthemd – strapazierfähig und zweckmäßig

Während bei der Arbeitsbekleidung für Forst- und Waldarbeiter im Bereich der Jacken, Hosen und Schuhen der Schutz vor Gefährdungen im Vordergrund steht, liegt der Schwerpunkt beim Forsthemd im Tragekomfort und in der Zweckmäßigkeit.

Das Forsthemd sollte natürlich strapazierfähig sein und den Belastungen, die bei Wald- und Forstarbeit auftreten, standhalten können. Zudem sollte es pflegeleicht, aber auch bequem zu tragen sein. Forsthemden bestehen meist aus atmungsaktiver Baumwolle. Sie verfügen über mindestens eine Brusttasche, oft auch über eine verschließbare Dokumententasche oder über eine Kugelschreibertasche im Ärmelbereich. Meist sind Schulter- und Ärmelbereich in einer Signalfarbe wie beispielsweise Orange gehalten, während der Rest des Hemdes normalerweise in dunklem Grün gehalten ist. Forsthemden werden mit durchgehender Knopfleiste angeboten, aber auch als Schlupfhemden. Die Manschetten sind für gewöhnlich weitenverstellbar, um an unterschiedliche Körpermaße angepasst werden zu können.

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Als Forsthemden werden aber auch die klassischen Outdoorhemden bezeichnet, die beispielsweise von Jägern, aber auch Wanderern und anderen Waldliebhabern gerne getragen werden. Farblich meist in verschiedenen Grüntönen gehalten und üblicherweise mit zahlreichen Taschen ausgestattet, zeichnen sich diese Hemden ebenfalls durch Strapazierfähigkeit und Bequemlichkeit aus. Neben Baumwolle kommen bei dieser Art Forsthemd auch andere Stoffe, wie verschiedene Kunstfasern, zum Einsatz, die aber ebenfalls atmungsaktiv und pflegeleicht sind. Abgesehen von den fehlenden Signalfarben bieten sich diese Hemden damit überwiegend fast genau so für die Verwendung bei der Forst- und Waldarbeit an, wie das klassische Forsthemd.

Der Forstschutzhelm: Ein wichtiger Unfallschutz

Für Profis ist es selbstverständlich, sich bei Fällarbeiten im Forst mit entsprechender Schutzkleidung vor Unfällen zu sichern. Aber auch wer nur gelegentlich im Wald oder heimischen Garten die Kettensäge zur Hand nimmt, muss darauf achten, mit schnittfesten Hosen und Handschuhen, Sicherheitsschuhen, sowie Forstschutzhelm unfallgeschützt an die Arbeit zu gehen. Für den Motorsägenführerschein, der für alle Holzarbeiten von Privatpersonen im öffentlichen Forst Vorschrift ist, werden Forstschutzhelme und Sicherheitsbekleidung zur Vorschrift gemacht. Die richtige Sicherheitskleidung mit Schutzhelm wird von den Behörden von jedem verlangt, der im Forst für den Kamin Brennholz sägt.
Die Forstschutzhelme am Markt sind aus hoch bruchfestem Kunststoff. Damit der Träger des Helms für andere Personen sofort zu erkennen ist, sind Forstschutzhelme meistens aus Kunststoff in leuchtendem Orange als Warnfarbe. Der Helm schützt den Träger zuverlässig vor herabstürzenden Ästen und Astbruch.

Gerade im Hobbybereich unterschätzen viele Menschen die Risiken, die beim Fällen großer Bäume entstehen. Selbst wenn der Baum fachgerecht nach allen Regeln der Holzfällerkunst gefällt wird und der Holzfäller glaubt, ausreichend Sicherheitsabstand zu haben, kann es durch brechende Äste während des Baumfalls zu Kopfverletzungen kommen. Der Forstschutzhelm bietet hier zuverlässige Sicherheit.
Wichtig ist es, beim Kauf eines Forstschutzhelms darauf zu achten, dass ein Gesichtsschutz und ein Hörschutz mit dabei sind. Ein Visier mit Gitterschutz bewahrt die Augen vor Verletzungen beim Fällen und Zersägen. Der passgenaue Ohrschutz bietet optimalen Schutz vor dem Sägelärm.