Das gewisse Extra für daheim – ein Strandkorb im eigenen Garten

Reinsetzen und wohlfühlen – ein Strandkorb ist für viele Menschen der Inbegriff von Urlaub und Entspannung. Kannte man die bequemen Sitzmöbel früher nur aus den Ferien an Nord- und Ostsee, kann man sich das Urlaubsfeeling jetzt auch nach Hause holen: Strandkörbe werden als das gewisse Extra für daheim immer beliebter.

Wir zeigen, was einen Strandkorb ausmacht, welche verschiedenen Modelle es gibt und wie man den eigenen Garten mit einem Strandkorb am besten gestaltet.

Strandkörbe für zu Hause werden immer beliebter

Traditionelle Strandkörbe haben den Sprung vom Strand in den Garten geschafft: Die legendären Küstenkinder erfreuen sich mittlerweile einer so großen Beliebtheit, dass sich immer mehr Menschen einen Strandkorb auf die Terrasse, den Balkon oder in den Garten stellen. Was gibt es auch Schöneres als ein geschütztes Plätzchen zum Sitzen und Liegen, das zum Lesen, Ruhen und Träumen einlädt?

Was macht den Strandkorb aus?

Der Strandkorb ist ein deutsches Phänomen: Während anderswo am Strand Liegen aufgestellt werden, stehen an deutschen Stränden an Nordsee und Ostsee Strandkörbe. In anderen Sprachen gibt es deshalb auch kein äquivalentes Wort für Strandkorb.

Doch was genau macht einen Strandkorb aus? Wir schauen uns im Folgenden den Aufbau, die Ausstattung und die verschiedenen Modelle an:

Aufbau und Ausstattung

Der Strandkorb wurde vor fast 150 Jahren erfunden, um die Besucher der Nord- und Ostseestrände vor Wind und Wetter zu schützen. Der traditionelle Strandkorb verfügt über die Maße 1,60 m x 1,20 m und besitzt ein stattliches Gewicht von 80 kg. Seine Bestandteile sind:

  • Bock: Auf dieser hölzernen Konstruktion, basiert der Strandkorb. Sie besteht meist aus Schichtholzplatten aus Mahagoni, Birke oder Teakholz.
  • Seitenwände: Die Seitenwände sind in der Regel mit einem Tragegriff versehen, welcher den Transport erleichtert.
  • Haube: Sie bildet mit zwei bis drei Metallschlaufen und Stoff das bewegliche Rückteil des Strandkorbes. Die Lehne ist durch eine Rückholfeder oder Gasdruckfederung individuell verstellbar.
  • Flechtwerk: Sowohl die Seitenteile als auch die Haube sind zur Verstärkung mit einem Flechtwerk umhüllt. Diese Konstruktion besteht aus Kunststoff oder Naturmaterialien wie Rattan oder Bambus.
  • Stoffbezug: Richtig bequem und schick wird der Strandkorb durch den Stoffbezug. Er muss wasserabweisend, robust und wetterbeständig sein. Deshalb wird grundsätzlich imprägnierter Markisenstoff verwendet.
  • Ausstattung: Dazu gehören ausziehbare, gepolsterte Fußkästen, Seitentische, Armlehnen und ausklappbare Sonnenmarkisen.

Verschiedene Strandkorb-Modelle

Strandkorb ist nicht gleich Strandkorb. An Nord- und Ostsee haben sich unterschiedliche Stile entwickelt:

  • Nordseemodell: eher kantig wirkende Haube mit geraden Seiten
  • Ostseemodell: abgerundete, geschwungene Seitenteile, gebogene Haube

Außerdem werden die Strandkörbe nach ihren Eigenschaften unterschieden:

  • Halblieger: lässt sich 55 Grad nach hinten verstellen
  • Volllieger: lässt sich um 90 Grad absenken

Gartengestaltung mit einem Strandkorb

Der Strandkorb ist ein Küstenkind. Viele Gartenbesitzer möchten den Korb deshalb auf eine eigens dafür aufgeschüttete Sandschicht stellen. Das sieht gut aus und sorgt für Urlaubsfeeling zu Hause. Aber Sand nimmt Feuchtigkeit schnell auf und Unkraut fühlt sich hier recht wohl. Das ganze Setting kann im Nu unansehnlich werden. Zusätzlich nutzen frei laufende Katzen den Sand gerne als Klo.

Tipp: Anstelle einer Sandschicht sollten Sie den Strandkorb auf einen Zierkiesgrund stellen, der mit Fleece unterfüttert ist. Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn der Strandkorb auf der Terrasse steht. In jedem Fall sollten Sie sich unbedingt vor der Lieferung überlegen, wo das gute Stück stehen soll. Denn der Korb ist recht schwer und lässt sich nicht so einfach bewegen. Mit Rasenrollen lässt sich der Strandkorb allerdings leichter verschieben.

Fazit

Die ersten Sonnenstrahlen laden wieder zum Verweilen im Freien ein: Mit einem eigenen Strandkorb im Garten lässt sich die Sonne auch im windigen Frühlingswetter genießen. Mit einem eigenen Strandkorb im Garten zieht das Ostsee- und Nordsee-Feeling direkt zu Hause ein.

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