Hausapotheke für Hunde: die wichtigsten Bestandteile im Überblick

Hunde stecken voller Energie und Lebensfreude – beim Spielen, Herumtollen und Erkunden ihrer Umgebung sind die Vierbeiner ganz in ihrem Element. Dass es dabei ab und zu Missgeschicken, kleineren Verletzungen oder anderen Zwischenfällen kommt, liegt in der Natur der Sache und lässt sich nie zu hundert Prozent vermeiden. Darüber hinaus sind auch die besten Freunde des Menschen nicht immun gegen Krankheiten und altersbedingte Abbauprozesse. Der wichtigste Ansprechpartner ist in all diesen Fällen natürlich der Tierarzt. Ergänzend können Hundebesitzer aber auch selbst einiges dazu beitragen, die Gesundheit und das Wohlbefinden ihres Lieblings langfristig zu erhalten und bestimmten akuten Beschwerden entgegenzuwirken: Eine gut ausgestattete (Haus-)Tierapotheke für Hunde schafft dafür die idealen Rahmenbedingungen. Als vertrauenswürdige Bezugsquellen dürfen dabei Tierärzte, stationäre Apotheker sowie seriöse Online-Fachhandel-Unternehmen, wie beispielsweise Shop-Apotheke, gelten.

Welche Bereiche sollte eine Hundeapotheke für zuhause konkret abdecken?

Einen wichtigen Schwerpunkt stellt sicherlich die Bekämpfung von Parasitenbefall dar – ein Zeckenbiss beim Gassigehen durch Wiesen und Wälder ist schließlich schnell passiert und kann im äußersten Fall gefährliche Erkrankungen (zum Beispiel FSME) nach sich ziehen. Zur Vorbeugung sollte daher immer eine wirksame medizinische Lösung vorrätig sein, die direkt auf die Haut des Tieres aufgetragen werden kann und über einen längeren Zeitraum vor Neubefall schützt (derartige Arzneimittel wirken in der Regel in gleichem Maße gegen Zecken, Flöhe und andere Parasiten). Alternativ dazu kann auch ein spezielles Halsband verwendet werden, das mit schützenden Wirkstoffen versehen ist. Unabhängig davon ist es ratsam, für den Fall der Fälle auch ein Utensil zur händischen Zeckenentfernung (Zeckenkarte, Zeckenzange oder Pinzette) parat zu haben. Dabei sollte auf eine möglichst hautnahe Entfernung ohne Quetschen oder Verwendung von anderen Hilfsmitteln geachtet werden, damit die Zecke nicht während der Prozedur noch Krankheitserreger abgibt.

Ein weiterer wichtiger Anwendungsfall für die hauseigene Tierapotheke ist die Wundversorgung, also die Erstbehandlung von Kratz-, Schnitt- und Schürfwunden und ähnlichen Verletzungen. Zu diesem Zwecke sollte eine ausreichende Menge an Verbandmaterial (unter anderem Verbandwatte, elastische Binden, Klebeband, etc.) vorhanden sein, um schnell reagieren und den Heilprozess unterstützen zu können. Diese Utensilien können einzeln oder im Paket – zum Beispiel in Form eines Verbandkastens oder Erste-Hilfe-Koffers für Hunde – erstanden werden. Offene Wunden sollten zudem vor dem Abbinden immer mit einem sterilen Gazetupfer oder einer Kompresse bedeckt werden. Spezielle Kältekompressen können darüber hinaus zur schnellen Schmerzlinderung bei Prellungen, Zerrungen, Krämpfen oder Stichen angewandt werde. Bei kleinen Schürfwunden ist auch der Einsatz von Wund- und Heilsalben möglich. Was die Wunddesinfektion bei Hunden anbelangt, so empfiehlt sich ein nicht brennendes, antiseptisches Spray oder eine Jodlösung. Zum sanften Auftragen des Mittels eignet sich insbesondere sterile Gaze.

Was eine gut bestückte Hundeapotheke ansonsten noch an Medikamenten und Materialien umfassen sollte, hängt auch vom jeweiligen Tier ab. Einzelheiten sollten stets in Absprache mit einem Veterinärmediziner festgelegt werden. Einige generelle Empfehlungen lassen sich dennoch aussprechen: Zur Behandlung von Durchfall, wie er bei Hunden sehr häufig auftreten kann, greifen viele Hundebesitzer zu Kohletabletten, die zur einfacheren Verabreichung in der richtigen Dosierung dem Futter beigemischt werden können. Da viele gängige Beschwerden und Krankheiten – zum Beispiel Entzündungen – bei Hunden bevorzugt im Augen- und Ohrenbereich auftreten, sollten auch hierfür Vorkehrungen getroffen werden, etwa durch die Einlagerung geeigneter Augentropfen und Ohrenreiniger. Zur allgemeinen Vorbeugung kann die Verabreichung von Futterergänzungsmitteln oder speziellen Tabletten sinnvoll erscheinen. Auch die sonstigen vom Tierarzt zur regelmäßigen Einnahme empfohlenen Medikamente – etwa zur Behandlung von Herz- oder Gelenkproblemen bei älteren Hunden – sollten stets in ausreichender Menge vorhanden sein.

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